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Juicero: Umstrittene Saftpresse soll nur noch 200 US-Dollar kosten

Von 700 auf 400 auf 200 US-Dollar: Der Hersteller der viel kritisierten Saftpresse Juicero will deren Preis weiter senken, auch die Saftpäckchen sollen günstiger werden. Obwohl diese weiterhin einfach mit der Hand ausgedrückt werden können, ist Juicero von seinem Konzept überzeugt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Saftpresse von Juicero
Die Saftpresse von Juicero (Bild: Juicero)

Juicero will den Preis seiner gleichnamigen Saftpresse auf 200 US-Dollar senken. Das berichten Ars Technica und Fortune unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Auch Juicero-CEO Jeff Dunn hat in einer Nachricht an die Mitarbeiter, die den Internetseiten vorliegt, von einer Preisreduzierung gesprochen.

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Diese soll nicht nur für die Saftpresse selber und deren mögliches Nachfolgemodell gelten, sondern auch für die vorgefertigten Päckchen mit geschnittenem Obst und Gemüse. Dunn wird mit den Worten zitiert, dass "die aktuellen Preise von 400 US-Dollar für die Presse und 5 bis 7 US-Dollar für die Päckchen kein realistischer Weg ist, unsere Mission zu erfüllen." Entsprechend dürften auch die Portionsbeutel günstiger werden.

Teurer Saft lässt sich mit der Hand auspressen

Juiceros Saftpresse geriet in die Kritik, als Bloomberg herausfand, dass Kunden durch simples Zusammendrücken mit den Händen nahezu genauso viel Saft aus den Portionsbeuteln pressen konnten wie mit dem Juicero. Der Sinn der teuren Presse ist dadurch fraglich, auch wenn der Hersteller die vermeintlichen anderen Vorzüge des Gerätes preist.

So soll das Scan-System verhindern, dass abgelaufene Packungen ausgepresst werden - tatsächlich bedeutet dies, dass bereits einen Tag nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums die Packungen von der Maschine nicht mehr ausgepresst werden.

Mitarbeiter sollen entlassen werden

In seiner E-Mail an die Belegschaft hat CEO Jeff Dunn zudem Entlassungen angekündigt. Besonders im Marketing- und Sales-Bereich sollen Stellen gestrichen werden, um sich auf die Entwicklung des Produktes zu konzentrieren, wie Dunn schreibt. Das Konzept an sich scheint für Dunn weiterhin außerhalb jeglicher Kritik zu stehen.

Die Juicero-Presse startete mit einem Preis von 700 US-Dollar, der anschließend auf 400 US-Dollar gesenkt wurde. Aktuell ist die Presse neben dem normalen Angebot für 400 US-Dollar bereits für 200 US-Dollar erhältlich - dieser Preis ist aber damit verbunden, dass Käufer in den ersten sechs Monaten mindestens 400 US-Dollar für Saftpackungen ausgeben. Für 200 ausgegebene US-Dollar für Portionsbeutel bekommen die Kunden 20 US-Dollar zurück. Ein Fünferpack Saftbeutel kostet mindestens 30 US-Dollar, eine Packung reicht für ein Glas Saft.



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plutoniumsulfat 20. Jul 2017

Du vergisst wohl, dass wir von dieser Umwelt leben...

steadler 20. Jul 2017

Da hast Du schon recht, das immer mehr Geräte auch mit "Informationstechnologie...

plutoniumsulfat 19. Jul 2017

Dann hätte man aber eine optimalere Lösung gefunden, oder nicht?

plutoniumsulfat 19. Jul 2017

Meinetwegen auch etwas weniger. Kommt natürlich auch auf die Sportart an.

plutoniumsulfat 19. Jul 2017

Irrelevant ist das keineswegs. Ich habe dir widersprochen und die Aussage präzisiert...


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