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Nach ersten Auslieferungen: Täglich 1.800 neue Reservierungen für Teslas Model 3

Nach den ersten Auslieferungen für Teslas Model 3 ist die Zahl der täglich eingehenden Reservierungen noch einmal gestiegen. Weil Tesla seinen Umsatz im zweiten Quartal mehr als verdoppeln konnte, legte der Aktienkurs deutlich zu.

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Das Fahrzeuginnere von Teslas Model 3
Das Fahrzeuginnere von Teslas Model 3 (Bild: Tesla)

Der Elektroautobauer Tesla registriert eine steigende Nachfrage nach seinem neuen Model 3. Wie das kalifornische Unternehmen bei der Bekanntgabe seiner Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal berichtete, gingen seit der Übergabe der ersten Modelle des neuen Fahrzeugtyps in der vergangenen Woche durchschnittlich 1.800 unverbindliche Reservierungen pro Tag ein. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sprach Firmenchef Elon Musk nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa von 518.000 Vorbestellungen. Allerdings macht das Unternehmen weiterhin hohe Verluste.

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Dem Quartalsbericht zufolge nahmen die Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 293 auf 336 Millionen US-Dollar zu. Der Umsatz stieg jedoch deutlich stärker von 1,28 auf 2,79 Milliarden Dollar, wozu das Autogeschäft 2,3 Milliarden Dollar beitrug. Verglichen mit anderen Fahrzeugherstellern sind die Verkaufszahlen von Tesla immer noch sehr niedrig. So wurden gut 22.000 Fahrzeuge vom Typ Model S und Model X im zweiten Quartal 2017 ausgeliefert. Dabei gab es dem Bericht zufolge Anfang Juni Lieferprobleme bei der großen Batterie mit der Kapazität von 100 Kilowattstunden.

Erste externe Lieferungen im November

Da der Verlust deutlich niedriger als von den Analysten erwartet ausfiel, stieg der Aktienkurs nachbörslich zeitweise um mehr als acht Prozent. Auf Jahressicht hat der Kurs bereits um mehr als 50 Prozent zugelegt, Mit einem Börsenwert von 53,5 Milliarden Dollar ist Tesla derzeit der am höchsten gehandelte US-Autokonzern.

Dem Bericht zufolge können inzwischen die Tesla-Mitarbeiter ihr reserviertes Model 3 konfigurieren und damit verbindlich bestellen. Die übrigen Interessenten sollen demnächst nach Reservierungseingang ihre Bestellaufforderung erhalten, wobei Kunden, die schon einen Tesla fahren, bevorzugt werden sollen. Im November sollen die ersten externen Kunden ihr Fahrzeug erhalten. Eine Reservierung kostet 1.000 Dollar. Angesichts erster begeisterter Testberichte von Autojournalisten dürften viele Resevierungen in Bestellungen umgewandelt werden.

Weniger Variationsmöglichkeiten

Um die Produktionsziele einzuhalten, seien beim Model 3 nur 100 Variationsmöglichkeiten vorgesehen. Beim Model S gebe es hingegen 1.500 Kombinationsmöglichkeiten. Dadurch will Tesla in der Lage sein, im kommenden Jahr 500.000 Fahrzeuge vom Typ Model 3 zu produzieren. Die Batterien sollen dann von der sogenannten Gigafactory in Nevada kommen.

In der Basisversion kostet das 4,70 Meter lange, 1,85 Meter breite und 1,44 Meter hohe Elektroauto in den USA 35.000 US-Dollar plus Überführung und Steuern. Dieses Fahrzeug fährt 354 Kilometer mit einer Akkuladung, beschleunigt in 5,6 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 210 Kilometern pro Stunde. Doch wer eine andere Farbe außer Schwarz wünscht, zahlt 1.000 US-Dollar Aufpreis. Das als Long Range bezeichnete zweite Modell kostet 44.000 US-Dollar, fährt 500 km und erreicht einen Top-Speed von 225 Kilometern pro Stunde.

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Azzuro 05. Aug 2017

Der aber ganz neue Möglichkeiten bot, neue Anwenundgen erlaubte. Und ja, es stimmt, dass...

Peter Brülls 04. Aug 2017

Bei 1.800 pro Tg muss man also 1,8 Millionen USD pro Tag in die Kursmanipulation...

thinksimple 03. Aug 2017

What? Wo soll das stehen.und wer soll das sein? Während Chapter11 war GM im Besitz von...

Azzuro 03. Aug 2017

Es ist nunmal so, dass die Reichweite eines Autos von der Fahrweise abhängt, und es ist...

klick mich 03. Aug 2017

Kapital kann aber noch keine Serienfertigung. Das, was Musk jetzt mit 100 Fahrzeugen pro...


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