• IT-Karriere:
  • Services:

Suche im iPhone-Browser: Google zahlte Apple 2018 geschätzte 9,5 Milliarden US-Dollar

Es gibt neue Schätzungen dazu, wie viel Google an Apple dafür zahlt, dass die Suchmaschine als Standardsuche im iPhone-Browser voreingestellt ist. Bisher wurden für vergangenes Jahr 9 Milliarden US-Dollar erwartet, es sollen am Ende sogar 9,5 Milliarden US-Dollar gewesen sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Google zahlt für jede Suchanfrage im iPhone-Browser.
Google zahlt für jede Suchanfrage im iPhone-Browser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Alle Verträge dazu sind streng geheim, wenn es um die Geschäftsbeziehung zwischen Google und Apple geht. Google zahlt Apple dafür, dass der Safari-Browser für iPhone-Nutzer Google als Standardsuchmaschine voreingestellt hat. Zur Höhe der Zahlungen gibt es von der Investmentbank Goldman Sachs neue Schätzungen, berichtet CNBC. In der letzten Goldman-Sachs-Schätzung vom September 2018 sahen die Analysten für das vergangene Jahr eine Zahlung von 9 Milliarden US-Dollar durch Google an Apple vor. Diese Zahl wurde nun von den Analysten nach oben korrigiert und soll sogar bei 9,5 Milliarden US-Dollar liegen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG, Langen
  2. Stadt Ingolstadt, Ingolstadt

Die Analysten von Goldman Sachs gehen erneut davon aus, dass Google damit für mehr als 20 Prozent des Umsatzes aus Apples Service-Geschäften verantwortlich ist. Apple schlüsselt diese Zahlungen nicht gesondert auf. Damit stehe Apple in einer recht großen Abhängigkeit von den Google-Zahlungen, meint die Investmentbank. Würden diese Zahlungen ersatzlos entfallen, würde sich das negativ auf das Apple-Geschäftsergebnis auswirken.

Im September 2018 ging Goldman Sachs davon aus, dass Google für das laufende Jahr am Ende 12 Milliarden US-Dollar an Apple zahlen wird. Ohne eine neue Zahl zu nennen, wurde dieser Wert indirekt korrigiert. Denn die Analysten von Goldman Sachs gehen davon aus, dass sich die Zahlungen weniger stark erhöhen werden. Ein Grund dafür ist nicht bekannt.

Auch für Siri-Suchanfragen zahlt Google an Apple

Google lässt es sich also einiges kosten, dass die eigene Suchmaschine auf Apples iPhones als Standard vorgegeben ist. Wer auf einem iPhone im Safari-Browser eine Suchanfrage stellt, landet standardmäßig bei Google. Auch für Siri-Anfragen wird Google verwendet. Der Nutzer kann die Suchmaschine im Safari-Browser zwar ändern, aber das machen wohl die wenigsten. Dadurch landet der meiste Such-Traffic bei Google, wenn iPhone-Nutzer den Standardbrowser nutzen und die Suchmaschine nicht umstellen.

Goldman Sachs geht davon aus, dass die Zahlungen an Apple anteilig auf der Grundlage der Anzahl der Suchanfragen berechnet werden, die Apple-Kunden auf ihren Geräten durchführen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

der_heinz 04. Mär 2019

Danke für die Info! Das klingt ja für heutige Verhältnisse ja wirklich datenschutzfreundlich.

neocron 13. Feb 2019

war keine Aussage, war eine Frage ...

Usernäme 13. Feb 2019

Naja, ist die Frage wie lange Apple Nutzer bei duckduckgo bleiben, wenn die Google...

Usernäme 13. Feb 2019

Was soll denn apple sonst nehmen? Bing? Duckduckgo? Das geld hätte sich Google auch...


Folgen Sie uns
       


Streamen und Aufnehmen in OBS Studio - Tutorial

Wir erläutern in einem kurzen Video die Grundfunktionen von OBS-Studio.

Streamen und Aufnehmen in OBS Studio - Tutorial Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen
Big Blue Button
Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Mint-Allianz Wir bleiben schlau! Wir bleiben unwissend!
  2. Programmieren lernen Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

    •  /