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Nahbereich: Bundesnetzagentur drängt auf schnellen Vectoring-Ausbau

Alle Details für das Vectoring im Nahbereich sind nun geklärt. Jetzt drängt der Regulierer auf die fristgerechte Einhaltung der Ausbauzusagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzwerktechnik in Lübbenau
Netzwerktechnik in Lübbenau (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Bundesnetzagentur hat die letzten technischen und rechtlichen Details für den Einsatz von Vectoring im Nahbereich festgelegt, die Preise für das virtuell entbündelte Zugangsprodukt (VULA) wurden von der Europäischen Kommission genehmigt. Es liege nun an der Deutschen Telekom und den anderen Unternehmen, mit dem zugesagten Ausbau zügig zu beginnen. "Die Bundesnetzagentur wird auf die vollständige und fristgerechte Einhaltung der Ausbauzusagen achten", erklärte die Regulierungsbehörde.

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Für die Anbindung des Endkunden müssen für VULA monatlich 7,48 Euro an die Telekom gezahlt werden. Die Überlassung der Vectoring-Infrastruktur insbesondere im MSAN (Multi Service Access Node) kostet zusätzlich jährlich 871,47 Euro.

Schließlich hat die Telekom die Zustimmung für eine Änderung der technischen Bedingungen für den Layer 2-Bitstrom erhalten. Eine neue Ethernet-Rahmenlänge soll von derzeit 1.526 Byte auf künftig 1.590 Byte erhöht werden. Dadurch können Datenpakete mehr Inhalt transportieren.

Bundesnetzagentur und Vectoring II

Die von der Bundesnetzagentur am 1. September 2016 getroffene Vectoring-II-Entscheidung räumt der Telekom weitreichende Rechte zum Vectoring-Ausbau aller Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen innerhalb einer Entfernung von etwa 550 Metern um den Hauptverteiler (HVt) ein.

Danach kann die Telekom den TAL-Zugang in der unmittelbaren Umgebung ihrer Hauptverteiler verweigern, falls sie dort ihre Anschlüsse mit der VDSL2-Vectoring-Technologie erschließt.

Ein alternativer Betreiber kann nur dann in einem Nahbereich auf die "letzte Meile" zugreifen, wenn dieser sich bei der DSL-Erschließung in einem Gebiet bisher flächendeckender als die Telekom engagiert hat.



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