Ausbau: Telekom hat Vectoring im Nahbereich schon längst begonnen
Die Deutsche Telekom hat den Vectoring-Ausbau im Nahbereich schon begonnen. Das sagte Firmensprecher Philipp Blank Golem.de auf Anfrage. "Soweit keine Wettbewerber betroffen waren, haben wir bereits in den ersten Nahbereichen mit dem Ausbau begonnen. Die Haushalte dort werden noch in diesem Jahr Vectoring-Anschlüsse nutzen können."
Die Telekom betonte zuvor in anderem Zusammenhang , "fast alle Nahbereiche gewonnen" zu haben. Doch die Wettbewerber erhielten auch einige Ausbauzusagen: Laut Angaben eines Sprechers der Bundesnetzagentur vom Juli 2017 haben 23 Wettbewerbsunternehmen eine "entsprechende Ausbauzusage in knapp 400 Anschlussbereichen mit etwa 1.750 Kabelverzweigern abgegeben und können somit circa 250.000 Haushalte mit VDSL-Vectoring versorgen" .
Vectoring: Neue Angaben zum Quartalsbericht
Den aktuellen Stand des Ausbaus werde der Konzern jeweils bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen kommunizieren, sagte Blank. In diesem Jahr wolle die Telekom drei Millionen Haushalte zusätzlich mit sehr schnellen Anschlüssen versorgen.
Die Bundesnetzagentur hatte gestern die letzten technischen und rechtlichen Details für den Einsatz von Vectoring im Nahbereich festgelegt, die Preise für das virtuell entbündelte Zugangsprodukt (VULA) wurden von der Europäischen Kommission genehmigt. Es liege nun an der Telekom und den anderen Unternehmen, mit dem zugesagten Ausbau zügig zu beginnen, betonte der Regulierer.
Technisch kann bisher nur ein Betreiber im Nahbereich um die Hauptverteiler die Vectoring-Technik einsetzen, andere können dann keine Anschlüsse im betroffenen Nahbereich mehr schalten. Durch Node-Level-Vectoring wäre Entbündeln möglich.
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