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Fotografieren mit dem Smartphone (Symbolbild)
Fotografieren mit dem Smartphone (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Maschinenlernen: Fotoretusche findet künftig vor der Aufnahme statt

Fotografieren mit dem Smartphone (Symbolbild)
Fotografieren mit dem Smartphone (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Forscher des MIT demonstrieren mit Maschinenlernen, wie zeitintensive Bildbearbeitung von einem Smartphone automatisiert erledigt werden kann. Die Bildverbesserung arbeitet in Echtzeit.

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Google haben auf der Messe Siggraph eine App gezeigt, die automatisch Bilder im Stil eines professionellen Fotografen retuschieren kann. Die App läuft auf dem Smartphone und kann retuschierte Bilder in Echtzeit darstellen, so dass der Fotograf die verbesserte Version des Bildes sehen kann, bevor er auslöst. Um Aufnahmeparameter wie Belichtung oder Farbeinstellung muss er sich keine Gedanken mehr machen.

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Die Forscher setzen auf ein maschinelles Lernsystem, das durch die Analyse von Trainingsdaten immer besser wird. Es wurde mit Tausenden von Bildpaaren geschult, die jeweils den Roh- und den Idealzustand zeigen. Neu ist, dass die Verarbeitung auf dem Smartphone stattfindet und nicht auf einem externen Server.

Die Forscher trainierten das System mit 5.000 Bildern. Jedes Bild in dieser Sammlung wurde von fünf verschiedenen Fotografen retuschiert. Die Algorithmen nutzen diese Daten, um zu lernen, welche Verbesserungen bei verschiedenen Fotos sinnvoll sind. Die Software könnte sogar lernen, den individuellen Stil eines einzelnen Fotografen zu reproduzieren.

Ob die App vom MIT oder von Google auf den Markt gebracht wird, ist noch nicht bekannt. Einen Prototyp der Software für Android wollen die Wissenschaftler nach der Siggraph zeigen.


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Kondratieff 04. Aug 2017

Ja, ich sehe es auch so. Bei neuer Technik frage ich mich allerdings (auch beruflich...

Potrimpo 03. Aug 2017

Oder was sonst? Nur in echt!

LennStar 03. Aug 2017

laufen dann nur noch langbeinige, dürre Bondinen in roten Kleidern herum. Zumindest wenn...



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