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Die Verwaltungsoberfläche von ArubaOS
Die Verwaltungsoberfläche von ArubaOS (Bild: Aruba HPE/Screenshot: Golem.de)

Aruba HPE: Indoor-Tracking leicht gemacht

Die Verwaltungsoberfläche von ArubaOS
Die Verwaltungsoberfläche von ArubaOS (Bild: Aruba HPE/Screenshot: Golem.de)

Unter dem Begriff Asset Tracking hat der WLAN-Netzwerkspezialist Aruba seine Infrastruktursoftware ArubaOS um eine Inventurverwaltung per Bluetooth-Etiketten und -Beacons erweitert. Die Software kann auch zur genauen Personenortung in geschlossenen Räumen verwendet werden.
Von Jörg Thoma

Die HPE-Tochter Aruba hat ihre Netzwerkinfrastruktur um das sogenannte Asset Tracking ergänzt und jetzt freigegeben. Mit Hilfe von Bluetooth-Low-Energy-Beacons und entsprechenden Etiketten können beispielsweise medizinische Geräte in Krankenhäusern schnell aufgespürt werden. Dazu hat das Unternehmen die Firmware seiner BLE-fähigen (Bluetooth Low Energy) Access Points und das für Switches entwickelte Betriebssystem ArubaOS 8 aktualisiert. Außerdem bietet Aruba Etiketten etwa in der Größe einer 1-Euro-Münze an, die sogenannten Tags. Mit den bereits von Aruba erhältlichen BLE-Beacons und der dazugehörigen App kann so eine Netzwerkinfrastruktur aufgebaut werden, die nahezu lückenlos den Standort eingebuchter Geräte ermittelt.

Aruba arbeitet schon länger an der Integration von Asset Tracking in seine drahtlosen Infrastrukturlösungen, die bereits an der Universitätsklinik in Leiden zum Einsatz kommen. Auf einer Smartphone-App wird ein Lageplan der Klinik angezeigt, einzelne Punkte weisen Mitarbeiter auf den genauen Standort von etikettierten medizinischen Geräten hin, etwa Beatmungsgeräten, Defibrillatoren oder Rollstühlen. Damit solle die zeitintensive Suche nach solchen Geräten deutlich gesenkt werden, wird uns auf der europäischen Konferenz Aruba Atmosphere im Mai 2017 erklärt. Auch bei der Lagerung oder in Verkaufsräumen könne das Asset Tracking eine große Rolle spielen.

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Geräte, Verpflegung, Menschen

Den Teilnehmern der Aruba Atmosphere wird zu Anschauungszwecken eine App angeboten, für die Räume mit Tags und Beacons ausgestattet wurden. Bei eingeschaltetem Bluetooth dient das Smartphone als Tracker, der den Standort des Anwenders anzeigt und im Lageplan nicht nur die Konferenzräume und Informationsstände, sondern auch Getränkestände, die Kaffeeausgabe oder Nahrungsmittelquellen - eine Art spezialisiertes Gäste-Navi für Innenräume.

Mit der Technik lässt sich natürlich auch der Standort von Personen präzise bestimmen. Wir sollen uns vorstellen, wir säßen im Stadion bei einem Baseballspiel und wollten einen Hotdog kaufen. Den könnten wir per App bestellen. Wenige Minuten später tauche dann ein Bote mit dem georderten Snack direkt an unserem Platz auf, erklärt uns ein Marketing-Mitarbeiter von Aruba HPE.

Es sind nur kleine Punkte

Aruba setzt seine WLAN-Infrastruktur nicht nur in Stadien, sondern auch in Universitäten in den USA ein. Auf der Keynote-Ansprache der Konferenz zeigt das Unternehmen großflächig auf der Leinwand das Gelände eines Campus an. Dort bewegen sich Hunderte kleine Punkte zwischen den Gebäuden. Es seien ins WLAN eingebuchte Smartphones und deren Besitzer, sie würden in Echtzeit angezeigt. Solche grafischen Darstellungen seien etwa für Administratoren unerlässlich, erklärt ein Aruba-Mitarbeiter. Die Analysesoftware erkenne beispielsweise ein Gebäude, das noch nicht ausreichend mit Hotspots ausgestattet ist, anhand einer verminderten Datenübertragungsrate der eingebuchten Smartphones und vermerke entsprechende Hinweise in der Verwaltungsoberfläche.

Während der Präsentation taucht dann ein zweiter Aruba-Mitarbeiter auf, in der Rolle eines Studenten. Er bittet um einen Zugang zum WLAN, bekommt ihn vom Administrator auf der Bühne per Mausklick in der Verwaltungsoberfläche Clearpass. So einfach sei das. Wenig später erscheint der vermeintliche Student nochmals und bittet um eine Verlängerung seines Zugangs. Plötzlich poppt ein grafisches Flächendiagramm auf. Der größte Teilwert ist mit Youtube beschriftet. Er nutze das WLAN doch gar nicht zum Studieren, hält der Administrator dem Studenten auf der Bühne vor und verweigert ihm den erneuten Zugang - Gelächter im Publikum.

Administrators Traum, Nutzers Alptraum 

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mxcd 27. Jun 2017

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