Ride-Sharing-App: GM testet autonomes Taxifahren ohne Taxifahrer

General Motors testet mit seinen Mitarbeitern in San Francisco, wie eine Welt ohne Taxifahrer aussehen könnte. Die Nutzer rufen ein autonom fahrendes Elektroauto per Ride-Sharing-App zu ihrem Standort und lassen sich zum Ziel fahren.

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Chevy Bolt: Elektrische Kompaktklasse kann nach Umbauten autonom fahren.
Chevy Bolt: Elektrische Kompaktklasse kann nach Umbauten autonom fahren. (Bild: GM)

Das Unternehmen Cruise Automation von General Motors hat die Betaversion seiner Ride-Sharing-App vorgestellt, die derzeit von Mitarbeitern in San Francisco verwendet wird. Diese können damit Fahrzeuge aus einer Flotte von autonom fahrenden Chevy Bolt nutzen, die sie zum Ziel chauffieren. Aus Sicherheitsgründen muss immer noch eine Person auf dem Fahrersitz sein, die notfalls eingreift.

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Der neue Service heißt Cruise Anywhere und wird nach Angaben von General Motors bereits von einigen Mitarbeiter als primäres Transportmittel verwendet. Der Dienst wird an sieben Tagen der Woche zwischen 16 und 24 Stunden lang angeboten.

Im März 2016 übernahm GM das kalifornische Unternehmen Cruise Automation für eine Milliarde US-Dollar. Cruise Automation darf in Kalifornien seit Herbst 2015 Fahrzeuge mit autonomer Steuerung erproben. Zudem kooperieren GM und der Mitfahrdienst Lyft bei der Entwicklung autonom fahrender Autos. Dafür investierte GM im Januar 2016 eine halbe Milliarde US-Dollar in das US-Startup.

Konkurrent Ford tätigte eine Großinvestition in die Entwicklung selbstfahrender Autos, um bis 2021 vollautonome Fahrzeuge in Serie fertigen zu können. Der zweitgrößte US-Autobauer will in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar in das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Startup Argo AI aus Pittsburgh stecken. Auch die auf selbstlernende Systeme spezialisierte Firma SAIPS aus Israel übernahm Ford und investierte rund 75 Millionen US-Dollar in Velodyne. Das Unternehmen entwickelt ein Abstandsradar.

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