Kryptowährung: 4.700 Bitcoin von Handelsplattform Nicehash gestohlen

Es soll ein "hochprofessioneller Angriff mit fortgeschrittenem Social Engineering" gewesen sein: Der Handelsplattform Nicehash wurden Bitcoin im Wert von knapp 64 Millionen US-Dollar gestohlen. Nutzer sollen ihre Passwörter ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Nicehash wurde gehackt.
Nicehash wurde gehackt. (Bild: Nicehash)

Dem Kryptowährungsmarktplatz Nicehash ist nach eigenen Angaben eine Wallet mit rund 64 Millionen US-Dollar in Bitcoin abhandengekommen. Nach Angaben des Unternehmens sei ein "hochprofessioneller Angriff mit fortgeschrittenem Social Engineering" erfolgt und eine Wallet mit 4.700 Bitcoin gestohlen worden.

Die in Slowenien beheimatete Börse arbeitet nach eigenen Angaben bereits mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um den Einbruch zu untersuchen. Bei Nicehash können interessierte Nutzer Rechenzeit auf ihrem Computer gegen Bitcoin tauschen, ohne selbst ins Mining einzusteigen.

Nutzer sollen ihre Passwörter ändern

Der Betrieb der Plattform wurde für die Untersuchungen zunächst für rund 24 Stunden eingestellt. Auf der Webseite hieß es: "Wir verstehen, dass du viele Fragen haben wirst, und wir bitten um etwas Geduld, während wir den Vorgang untersuchen und angemessene Lösungen für die Zukunft der Plattform suchen." Nicehash empfiehlt allen Nutzern schon jetzt, die Passwörter zu ändern. Wurde ein Passwort mehrfach verwendet, sollte es auf allen Accounts ersetzt werden - am besten durch ein Zufallspasswort. Die Seite ist noch immer offline - und das Team will den Dienst mit verbesserter Sicherheit zu einem späteren Termin wieder starten.

Nach einem Kurs unter 1.000 Euro am Jahresanfang notierte Bitcoin zunächst bei über 13.000 US-Dollar. Die Schwankungen sind jedoch enorm, Experten warnen davor, Bitcoin als langfristige Geldanlage zu nutzen. Immer wieder sind Bitcoin-Tauschbörsen Ziel von Angriffen. Der enorme Wertzuwachs der Kryptowährung in den vergangenen Monaten macht diese zu einem noch attraktiveren Ziel für Kriminelle. Spektakulär war vor allem der Einbruch in die Börse Mt. Gox. Immer wieder wird auch spekuliert, dass Einbrüche in verschiedene Börsen vorgetäuscht werden und in echt einen Exit-Scam darstellen.

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Apfelbrot 09. Dez 2017

Noch nie im Leben etwas von "it's better to be safe than sorry" gehört? Nicht dazu zu...

matzems 08. Dez 2017

Das ist der Grund weshalb ich bisher nicht in bitcoin investiert habe (leider ;-( ). Die...

NopeNopeNope 08. Dez 2017

Wenn wir davon ausgehen, dass sie bestohlen worden sind: Was ist der Strafbestand...

Anonymer Nutzer 07. Dez 2017

Auf Englisch würde man eher "whether it really happened" schreiben...



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