In Demokratien brauche es kein Darknet, meint der Staatssekretär Günter Krings auf dem europäischen Polizeikongress. Sein Nachredner fordert, sich am Datenschutzabbau in China zu orientieren.
Um Teilnehmer seines Bug-Bounty-Programms rechtlich besser abzusichern, startet Github ein Safe-Harbor-Programm, das die Aktionen der Sicherheitsforscher absichern soll. Die Richtlinien basieren auf eigener Erfahrung und Vorlagen aus der Community. Das Programm selbst wird ebenfalls erweitert.
Auf EU-Ebene müssen künftig auch auf Personalausweisen digitale Fingerabdrücke gespeichert sein. Das gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren, jedoch nicht in Deutschland.
Die Telekom hat wieder eine größere Anzahl von Haushalten mit einfachem Vectoring versorgt. Nach Ablauf von drei Jahren kann hier schon FTTH gefördert werden.
M-net beginnt eine neue Welle beim Glasfaserausbau. Weiterhin bietet der Stadtnetzbetreiber aber nirgends die spezielle Datenrate von 1 GBits/s, aufgeteilt in Up- und Download, an.
Gute Qualität und rechtlich sicher: Es schien, als würden Dienste wie Netflix gegen illegales Streaming und Filesharing gewinnen. Doch die feiern nun ein Comeback.
Gute Quellen hervorheben, Kontext bieten: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Google in einem White Paper seine Maßnahmen gegen Fake News vorgestellt. Wie sehr das Unternehmen für deren Verbreitung mitverantwortlich ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung zum Thema flache Erde.
Eine neue Förderung soll auch in Gebieten möglich sein, in denen es bereits Vectoring gibt. Nach Anlauf von drei Jahren ist der Investitionsschutz ausgelaufen.
Die erste Ausbauwelle der alten Kabelverzweiger hat die Telekom jetzt beendet. Das Unternehmen habe im ländlichen Raum begonnen und arbeite nun verstärkt in großen Städten an Vectoring und Super-Vectoring.
Das Netz mobilisiert weiter gegen Uploadfilter und Leistungsschutzrecht. Zwar hat Justizministerin Barley selbst Bedenken gegen die Urheberrechtsreform, doch stoppen kann sie die Pläne nicht mehr.
Die Schweizer Post hatte dazu aufgerufen, ihr Online-Voting-System zu testen - allerdings nur gegen die Zusicherung, gefundene Sicherheitsprobleme nicht unabgesprochen zu veröffentlichen. Jetzt ist der Quellcode zugänglich gemacht worden.
Schulen ans Netz ist nicht ganz billig. Das merkte die Gemeinde Wiesenthau in Bayern. Außer der Telekom machte keiner ein Angebot für die FTTH-Versorgung.
Was findet man eigentlich alles, wenn man den IP-Adressraum eines Landes scannt? Der Sicherheitsforscher Christian Haschek konnte viele Webserver, veraltete Software und ein paar Skurrilitäten entdecken.
Nach Googles Chrome und Apples Safari arbeitet nun auch Browserhersteller Mozilla daran, im Firefox einen Bild-in-Bild-Modus für Videos umzusetzen. Zunächst soll die Funktion aber Nutzern überlassen werden und nicht der Webseite.
E-Scooter und E-Boards sind sinnvolle Verkehrskonzepte für Städte - davon ist Verkehrsminister Andreas Scheuer überzeugt und will die Elektrokleinstfahrzeuge zulassen, trotz Bedenken von Ministeriumsmitarbeitern.
In Großbritannien wird es kein Verbot von Huawei geben. Das Mitglied des Five-Eyes-Geheimdienstpaktes konnte von der NSA nicht überzeugt werden, sondern bleibt laut MI5 "souverän".
Update In der Debatte über die Reform des EU-Urheberrechts verschärft sich der Ton. Während die EU-Kommission Vergleiche mit dem Brexit-Referendum zieht und Unions-Politiker von Fake-Kampagnen sprechen, gehen Tausende Gegner von Uploadfiltern in Köln auf die Straße.
Golem-Wochenrückblick EU-Unterhändler bürokratisieren mit Leistungsschutzrecht und Uploadfilter das Internet. Am Mars geht Opportunity in Rente. Zurück auf der Erde fühlen wir uns eingeschnürt.
Ein führender europäischer Netzbetreiber fürchtet um seinen 5G-Ausbau, sollte Huawei ausgeschlossen werden. Die beiden europäischen Ausrüster könnten hier nicht so einfach einspringen. Auch die GSMA warnt eindringlich.
Der Ausbau von Gewerbegebieten geht bei der Telekom in die fünfte Welle. Derweil beklagt die Deutsche Industrie- und Handelskammer, dass mehr als 20.000 Gewerbegebiete immer noch nicht ans Glasfaser-Netz angeschlossen seien.
6,8 Millionen Aufenthaltsorte in 24 Stunden: Eine chinesische Überwachungsfirma erfasst die Standorte mittels Gesichtserkennung und speichert sie in einer Datenbank - die öffentlich einsehbar war.
Die Telefónica hat mit Samsung im Millimeterwellen-Bereich um 26 GHz eine neue Technik ausprobiert, um Haushalte auf der letzten Meile per Funk zu versorgen. Ein Angebot ist möglich.
Ein ausfälliger Kommentar über Mark Zuckerberg reicht unter Umständen, damit Mitglieder von Facebook auf einer Beobachtungliste landen. Dabei wird in Einzelfällen sogar mit Hilfe des Smartphones der Aufenthaltsort verfolgt.
