Abo
  • Services:

Precision Farming: Bosch bringt Sensoren ins Gewächshaus

Gesunde Pflanzen, gleichbleibende Erträge: Sensoren in Gewächshäusern sollen warnen, wenn Pflanzen anfällig für Krankheiten sind. Landwirte sollen so rechtzeitig eingreifen können und einen Ausbruch verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,
Plantect: Daten für das Pflanzenwachstum
Plantect: Daten für das Pflanzenwachstum (Bild: Bosch)

Mit drei S gegen Pflanzenkrankheiten: Bosch hat ein System entwickelt, mit dem Landwirte ihre Gewächshäuser überwachen und reagieren können, bevor Pflanzenkrankheiten ausbrechen. Das System Plantect soll in Kürze in Japan auf den Markt kommen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Plantect integriere die drei Ebenen, die zu einer Internet-of-Things-Lösung gehörten, sagt Udo Wolz, Chef von Bosch Japan: Sensoren, Software, Services. Sensoren werden in einem Treibhaus ausgebracht. Sie erfassen Daten, die für das Pflanzenwachstum wichtig sind, und übertragen diese an einen Cloud-Server. Dort werden die Daten von einem System mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet. Betreiber können beispielsweise per App von ihrem Mobilgerät oder dem PC aus auf die Daten zugreifen.

KI soll Krankheiten verhindern

Das Konzept sieht vor, dass die Sensoren Temperatur, Feuchtigkeit, Sonnenlicht oder Kohlendioxidgehalt messen. Das KI-System analysiert diese Umgebungsparameter, die die Entwicklung der Pflanzen beeinflussen, und macht Vorhersagen, ob sie anfällig für Krankheiten sind. Gewächshausbetreiber sollen dann vorbeugend Pflanzenschutzmittel ausbringen, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern. Das soll dazu beitragen, die Erträge und damit auch die Einnahmen der Landwirte zu sichern.

Bosch arbeitet schon seit einiger Zeit am sogenannten Precision Farming oder Landwirtschaft 4.0: Das Unternehmen hat beispielsweise einen Agrarroboter entwickelt, der mit verschiedenen Sensoren bestückt werden kann: Er kann den Zustand von Pflanzen erfassen, die Verdichtung des Bodens messen oder Unkraut bekämpfen.

Der Roboter ist noch in der Erprobungsphase. Plantect hingegen soll im August in Japan auf den Markt kommen. Der Einstieg in das System soll kostenlos sein. Landwirte zahlen dann für die Überwachung im Monat umgerechnet 40 Euro oder für die Krankheitsvorhersage 27 Euro pro Monat.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP Pavilion Gaming 32 HDR für 369€ + Versand - Bestpreis!)
  2. 699€ + Versand (PCGH-Preisvergleich ab 755€)
  3. (u. a. Oculus Go 32GB/64 GB für 149,90€/199,90€ inkl. Versand - Bestpreis!)
  4. (u. a. Acer XB271 WQHD 144 Hz für 499€ und Kingston HyperX Cloud II für 65€)

eichenweg 13. Jun 2017

Kenne ein ähnliches System schon seit ca. 1988 für Glashäuser und Weingärten. Die...

jsm 12. Jun 2017

So ein Sensor kann ziemlich lange halten, Elektroschrott wird es nur wenn man bei der...

KnutRider 12. Jun 2017

Besonders die Herbizide, welche nur bis 100ml abgegeben werden dürfen, und alles darüber...


Folgen Sie uns
       


Nerf Laser Ops Pro - Test

Hasbros neue Laser-Ops-Pro-Blaster verschießen Licht anstelle von Darts. Das tut weniger weh und macht trotzdem Spaß.

Nerf Laser Ops Pro - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /