• IT-Karriere:
  • Services:

Mehr Webseiten gehackt: Weitere 127 Millionen Zugangsdaten im Darknet

Die aktuell im Darknet angebotenen E-Mail-Adressen und Passwörter wurden um weitere 8 gehackte Webseiten erweitert. Unklar ist, wie der Hacker an die Daten gelangen konnte.

Artikel veröffentlicht am ,
127 Millionen weitere Zugangsdaten werden im Internet zum Verkauf angeboten.
127 Millionen weitere Zugangsdaten werden im Internet zum Verkauf angeboten. (Bild: geralt/Pixabay)

Noch mehr Passwörter und E-Mailadressen können bei einem Darknet-Händler erstanden werden. 127 Millionen weitere Zugangsdaten von acht gehackten Webseiten werden für 14.500 US-Dollar in Bitcoin angeboten, wie das Online-Magazin Techcrunch berichtet. Das bisherige Angebot umfasste 620 Millionen Zugangsdaten von 16 gehackten Webseiten. Angeboten werden die Zugangsdaten auf der Schwarzmarktseite Dream Market im Darknet.

Stellenmarkt
  1. griep Verwaltungs GmbH, Wiesbaden
  2. Roche Diagnostics Automation Solutions GmbH, Kornwestheim

Die hinzugekommenen Benutzernamen und Passwörter stammen laut dem Darknet-Händler von der Live-Streaming-Webseite Younow (40 Millionen Zugangsdaten), der Gaming-Webseite Roll20 (4 Millionen), der Webseite des Multiplayer-Onlinegames Stronghold Kingdoms (5 Millionen), dem Filesharing-Service Ge.tt (1,8 Millionen), vom Cryptowährung-Händler Coinmama (450.000), vom Reisebucher Ixigo (18 Millionen) und vom Tiernahrungslieferanten Petflow (1 Million) sowie der Online-Community-Webseite für Inneneinrichtung und Architektur Houzz (57 Millionen). Houzz hatte Anfang Februar bekanntgegeben, dass ein unbefugter Dritter Zugriff auf Houzz-Benutzerdaten hatte.

Die Passwörter liegen gehasht vor und müssen erst geknackt werden. Ixigo und Petflow verwenden noch das alte Hash-Verfahren MD5, das leicht umgangen werden kann. Ein Sprecher von Younow sagte Techcrunch, dass Younow keine Passwörter speichere.

Wie der Hacker an die Zugangsdaten gelangen konnte, ist unbekannt

Da viele der Webseiten kein Datenleck gemeldet haben, geht der Sicherheitsforscher Ariel Ainhoren im Online-Magazin Techcrunch davon aus, dass der Anbieter der Zugangsdaten die Webseiten selbst gehackt hat. Wie das gemacht wurde, ist bisher nicht bekannt. Ob der Hacker mehrmals die gleiche Sicherheitslücke verwendete, um an die Daten zu gelangen, ob er im Besitz einer Zero-Day-Sicherheitslücke für eine Komponente der Webseiten ist oder die Webseiten nicht gut genug abgesichert waren, ist unklar. Spekuliert wird, dass die betroffenen Webseiten einen Patch von einer bekannten Sicherheitslücke nicht schnell genug eingespielt haben könnten.

Da viele Nutzer die gleichen Zugangsdaten bei verschiedenen Webseiten verwenden, lassen sich mit ihnen auch andere Dienste übernehmen. Erst kürzlich wurde die 87 GByte große Zugangsdatensammlung Collection #1 in einem Untergrundforum für 45 US-Dollar angeboten. Der Datensatz soll Teil einer insgesamt 4 Terabyte großen Passwortsammlung sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 139,90€

LeserAccount 18. Feb 2019

Der Artikel von auth0 (Google-Suche nach auth0 salt) ist ziemlich gut. Ein paar...

mambokurt 17. Feb 2019

Den Hash hashen? Musste halt neue Passwörter zukünftig dann noch md5 hashen oder halt...

wo.ist.der... 17. Feb 2019

Das Heiseforum ist woanders

Kusuri 16. Feb 2019

Der Login bei Younow funktioniert mittels Social Media Logins.. Google, Twitter & co...


Folgen Sie uns
       


Gesichtertausch für Videokonferenzen mit Avatarify - Tutorial

Wir erklären, wie sich das eigene Gesicht durch ein beliebiges animiertes Foto ersetzen lässt.

Gesichtertausch für Videokonferenzen mit Avatarify - Tutorial Video aufrufen
Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
Golem on Edge
Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. Keine Glasfaser, keine IT-Kompetenz Schulen bemühen sich vergeblich um Geld aus dem Digitalpakt
  2. Kultusministerien Schulen rufen kaum Geld aus Digitalpakt ab
  3. Change-Management Wie man Mitarbeiter mitnimmt

Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
Threat-Actor-Expertin
Militärisch, stoisch, kontrolliert

Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
  2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
  3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    •  /