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FTTH: Telekom-Glasfaser für 30.000 Unternehmen angekündigt

Der Ausbau von Gewerbegebieten geht bei der Telekom in die fünfte Welle. Derweil beklagt die Deutsche Industrie- und Handelskammer, dass mehr als 20.000 Gewerbegebiete immer noch nicht ans Glasfaser-Netz angeschlossen seien.
/ Achim Sawall
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Glasfaserausbau im Gewerbegebiet in Bochum (Bild: Deutsche Telekom)
Glasfaserausbau im Gewerbegebiet in Bochum Bild: Deutsche Telekom

Fast 30.000 Unternehmen in 141 weiteren Kommunen können künftig einen Glasfaserzugang der Deutschen Telekom in Gewerbegebieten nutzen. Das gab das Unternehmen am 15. Februar 2019 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die Telekom will Verbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s bieten.

"In der fünften Welle gehen wir jetzt mit weiteren 161 Gewerbegebieten in die Vorvermarktung", sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Die Vorvermarktung ist gestartet, der Ausbau beginnt im Jahr 2020.

Die Telekom wird für das aktuelle Projekt über 1.000 Kilometer Glasfaser verlegen. Beim Gewerbegebiets-Ausbau soll das Trenching-Verfahren angewendet werden. Die Telekom macht keine Angaben dazu, wie viele Unternehmenskunden in den Gewerbegebieten bereits zahlende FTTH-Kunden sind. "Wir bitten um Verständnis, dass wir dazu keine Angaben machen können", sagte ein Sprecher Golem.de auf Anfrage.

Keine Extrakosten für den Zugang

Die Unternehmen werden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen, wenn sie sich früh für einen Anschluss an das Glasfaser-Netz entscheiden. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Auch direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Gerade in den ländlichen Regionen ist das Internet laut Deutscher Industrie- und Handelskammer (DIHK) für neue Geschäftsmodelle oft viel zu langsam. Das sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am 13. November 2018. "Mehr als 20.000 Gewerbegebiete sind immer noch nicht ans Glasfasernetz angeschlossen."


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