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Kabelverzweiger: Telekom schließt erste Phase im Nahbereich-Vectoring ab

Die erste Ausbauwelle der alten Kabelverzweiger hat die Telekom jetzt beendet. Das Unternehmen habe im ländlichen Raum begonnen und arbeite nun verstärkt in großen Städten an Vectoring und Super-Vectoring.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbau eines Nahbereichs durch Bauarbeiter
Ausbau eines Nahbereichs durch Bauarbeiter (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom hat die erste Tranche des Vectoring-Nahbereichs ausgebaut. Das hat das Unternehmen am 18. Februar 2019 bekanntgegeben. 3.152 Nahbereiche in 2.855 Ortsnetzen wurden mit Datenraten von bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) fertiggestellt. Rund 1.700.000 Haushalte haben nun Zugriff auf Vectoring oder Super-Vectoring, was nicht heißt, dass die Zugänge auch vermietet werden.

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Nahbereich bedeutet, dass es einen Kabelverzweiger innerhalb einer Hauptkabellänge von 550 Metern gibt. Der bislang passive Kabelverzweiger wird mit Multifunktionsgehäusen überbaut. Vectoring benötigt aktive Technik in den Verteilerschränken. Jeder Schrank braucht eine Leistung zwischen 500 und 1.000 Watt. Im Vergleich dazu benötigen durchgehende Glasfaserleitungen bis in die Gebäude deutlich weniger Strom.

Die aktive Outdoor-Technik, die neuen MSAN (Multi-Service Access Nodes), müssen mit Glasfaserkabel versorgt werden. Dadurch besteht eine direkte Glasfaserverbindung zwischen MSAN, der Betriebsstelle und dem nächsthöheren Netzelement, dem Broadband Network Gateway (BNG).

Jürgen Hardt, Projektleiter Nahbereichsausbau Telekom Deutschland, sagte: "Wir sind stolz, dass wir die erste der drei Tranchen so gut abschließen konnten, das war eine hervorragende Teamleistung aller Geschäftsführungsbereiche. Zusätzlich wurde auch die Migration in den 394 Carrier-Ausbaugebieten erfolgreich abgeliefert. Wir haben den Ausbau im ländlichen Raum begonnen und sind jetzt auch verstärkt in großen Städten unterwegs."

"Die Fertigstellung lag voll im Plan. Wir haben 99 Prozent abgeliefert. Das ist bei einem neuen Projekt von solcher Größe und Komplexität wirklich eine Meisterleistung", sagte Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de auf Anfrage.

Die Carrier bauten die Nahbereiche selbst aus, das heißt sie stellen MSAN auf und bauen das Glasfaserkabel. Da der Telekom aber weiterhin das Verzweigerkabel und der alte Kabelverzweiger (KVz) gehört, legt sie ein Kabel zwischen Carrier MSAN und dem KVz. Damit habe der Carrier einen dedizierten Schaltstreifen im Telekom-KVz. Darauf schalte die Telekom die Anschlüsse am Migrationstag um.

Bis Anfang des Jahres 2020 sollen alle der 7.600 Nahbereiche in Deutschland mit Vectoring versorgt werden. 7.249 Nahbereiche will die Telekom ausbauen, dabei rund 6.000 Kilometer Glasfaser verlegen sowie mehr als 30.000 neue MSAN verbauen.

Die von der Bundesnetzagentur am 1. September 2016 getroffene Vectoring-II-Entscheidung räumt der Telekom weitreichende Rechte zum Vectoring-Ausbau aller Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen ein. Ein alternativer Betreiber kann nur dann in einem Nahbereich auf die letzte Meile zugreifen, wenn dieser sich bei der DSL-Erschließung in einem Gebiet bisher flächendeckender als die Telekom engagiert hat.

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MaikEuropa 19. Feb 2019

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Bonarewitz 19. Feb 2019

Vor allem gab es in den Städten schon VDSL-Technik. Die schon auszutauschen für ein paar...

Faksimile 19. Feb 2019

Das soll wohl bei mehreren Mitarbeitern dieses Unternehmens vorkommen. Nennt man übrigens...

Bonarewitz 19. Feb 2019

[...] Entzieht dem Anrufenden doch offiziell (schriftlich!) die Erlaubnis, anzurufen. Im...


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