• IT-Karriere:
  • Services:

Mailhoster: Angreifer überschreibt Festplatten bei VFEMail

Ein Angreifer ist offenbar beim Mailprovider VFEMail in die Systeme eingedrungen und hat versucht, so viel Zerstörung wie möglich anzurichten. Für viele Kunden heißt das wohl, dass ihre Mails verloren sind.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
E-Mails und Backups gelöscht: VFEMail muss einen großen Datenverlust eingestehen.
E-Mails und Backups gelöscht: VFEMail muss einen großen Datenverlust eingestehen. (Bild: VFEMai)

Der Mailprovider VFEMail wurde offenbar Opfer eines Hackerangriffs, bei dem ein Großteil der Daten zerstört wurde. Wie auf der Webseite des Anbieters zu lesen ist, sind von allen Kunden in den USA die Daten und die Backups gelöscht worden.

Stellenmarkt
  1. ADAC IT Service GmbH, München
  2. Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Bamberg

Aus Nachrichten auf dem Twitter-Account von VFEMail geht hervor, dass der Angreifer offenbar versucht hat, maximale Zerstörung anzurichten und schlicht die Festplatten mit dem Befehl dd überschrieben hat. Der Mailhoster betreibt wohl Rechenzentren in den USA und in Holland, wobei bei den US-Systemen auch die Backups überschrieben wurden. Von den holländischen Systemen existiert noch ein funktionierendes Backup.

VFEMail ist ein Provider aus den USA, der damit wirbt, E-Mail für die Massen sicher zu machen. Den Provider gibt es seit 2001, für einige Kunden dürften daher die E-Mails vieler Jahre verloren sein. VFEMail bietet eine kostenlose Option mit einer kleinen 50-Megabyte-Mailbox an und mehrere kostenpflichtige Varianten mit mehr Speicherplatz.

Wie der Angriff durchgeführt wurde, ist bislang nicht bekannt. Laut dem Journalisten Brian Krebs gab es in der Vergangenheit bereits DDoS-Angriffe und Erpressungsversuche gegen VFEMail. Hinweise, dass diese mit dem aktuellen Angriff zusammenhängen, liefert Krebs allerdings nicht.

Aktuell geht aus der Webseite von VFEMail hervor, dass die Mailservices teilweise wieder funktionieren, aber alle alten Mails gelöscht sind. Nutzern von Mailprogrammen empfiehlt der Anbieter, sich nicht mit den Servern zu verbinden, da dann auch lokal noch vorhandene Mails gelöscht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (bei razer.com)
  2. 26,73€ (bei otto.de)
  3. 57,99€
  4. 289,00€ (Bestpreis!)

widdermann 15. Feb 2019

Mag sein. E-Mails zu sichern ist aber wirklich trivial. Da wird normalerweise nicht mal...

robinx999 13. Feb 2019

Natürlich ist dies eine Frage der Konfiguration. Aber hier war es ja offensichtlich...

User_x 13. Feb 2019

Und genau dieses vorhalten für mehrere Geräte macht einen angreifbar.

fuzzy 12. Feb 2019

Das Medium ist recht egal. Backups müssen offline sein, das weiß man doch spätestens seit...

hannob (golem.de) 12. Feb 2019

Danke für den Hinweis, haben wir korrigiert.


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /