Abo
  • IT-Karriere:

Dallas: Sirenenhack um Mitternacht

Auf einmal wurde es laut: In der Nacht zum Samstag fingen über 100 Sirenen in Dallas zu heulen an. Erst sprachen die Behörden von einer "Fehlfunktion", jetzt soll ein Hacker schuld sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Sirene (nicht gehackt)
Eine Sirene (nicht gehackt) (Bild: Thomas Schulze/GNU-Lizenz für freie Dokumentation 1.2)

Feuerwehrleute in Dallas im US-Bundesstaat Texas hatten am Freitag eine unruhige Nacht. Kurz vor Mitternacht fingen zahlreiche Sirenen in der Stadt an, Alarm zu schlagen. Die Behebung des Fehler dauerte bis in die Nacht, erst um 1:30 Uhr Ortszeit war wieder Ruhe, wie Dallas News berichtet. Während die Behörden zunächst von einer Fehlfunktion ausgingen, teilte die Stadt mittlerweile mit, dass sie mit einer "guten Portion an Sicherheit" davon ausgehe, dass die Systeme von außen manipuliert wurden.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. ABSOLUTWEB GmbH, Köln

Technische Details zu dem vermeintlichen Angriff gibt es bislang kaum. Alle 156 Sirenen der Stadt wurden in der Nacht jeweils mehr als ein Dutzend Mal aktiviert. Die zuständige Verwaltung will die Schwachstelle mittlerweile gefunden haben und das System gegen einen ähnlichen Angriff abgesichert haben. Es handele sich um ein "sehr besorgniserregendes" Problem, mit dem Dallas noch nie konfrontiert gewesen sei.

Bürgermeister kündigt Investitionen an

Bürgermeister Mike Rawlings kündigte an, die technische Infrastruktur der Stadt besser absichern zu wollen. Dabei handele es sich jedoch um "ein kostspieliges Vorhaben", das Geld der Steuerzahler müsse daher sehr umsichtig eingesetzt werden. Die Sirenen blieben den Samstag über deaktiviert, während die notwendigen Arbeiten vorgenommen wurden und sollen vermutlich am Sonntag oder Montag wieder aktiviert werden. Offenbar legte der Angriff eine weitere Schwachstelle frei: Die Notrufhotline der Polizei, die in den USA unter 911 erreichbar ist, war mit dem Ansturm von Anrufern offenbar überfordert.

Immer wieder werden Schwachstellen in kritischen Infrastrukturen gefunden, etwa in Ampelanlagen, Smart Buildings und sogar in Wasserwerken. Auch eine Schweizer Luxusklinik vergaß ihre IT im Netz.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. 0,49€
  3. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  4. 3,99€

Hotohori 10. Apr 2017

Die fuhren aber mit Sirene.

Spaghetticode 10. Apr 2017

Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass Feuermelder und Sirene noch funktionieren...

BratwurstUltra 10. Apr 2017

Das ist so nicht richtig, je nach Sendeleistung haben diese Funkgeräte Reichweiten von...

Tantalus 10. Apr 2017

Äääähh... What? Wie "exorbitant viel" kostet denn eine Firewall? Wie "exorbitant viel...

moppi 10. Apr 2017

die meisten leitstellen haben schon internet. aber man kann diese hybriden sachen aber...


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
    2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
    3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

    Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
    Oneplus 7 Pro im Hands on
    Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

    Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
    2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
    3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

      •  /