Mit der Smartphone-App Park and Joy können Autofahrer in Hamburg künftig freie Parkplätze finden, buchen und bezahlen. Die Telekom hat bereits 100 vernetzte Parkmelder im Stadtteil Wandsbek verbaut, bis zu 11.000 Sensoren sollen es Ende 2019 im gesamten Stadtgebiet sein.
Update Das BSI will in den kommenden Monaten eine Technische Richtlinie für Heimrouter herausgeben. Vor allem die Kabelnetzbetreiber halten nichts davon, für möglichst viel Sicherheit bei den Geräten zu sorgen. Der CCC spricht von "Lobbying-Sabotage".
Teamviewer IoT bringt die Fernwartungssoftware auf Sensoren, Gateways und andere IoT-Geräte. Admins können ihre Geräte über ein Dashboard verwalten. Die Software soll mit vielen ARM-Boards wie dem Raspberry Pi kompatibel sein. Allerdings ist auch eine Windows-Version von Teamviewer nötig.
34C3 Obwohl Xiaomi in puncto Security viel richtig macht, lassen sich Staubsauger der Firma rooten - mit einem Stück Alufolie. Das ermöglicht dann den Zugriff auf zahlreiche Sensoren und die Nutzung eines eigenen Cloudinterfaces.
Also doch nicht Russland: Drei amerikanische Studenten haben vor einem US-Gericht zugegeben, im vergangenen Jahr mit Mirai eines der größten Botnetze der Internetgeschichte aufgebaut zu haben. Ihr Ziel sollen konkurrierende Minecraft-Server gewesen sein.
Ein IoT-Botnetz greift derzeit weltweit Modems von Huawei über einen Wartungsport an, die Deutsche Telekom spricht von bis zu 100.000 infizierten Geräten. Huawei gibt Sicherheitstipps und will einen Patch bereitstellen.
Fujitsus neue Futro-Systeme nutzen Embedded Linux oder Windows 10 IoT. Sie gehören zu den ersten Geräten mit Intels Pentium-Silver-CPU. Auch Fujitsus Handvenenscanner darf nicht fehlen.
Ein modulares System im Minigehäuse: Der Fitlet 2 kann als IoT-Gateway oder einfach nur als Mini-PC zu Hause genutzt werden. Das Besondere: In das passiv gekühlte Gehäuse lassen sich 2,5-Zoll-Laufwerke oder zusätzliche Steckkarten einbauen - etwa für vier Ethernetbuchsen.
Mit der neuen Bixby-Version 2.0 will Samsung seinen Sprachassistenten für Entwickler öffnen: Ein Beta-SDK steht für ausgewählte Developer zur Verfügung. Langfristig will Samsung Bixby nicht nur auf Smartphones, sondern auch Fernseher, Kühlschränke und andere Geräte bringen.
Besser spät als nie: Alibaba will reichlich in die Forschung von Quantencomputern, Machine Learning und IoT investieren - mit Hilfe von renommierten Instituten wie dem MIT und Princeton. Sich gegen bereits etablierte Konkurrenten wie Microsoft und Google durchzusetzen, wird trotzdem nicht leicht.
Die Deutsche Telekom will die Preise für ihre schnellsten Glasfaser-Anschlüsse in Gewerbegebieten nicht öffentlich machen. Nur Firmen in den Ausbaugebieten erfahren das Angebot per E-Mail oder am Telefon.
HPE will Industrieanlagen mehr mit der Cloud verbinden. Die Express App Platform - Manufacturing ist ein Appstore für Fertigungsmaschinen. Mit HPE-Cloudservern und Containersoftware sollen sich Apps mit nur sechs Klicks installieren lassen können.
Ungeschützte IoT-Kameras gehören zu den großen Problemen bei der IT-Sicherheit. Aus den Vorfällen der vergangenen Monate scheinen einige Hersteller jedoch nicht viel gelernt zu haben.
Zwei neue Arduino-Boards funken Daten per UMTS und per LoRa auch über weite Strecken. Als Mikrocontroller kommt ein Atmel SAM D21 mit Cortex-M0-Kern zum Einsatz.
Unternehmen wollen die Kindererziehung umkrempeln und digitalisieren. Dabei setzen sie auf getunte Kinderwagen, Socken mit Bluetooth und Feinstaubmesser im Kinderzimmer. Es bleibt die Frage: Wollen Eltern das wirklich?
Mit Nest Secure hat Nest eine neue Alarmanlage vorgestellt, die sich besonders einfach bedienen lassen soll. Ebenfalls neu sind die Hello-Türklingel mit eingebauter Kamera und eine Nest-IQ-Überwachungskamera für den Außenbereich.
Mit dem Internet der Dinge verschiebt sich die Architektur der Informationsverarbeitung. Vor Ort erzeugte Daten verlangen in vielen Fällen nach blitzschneller Auswertung. Gefragt ist also hohe Rechen-Power vor Ort - am Netzwerkrand oder Edge. Aber in den vergangenen Dekaden ist die Rechenkapazität ins Rechenzentrum gewandert.
Plug-and-Play in der Cloud: Nach der Übernahme von Cumulocity bringt die Software AG dessen IoT-Plattform unter eigener Flagge heraus. Das Angebot soll besonders einfach zu nutzen und gleichzeitig gut abgesichert sein.
Das Startup Juicero macht dicht: Wie der Hersteller der gleichnamigen Saftpresse mitteilt, wird das Geschäft mehr oder weniger sofort eingestellt. Nach der letzten anvisierten Preissenkung im Juli 2017 hat das Unternehmen festgestellt, dass es sein Geschäftsmodell nicht alleine aufrechterhalten kann.
Rund eine halbe Million Patienten in den USA müssen ins Krankenhaus - und sich ein Firmware-Update für ihren Herzschrittmacher aufspielen lassen. Dieser hatte zuvor Befehle per Funk ohne Authentifizierung akzeptiert.
Die staatliche Forschungsstelle für Überwachungstechnik, Zitis, wird nicht wie geplant jetzt eröffnet. Für die IT-Sicherheit ist jede Verzögerung eine gute Nachricht.
Wer ein IoT-Botnetz aufbauen will, muss künftig nicht mal mehr das Internet abscannen. Unbekannte haben im Netz 30.000 unsichere Telnet-Zugänge gesammelt - von denen viele nach wie vor funktionieren.
Was als Aprilscherz begann, darf nach Meinung vieler Unterstützer nicht aus dem Internet verschwinden: Der HTTP Statuscode 418 "I am a Teapot" bleibt - und könnte sogar zum IETF-Standard werden.
Ein Hersteller smarter Türschlösser hat mindestens 500 Geräte von Kunden durch ein falsches Firmwareupdate dauerhaft zerstört. Betroffen sind vor allem viele Airbnb-Vermieter, ein Austauschprogramm ist gestartet.
Billige Bastelrechner aus China laufen noch am besten mit Android. Warum nicht tatsächlich ein Smartphone daraus bauen? Mit einem Modell von Orange Pi ist das erstaunlich einfach und vor allem günstig.
Intels Ausflug in die Bastlerszene scheint vorerst beendet: Das Mikrocontroller-Board Arduino 101 wird eingestellt. Es ist das letzte, noch verbliebene Mikrocontroller-Board von Intel gewesen, das sich besonders an Bastler und Anfänger richtete.
Microsofts Einstieg in die Heizungssteuerung kann sich sehen lassen: Das zusammen mit Johnson Controls gebaute Thermostat GLAS besteht aus einem durchsichtigen Display, läuft mit Windows 10 IoT Core und dem Sprachassistenten Cortana und kann unter anderem erkennen, ob sich eine Person im Raum aufhält.
Ein Fehler in gSOAP erlaubt es Angreifern, sich Zugriff von außerhalb auf vernetzte Geräte zu verschaffen, die diese Bibliothek nutzen. Entdeckt wurde der Fehler in Sicherheitskameras des Herstellers Axis. Tausende andere Geräte dürften aber ebenfalls betroffen sein.
Von 700 auf 400 auf 200 US-Dollar: Der Hersteller der viel kritisierten Saftpresse Juicero will deren Preis weiter senken, auch die Saftpäckchen sollen günstiger werden. Obwohl diese weiterhin einfach mit der Hand ausgedrückt werden können, ist Juicero von seinem Konzept überzeugt.
Microsoft macht mehrere Funktionen von Visual Studio für die Nutzung mit Arduino-Boards quelloffen. Mit dem Editor Visual Studio Code sollen Entwickler etwa Codevervollständigungen oder Intellisense nutzen können.
F-Secure will mit einem Router das Internet of Things sicherer machen. Das Ganze wird per App bedient und funktioniert im Test meist reibungslos. Experten dürften sich jedoch deutlich mehr Einstellungen wünschen.
Unter dem Begriff Asset Tracking hat der WLAN-Netzwerkspezialist Aruba seine Infrastruktursoftware ArubaOS um eine Inventurverwaltung per Bluetooth-Etiketten und -Beacons erweitert. Die Software kann auch zur genauen Personenortung in geschlossenen Räumen verwendet werden.
Die neue Exynos-i-Serie umfasst für das Internet der Dinge gedachte Chips. Samsungs T200 kombiniert mehrere Cortex-Kerne und WLAN für smarte Kühlschränke oder ähnliche Produkte.
Nutzern droht künftig die Abschaltung ihres Internetzugangs, wenn ein Gerät Teil eines Botnetzes ist. Die CDU will in solchen Fällen die Hersteller stärker in die Pflicht nehmen.
Nokia festigt seine Position im Digital-Health-Bereich: Nach der Übernahme von Withings werden dessen Geräte künftig auch unter Nokias Namen verkauft. Zu den bisherigen Produkten wie einer Tracking-Uhr kommen eine neue smarte Waage und ein weiteres Blutdruckmessgerät hinzu.
Gesunde Pflanzen, gleichbleibende Erträge: Sensoren in Gewächshäusern sollen warnen, wenn Pflanzen anfällig für Krankheiten sind. Landwirte sollen so rechtzeitig eingreifen können und einen Ausbruch verhindern.
Update Die IoT-Apokalypse hört nicht auf: Erneut wurden zahlreiche Schwachstellen in einer IP-Kamera dokumentiert. Der Hersteller reagiert mehrere Monate lang nicht auf die Warnungen, bestreitet aber einige der Schilderungen.
Fender hat seine ersten Gitarrenverstärker mit Internetzugang und App-Anbindung vorgestellt: Klang und Bedienung des GT-40 überzeugt, die Smartphone-App lässt aber besonders unter Android noch stark zu wünschen übrig.
Update Haussicherheit, Smart Home und medizinische Anwendungen sollen über das neue Netz von Vodafone laufen. Die Sensoren können durch Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone zum IoT hinzugefügt und gesteuert werden.
Derzeit entsteht ein neues IoT-Botnetz, das bislang aber noch keine Angriffe durchgeführt hat. Die Malware zur Infektion nutzt eine im März veröffentlichte Sicherheitslücke aus.
Mit der Mustang-GT-Serie erweitert Fender seine digitalen Mustang-Amps um eine Vernetzung: Damit können Nutzer nicht nur neue Voreinstellungen herunterladen, sondern ihre Presets auch bequem am Smartphone einrichten. Die Amps gibt es in drei Leistungsstufen.
Nutzer des smarten Türschlosses Nuki können dieses in Zukunft direkt per Sprachbefehl auf- und zusperren: Möglich macht das ein neuer Skill für Amazons Sprachassistenten Alexa. Damit nicht einfach jemand von außen die Tür öffnen kann, gibt es eine Sicherung per PIN.
Wie weit darf der Kampf gegen unsichere IoT-Geräte gehen? Diese Frage wird spätestens seit Aufkommen der Brickerbot-Software diskutiert. Der mutmaßliche Entwickler sagt: Ich habe 2 Millionen unsichere Geräte aus dem Netz entfernt.
Datenverkehr und Verbrauch überwachen: Ciscos Jasper Control Center for Mobile Enterprise verwaltet Smartphones und Tablets in Unternehmen. Darüber lassen sich zentral Mobilfunktarife und das Nutzungsverhalten von Mitarbeitern einsehen.
Um Botnetze besser bekämpfen zu können, dürfen Provider künftig auch Steuer- und Protokolldaten analysieren und speichern. Inhaltsdaten seien aber nicht betroffen, versichert die große Koalition.
Die Saftpresse Juicero presst Saft aus Beuteln mit kleingeschnittenen Bio-Zutaten - der Hersteller will dafür 400 US-Dollar plus ab 30 US-Dollar für das Saftabo haben. Nutzer und Investoren werden jetzt von der Tatsache überrascht, dass der Saft auch ohne die klobige Maschine ausgedrückt werden kann.
Das neue Mikrocontroller-Board der Arduino-Familie ist klein und leistungsstark, verfügt über ein ISM-Funkmodul - und für die Datenübertragung muss zwei Jahre lang nichts bezahlt werden. Das Angebot hat indes einen Haken.