Eine Fabrik in Frankreich, eine Fabrik in Deutschland und eine Menge Fördergelder aus Paris: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron setzt sich für den Aufbau einer Akkuzellenproduktion für Elektroautos in Europa ein.
Ein Jahr Haft für das unbefugte Einschalten eines smarten Fernsehers? Unions-Politiker aus den Bundesländern überbieten sich gerade mit Forderungen, die Strafen für Hacker zu erhöhen und den Ermittlern mehr Befugnisse zu erteilen. Doch da will die Bundesregierung nicht mitmachen.
Die aktuell im Darknet angebotenen E-Mail-Adressen und Passwörter wurden um weitere 8 gehackte Webseiten erweitert. Unklar ist, wie der Hacker an die Daten gelangen konnte.
15 Jahre nach der Landung auf dem Mars erklärt die Nasa das Ende der Mission des Marsrovers Opportunity. Ein Rückblick auf das Ende der Mission und die Messinstrumente, denen wir viele neue Erkenntnisse über den Mars zu verdanken haben.
Wer seinen Mailverteiler nicht im BCC versteckt, kann auch als Privatperson gegen den Datenschutz verstoßen. Das bekam nun ein Behördentroll in Sachsen-Anhalt zu spüren.
Nach dem Testprojekt zur automatischen Gesichtserkennung wollte die Bahn die Kameras am Berliner Südkreuz eigentlich für einen anderen Versuch nutzen. Doch daraus wird vorläufig nichts.
Lieber Akkus als Brennstoffzelle: Der Hamburger Verkehrsbetrieb Hochbahn gibt rein elektrischen Bussen den Vorzug vor Brennstoffzellenbussen. Die vier vorhandenen dieser Busse werden ausgemustert.
Update Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Wenn Tempolimits wegen Straßenlärm zeitweise gelten, dann gelten sie nicht nur für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Ein Elektroautofahrer wollte das nicht gelten lassen und zog vor Gericht. Seine Vorstellung fand kein Gehör.
Update Die deutschen Datenschutzbehörden halten das Tracking von Nutzern ohne deren Einwilligung für unzulässig. Dennoch lässt ein seit Monaten angekündigtes Papier weiter auf sich warten. Webseiten gehen sehr unterschiedlich mit dem Problem um.
Update Nach zähen Verhandlungen haben sich Parlament, Kommission und Mitgliedstaaten der EU auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt. Doch der Streit über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter ist noch nicht zu Ende, weil die umstrittene Richtlinie noch zwei wichtige Hürden nehmen muss.
Am Mittwoch wird die Änderung des Diginetz-Gesetzes besprochen, um den Überbau von Glasfaser zu verhindern. Laut Unitymedia ist Open-Access nicht immer die beste Lösung.
Mit einem "Daten-für-alle-Gesetz" will SPD-Chefin Andrea Nahles Datenmonopole der großen IT-Konzerne verhindern. Der Datenschutz soll dabei nicht zu kurz kommen.
Der im November auf dem Mars gelandete Nasa-Lander Insight hat eine Forschungssonde des DLR ausgesetzt. Sie soll in den Marsboden bohren, um Daten zu sammeln. Ziel der gesamten Mission ist, mehr über den inneren Aufbau des Planeten zu erfahren.
Die Zeit drängt beim Aufbau des geplanten 5G-Netzes. Dennoch will die Koalition noch vor der Frequenzversteigerung ein Gesetz ändern, um den chinesischen Hersteller Huawei rechtlich an Spionage zu hindern.
Echtzeit-Auktionen für Internetwerbung arbeiten mit teilweise sehr sensiblen Nutzeretikettierungen. Drei europäische Datenschutzaufsichtsbehörden müssen nun entscheiden, ob diese Praxis von Google und anderen Anbietern zulässig ist.
Die aktuell im Darknet angebotenen E-Mail-Adressen und Passwörter sollen von 16 Webseiten stammen - von manchen war bisher nicht bekannt, dass sie gehackt wurden.
Es gibt neue Schätzungen dazu, wie viel Google an Apple dafür zahlt, dass die Suchmaschine als Standardsuche im iPhone-Browser voreingestellt ist. Bisher wurden für vergangenes Jahr 9 Milliarden US-Dollar erwartet, es sollen am Ende sogar 9,5 Milliarden US-Dollar gewesen sein.
Ein Angreifer ist offenbar beim Mailprovider VFEMail in die Systeme eingedrungen und hat versucht, so viel Zerstörung wie möglich anzurichten. Für viele Kunden heißt das wohl, dass ihre Mails verloren sind.
Ein Kryptograph weist darauf hin, dass die sogenannten S-Boxen in russischen Verschlüsselungsstandards eine seltsame Struktur aufweisen und dass nirgendwo erklärt ist, wie es dazu kam. Handelt es sich um eine Hintertür?
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung räumt den Nutzern ein Recht auf die Löschung ihrer Daten ein. Doch Anbieter haben nach Ansicht der österreichischen Datenschutzbehörde verschiedene Möglichkeiten, dem Verlangen zu entsprechen.
Die Bewohner des hessischen Münster haben nicht genügend Verträge bei BBV Rhein-Main für FTTH bestellt. Der Ausbau findet nicht statt. Schuld sei die fehlende politische Unterstützung und das Vectoring der Telekom.
Die USA konzentrieren sich in einem technologischen Kalten Krieg derzeit auf Huawei in Europa. Doch die Regierungen wollen dem Druck der USA nicht einfach nachgeben oder sind gespalten. Huawei macht zudem der EU weitgehende Zugeständnisse.