Der französische Umweltminister Nicolas Hulot will, dass sein Land bis 2050 CO2-neutral ist und ab 2040 den Verkauf von Autos mit Diesel- und Benzinmotoren verbieten. Ob die Industrie bis dahin Alternativen schaffen könnte, ist nicht thematisiert worden.
Das US-Versicherungsinstitut für Autobahnsicherheit hat dem Tesla Model S bei einem Crashtest nur die zweitbeste Wertung gegeben. Der Test simuliert einen Offset-Frontalaufprall bei 65 km/h. Die Tesla-Aktie sank daraufhin stark.
Selbst einfache Handys brauchen einen Akku - nicht aber das Gerät, das Forscher der Universität Washington entwickelt haben: Das Mobiltelefon wandelt Sprache in Vibration um und überträgt diese als Radiosignale. Der Strombedarf wird durch ein winziges Solarmodul und die Basisstation in der Nähe gedeckt.
Nach der Insolvenz von Panono hat ein Investor die Patente, das Vermögen und die Warenzeichen gekauft, der Geschäftsbetrieb soll unter dem Namen Professional360 GmbH weitergeführt werden. Der neue Eigentümer will versuchen, den Crowdfunding-Unterstützern die vorbestellten Kameras zu liefern.
Das Unternehmen Space Data hat die US-Patentbehörde erfolgreich davon überzeugt, dass Alphabet widerrechtlich eines seiner Patente für das Internet-Ballonprojekt Project Loon verwendet. Ohne das Patent könnte es für Alphabet schwer werden.
Volvos Mutterkonzern Geely hat den Flugauto-Hersteller Terrafugia übernommen. Das Unternehmen entwickelt Autos, die vertikal starten und landen können. Das nächste Modell wird ein Senkrechtstarter.
BMW bringt mit dem i8 Roadster eine überarbeitete Version seines Plugin-Hybridsportwagens von 2013 mit abnehmbaren Dach. Auch dieses Auto wird mit zwei Motoren angetrieben, einem vermutlich optimierten Elektro- und einem Verbrennungsmotor. Das i8 Coupé könnte davon auch profitieren.
Update Der chinesisch-schwedische Autohersteller Volvo will ab 2019 kein neues Modell mehr ohne Elektroantrieb bauen. Die Ankündigung ist jedoch nicht so revolutionär, wie sie klingt.
Der Streamingdienst Hulu tritt der Aomedia bei und will den freien Videocodec AV1 unterstützen. Hulu dient vor allem in den USA als Alternative zum klassischen Kabel-TV, da die Fernsehanbieter ihre Inhalte darüber anbieten.
Über mehrere Jahre hinweg wollen Nokia und der chinesische Hersteller Xiaomi zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen haben eine Geschäftsvereinbarung geschlossen, die auch die gegenseitige Nutzung von Patenten vorsieht. Unter anderem geht es um die Bereitstellung von Netzwerkinfrastruktur.
BMW plant ein Fahrzeug gegen Teslas Model 3 ins Rennen zu schicken, das mit einem Elektroantrieb ausgerüstet ist und 400 Kilometer mit einer Akkufüllung fährt. Der elektrische 3er BMW nutzt die gleiche Basis wie die Autos mit Verbrennungsmotor.
Tesla will sein Einsteiger-Elektroauto Model 3 ab dem 28. Juli in sehr kleinen Mengen ausliefern. Die ersten 30 Kunden sollen noch im Juli ihr Fahrzeug erhalten, twitterte Tesla-Chef Elon Musk. Danach wird die Produktion langsam heraufgefahren. Ziel ist es, 2018 pro Woche 10.000 Stück zu bauen.
Apple arbeitet angeblich an einer Funktion, mit der das iPhone per Gesichtserkennung entsperrt werden kann. Damit das System nicht durch Fotos getäuscht werden kann, wird das Gesicht dreidimensional erfasst. Das könnte den Fingerabdrucksensor ergänzen oder ersetzen.
Das Tesla Model S und das SUV Model X beschleunigen auch in den einfacheren Varianten mit kleinerem Akku nun deutlich stärker. Zudem bietet Tesla für das Model X eine weitere Sitzbank an, so dass auch damit bis zu sieben Personen transportiert werden können.
