Abo
  • Services:

Hack: Rückrufaktion für 500.000 unsichere Herzschrittmacher

Rund eine halbe Million Patienten in den USA müssen ins Krankenhaus - und sich ein Firmware-Update für ihren Herzschrittmacher aufspielen lassen. Dieser hatte zuvor Befehle per Funk ohne Authentifizierung akzeptiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Herzschrittmacher von St. Jude Medical haben erneut Sicherheitsprobleme.
Herzschrittmacher von St. Jude Medical haben erneut Sicherheitsprobleme. (Bild: St. Jude Medical)

Die US-Lebensmittel- und Medizinbehörde FDA hat einen Rückruf für rund eine halbe Million Herzschrittmacher angeordnet, nachdem erhebliche Sicherheitsmängel nachgewiesen wurden. Die Geräte können manipuliert werden, um etwa die Batterie gezielt zu leeren oder das Tempo des Schrittmachers zu bestimmen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Bosch Gruppe, Wernau (Neckar)

Die Geräte des Hersteller St. Jude Medical wurden vor dem 28. August dieses Jahres gefertigt. Bereits im Mai dieses Jahres wurde berichtet, dass die Geräte aus der Ferne manipuliert werden können, denn sie können per Funk kontrolliert werden. Eine Authentifizierung ist bislang vom Hersteller nicht vorgesehen. Das Unternehmen hat bereits im Jahr 2015 mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen.

Firmware-Update kann Datenverlust bewirken

Betroffene Patienten sollen nun ins Krankenhaus gehen, dort wird dem in die Brust oder den Abdomen eingepflanzten Herzschrittmacher ein Firmwareupdate aufgespielt. Damit soll die Manipulation künftig nicht mehr möglich sein. Ob damit alle Probleme auch wirklich behoben werden, bleibt abzuwarten. Die Prozedur soll ungefähr drei Minuten in Anspruch nehmen, während dieser Zeit läuft das Gerät im Backup-Modus. Da das Update zum Verlust von Konfigurationsdateien führen kann, sollte dieses nur von qualifizierten Personen in der richtigen Umgebung durchgeführt werden.

Ars Technica hatte im Mai berichtet, dass ein erfolgreicher Angriff mit kommerziell erhältlichem Equipment zu Preisen zwischen 15 und 3000 US-Dollar durchgeführt werden kann. Angriffe auf den Herzschrittmacher sind jedoch nicht immer böswillig. Auf dem 32C3 hatte die Hackerin Marie Moe demonstriert, wie sie ihren eigenen Herzschrittmacher gehackt hatte, um mehr über die darin enthaltene Technik zu erfahren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 319€ (aktuell günstigste GTX 1070!)
  2. (aktuell u. a. Enermax T.B.Silence ADV 120 mm für 9,99€ + Versand)
  3. (u. a. Euro Truck Simulator 2 - Beyond the Baltic Sea (DLC) für 8,99€ und Fortnite - Deep Freeze...
  4. 99€ + Versand (Vergleichspreis ca. 116€ + Versand)

Colorado 01. Sep 2017

Du scheinst nicht zu wissen was ein Herzinfarkt ist...

0xDEADC0DE 01. Sep 2017

Quelle, für das verwendete Herzschrittmachersystem?


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /