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Fitlet 2: Modularer Mini-PC lässt sich leicht nach Wünschen anpassen

Ein modulares System im Minigehäuse: Der Fitlet 2 kann als IoT-Gateway oder einfach nur als Mini-PC zu Hause genutzt werden. Das Besondere: In das passiv gekühlte Gehäuse lassen sich 2,5-Zoll-Laufwerke oder zusätzliche Steckkarten einbauen - etwa für vier Ethernetbuchsen.

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Der Fitlet 2 ist modular aufgebaut.
Der Fitlet 2 ist modular aufgebaut. (Bild: Compulab)

Der Hardwarehersteller Compulab hat mit dem Fitlet 2 einen neuen Mini-PC im Angebot. Das kleine System misst 112 x 84 mm - jede Seite ist etwas weniger als ein Drittel länger als die Platine des Raspberry Pi 3. Das Gehäuse wird über externe Kühlrippen passiv gekühlt, die je nach Modell unterschiedlich hoch sind. Die maximale Gehäusehöhe beträgt 34 mm. Auf der Produktwebseite stellt Compulab eine Low-Power- und eine Performance-Version vor. Es gibt allerdings auch ein einzelnes Board und eine industrielle Variante.

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Der Fitlet 2 ist modular aufgebaut. Er soll sich leicht auseinanderbauen lassen. Das ist auch notwendig, denn es gibt Erweiterungskarten für verschiedene Einsatzzwecke, etwa eine Steckkarte mit vier USB-A-Anschlüssen, eine Netzwerkkarte mit zwei zusätzlichen Ethernet-Ausgängen und Power over Ethernet oder ein LTE-Modem. Das Gehäuse kann auch eine M.2-SSD- oder ein 2,5-Zoll-Laufwerk unterbringen. Es kann mit optionaler VESA-Halterung an Wänden oder Decken angebracht werden.

Auf dem Mainboard ist ein Apollo-Lake-Prozessor mit vier Kernen aufgebracht, genau gesagt ein Atom X7-E3950. Die CPU taktet mit 1,6 GHz und ist für eine thermische Verlustleistung von 12 Watt spezifiziert. Auf dem Mainboard befinden sich zwei Arbeitsspeicherbänke für austauschbaren SO-DIMM-RAM. Bis zu 16 GByte können verbaut werden. Ein Micro-SD-Kartenslot ist ebenfalls erkennbar.

Betrieb in harschem Klima

Der Fitlet 2 ist als Internet-of-Things-Gateway brauchbar. Das Gehäuse ist aus diesem Grund staub- und witterungsbeständig. Compulab wirbt mit einer hohen Toleranz für Außentemperaturen. Der Mini-PC wurde demnach bei 112 Grad Celsius und bei -50 Grad Celsius getestet. Trotzdem wird das System mit einer fünfjährigen Garantie verkauft. Der Hersteller verspricht, dass es Teile für den Fitlet 2 15 Jahre lang geben wird.

  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
  • Fitlet2 (Bild: Compulab)
Fitlet2 (Bild: Compulab)

Für Firmenkunden bietet Compulab Extradienste an. Das Unternehmen kann auf Wunsch den Computer mit Bios-Splashscreen und Firmenlogos versehen und gewünschte Betriebssysteme, Firmwares und andere Software aufspielen. Der Fitlet 2 J3455 und der E3950 können über Drittanbieter wie Amazon oder beim Hersteller selbst gekauft werden.

Der Preis: etwa 160 US-Dollar für den Fitlet 2 J3455 und 180 US-Dollar für den E3950. Zu den genauen Spezifikationen äußerte sich der Hersteller nicht. Es ist davon auszugehen, dass für diesen Preis ein Grundmodell im passiv gekühlten Gehäuse angeboten wird. Zusatzkarten kosten noch einmal zusätzlich Geld.



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Onsdag 08. Nov 2017

Danke, das erklärt dann, warum ich nirgends ein käufliches Exemplar finden konnte.

gadthrawn 08. Nov 2017

Sind beides nur Beispiel CPUs. Auf der Herstellerseite steht dass da Consumer...

MM1981 08. Nov 2017

Dann nimm doch einfach den pfsense Fork OPNSense. Den gibt es mit schicker GUI auf...

gadthrawn 08. Nov 2017

Celsius, nicht Fahrenheit, Antwort im Thread ;-)

gadthrawn 08. Nov 2017

Celsius. Intel liefert CPUs gestaffelt nach Commercial, Industrial, Extended. Beispiel...


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