Die Raspberry Pi Foundation bietet Hardware-Herstellern ein einheitliches Zertifizierungsprogramm für Raspberry-Pi-basierte Produkte. Das soll die Entwicklung von Geräten mit dem Raspberry Pi beschleunigen.
Bei Dawanda, dem Online-Marktplatz für selbstgemachte Produkte, müssen 60 Mitarbeiter gehen - von insgesamt nur 230. Der Rauswurf eines Viertels der Beschäftigten soll dem Unternehmen helfen, aus den roten Zahlen herauszukommen. Die Konkurrenz von Amazon und Etsy ist offenbar stark.
Es trifft auch die Deutsche Telekom: Die Vectoring Company "muss" einem Kunden kündigen, weil ein anderer Betreiber Vectoring einsetzt. Es handelt sich um EWE.
Der AMD-Angestellte Qiang Yu hat das Lima-Projekt wiederbelebt und Arbeiten an einem freien Linux-Grafiktreiber für ARMs Mali-GPUs neu aufgenommen. Der Code wird dabei aber nicht mehr verwendet.
Update Wer in Berlin mit der BVG Bus fährt, versucht die mangelhafte ÖPNV-Pünktlichkeit oft mit Apps zu kompensieren und sich zu informieren. Das wird aber spätestens dann ein Problem, wenn die Fahrten nur virtuell stattfinden - sogar mit echt wirkenden Verspätungen.
Zum zweiten Mal findet in Köln die Digility statt, eine Fachmesse für virtuelle und gemischte Realität. Wir haben vor der Konferenz mit Mel Slater von der Universität in Barcelona über ungewöhnliche VR-Anwendungen gesprochen.
Dubais Polizei will künftig kleine unbemannte Fahrzeuge zur Überwachung einsetzen. Sie sollen Menschenmengen beobachten und mit biometrischen Funktionen nach gesuchten Personen fahnden. Zudem werden Kamerabilder an die Zentrale geliefert.
Elektrisch betriebene Drohnen bleiben nur wenige Minuten oder Stunden in der Luft, was für viele Anwendungen nicht ausreichend ist. US-Forscher haben deshalb eine Drohne entwickelt, die mit einem Verbrennungsmotor angetrieben wird und bis zu fünf Tage fliegen soll.
Volvo bietet ein System zur Erkennung großer Tiere an, die auf der Fahrbahn stehen, was gut funktioniert. Außer in Australien. Kängurus bringen die automatische Erkennung durcheinander.
2019 kommt der RapidE auf den Markt. Der erste elektrisch angetriebene Sportwagen von Aston Martin soll aber nur in geringer Auflage auf Basis des Rapide mit Verbrennungsmotor erscheinen.
Nach Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft gibt nun auch Sony seine intern genutzte Bibliothek für Deep-Learning frei. Das Projekt NNabla nutzt eine Kombination aus C++ und Python und läuft auf Windows und Linux.
Ein besonders ambitioniertes Entwicklerstudio im Bereich der Augmented Reality muss aufgeben: Trotz Top-Entwicklern und technischer Starthilfe von Valve wird Cast AR geschlossen, knapp 70 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Apple soll das Unternehmen Sensomotoric aus Teltow bei Berlin übernommen haben. Das Unternehmen hat sich auf Eyetracking spezialisiert, was eine Analyse der Blickbewegungen ermöglicht. Das könnte für die nächste Generation von VR-Brillen wichtig sein.
Stefan Filipp radelt mit dem E-Bike jeden Tag zu seinem Arbeitsplatz bei IBM Research in Zürich, wo er an der Quantendatenverarbeitung mit supraleitenden Schaltkreisen arbeitet. Das Schlimmste für ihn wäre, wenn sich der Quantencomputer nicht realisieren ließe.
Porsche will schon 2023 jedes zweite Auto mit einem Elektroantrieb verkaufen. Damit stiege der Stuttgarter Sportwagenbauer schneller auf Elektro um als andere deutsche Autohersteller.
Leise und ohne Schadstoffemissionen soll Alice fliegen. Das israelische Unternehmen Eviation stellt auf der Luftfahrtmesse in Paris ein Elektroflugzeug für Regionalstrecken vor.
Nachdem Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr verwendet, wollte Imagination Technologies eigentlich nur sein Ensigma- und MIPS-Geschäft veräußern. Nun bieten die Briten alle Sparten an, denn es gibt bereits mehrere Interessenten dafür.
Snap zahlt 200 Millionen US-Dollar oder mehr für eine App, die den Standort von Freunden trackt. Das Tool wurde bereits für die jugendlichen Snapchat-Nutzer integriert.
Das neuen Komprimierungsverfahren Brotli setzt Google künftig auch für seine Werbeformate ein. Vor allem mobile Webseiten sollten damit deutlich schneller Laden und der Wechsel spart Google mehrere Terabyte Traffic pro Tag.
Andere bauen Quantencomputer, er kümmert sich um die Programmierung. Will Zeng vom US-Unternehmen Rigetti hat einen Befehlssatz und ein Software-Toolkit für Quantencomputer mit entwickelt. Im Gespräch mit Golem.de erklärt er, warum es ein Erfolg sein könnte, keinen Quantencomputer bauen zu können.
Helikopter sind im Vergleich zu Flugzeugen langsam, können jedoch fast überall starten und landen. Airbus will mit dem Racer die Vorteile beider Systeme verbinden. Der Racer soll rund 400 km/h erreichen und ist mit einem horizontalen sowie zwei vertikalen Rotoren ausgerüstet.
Der Prototyp ist noch nicht fertig, da wollen schon die ersten Fluglinien das Überschallflugzeug von Boom Supersonic kaufen. Bei dem US-Unternehmen sind schon über 70 Bestellungen eingegangen.
Ein kleines Päckchen, das sich unter Sonneneinstrahlung in ein großes, stabiles Bauteil verwandelt: US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, um komplexe Strukturen als Faltbausatz herzustellen. Es könnte in der Raumfahrt eingesetzt werden.
Alexa kommt auch in Lampen. Das Berliner Startup Senic hat mit Covi eine smarte Tischlampe vorgestellt. Möglicherweise werden später auch andere digitale Assistenten mit Covi nutzbar sein.
PCIe oder SXM2: Nvidia wird die Tesla V100 genannte Volta-basierte Rechenkarte für Deep Learning noch 2017 in zwei Formfaktoren veröffentlichen. Die Tesla V100 in Modul-Bauweise ist wie beim Vorgänger etwas schneller und benötigt mehr Energie.
Er widmet sich der Grundlagenforschung, der Laser ist sein vielseitiges Instrument: Zu Thomas Walthers Fachgebiet gehören neben der Quantenoptik weitere Bereiche der Laserphysik. Bemerkenswert sind seine Vorbilder.
Drei Modelle im dritten Quartal: Die für Deep Learning gedachten Beschleuniger, die Radeon Instinct, liefern eine hohe FP32-/FP16-Leistung für Training und Inference. Die Vega-basierte Variante darf sich bis zu 300 Watt genehmigen.
Ein Akku, der auch bei einer Beschädigung nicht brennt: Das soll die Technik von Amionx ermöglichen. Der Chiphersteller Qualcomm hat Anteile an dem US-Akkuhersteller gekauft.
Die Ethikkommission zum autonomen Fahren hat durchaus praktikable Vorschläge vorgelegt. Lediglich beim Punkt IT-Sicherheit sind die Forderungen sehr wolkig.
Über 14 Prozent wollen weg vom terrestrischen Fernsehen mit DVB-T2, 35,1 Prozent sind unschlüssig, ob sie wechseln werden. Doch es gibt auch Wechselwillige, die weg vom Satelliten, TV-Kabel oder IPTV wollen und hin zu DVB-T2.
Sind in einem beschädigten Gebäude noch Menschen? Wo liegen Trümmer? Wichtige Informationen für Retter. Zwei US-Forscherinnen haben ein Verfahren entwickelt, wie sich das mit Hilfe von WLAN von außen feststellen lässt.