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All Controller: Ein Gamepad für alle Geräte

Vom Smartphone über die Xbox 360 und die Playstation 4 bis zum PC mit Linux oder Windows: Das Eingabegerät All Controller soll unter anderem dank elf USB- und sieben Bluetooth-Treibern mit so gut wie jeder Plattform klarkommen.
/ Peter Steinlechner
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Der All Controller soll mit so gut wie jeder Plattform funktionieren. (Bild: Digital Depth)
Der All Controller soll mit so gut wie jeder Plattform funktionieren. Bild: Digital Depth

Wer mehr als ein Gamepad im Wohn- oder Arbeitszimmer herumliegen hat, kann der Idee vermutlich auf Anhieb etwas abgewinnen: Statt für jede Konsole oder den PC zu einem anderen Eingabegerät greifen zu müssen, wäre es doch schön, alles mit einem einzigen und besonders guten Controller steuern zu können.

All Controller – Trailer
All Controller – Trailer (03:01)

Das ist der Grundgedanke von All Controller – so hat das Startup Digital Depth sein Gamepad genannt, für das es auf Kickstarter derzeit Geld(öffnet im neuen Fenster) sammelt. Und das höchst erfolgreich: Die Mindestsumme von 75.000 Kanadischen Dollar (rund 50.000 Euro) wurde innerhalb kurzer Zeit um mehr als das Doppelte übertroffen.

Der All Controller soll mit so gut wie jeder gängigen Hardware klarkommen. Dazu verfügt das Gerät über mindestens elf USB- und sieben Bluetooth-Treiber. Teils ist zum Betrieb des Geräts ein Dongle nötig, etwa an der Playstation 4 und der Xbox One. Unterstützung für die Nintendo Switch ist fest geplant. Im weiteren Entwicklungsprozess des Gamepad und nach der Veröffentlichung durch Firmware-Updates soll das Gerät mit weiteren Plattformen arbeiten können, auch mit älteren Konsolen von Nintendo und Sega.

Austauschbarer 40-Stunden-Akku

Unterstützung für Smartphones und Tablets unter iOS und Android ist ebenso geplant wie für Direct Input, der auf Windows-PCs gebräuchlichen Schnittstelle von Microsoft zur Spielesteuerung. Mit MacOS und Linux soll der All Controller ebenfalls vom Start weg klarkommen, so die Entwickler.

Zur Verbindungsaufnahme muss sich der Nutzer durch die Menüs eines kleinen Bildschirms klicken, der direkt in das Gamepad integriert ist. Dort lassen sich dann auch weitere Details konfigurieren, etwa die Empfindlichkeit der Analogsticks oder Kombos. Der Akku soll rund 40 Stunden lang durchhalten. Er soll auswechselbar sein, dazu muss aber das Gehäuse aufgeschraubt werden.

Bei dem in der Kampagne auf Kickstarter gezeigten Modell handelt es sich nach Angaben von Digital Depth um einen Prototyp, der auch in Zusammenarbeit mit der Community weiter verbessert werden soll.

Mit der Auslieferung des finalen All Controllers soll im Mai 2018 begonnen werden, das Gerät soll dann voraussichtlich in unterschiedlichen Farben verfügbar sein. Der Mindestpreis ohne Dongle liegt bei 55 Kanadischen Dollar (rund 37 Euro), dazu kommen aber noch die Versandkosten.


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