Vom anhaltenden Boom des Internet profitiert auch der europäische ASP-Markt ganz erheblich. Die Unternehmensberatung Frost und Sullivan prognostiziert der Branche in einem neuen Subskriptionsservice einen regelrechten Quantensprung.
IBM und Shell wollen gemeinsam den größten Linux-Supercomputer bauen. Der Cluster aus 1024 IBM eServern x330s soll in 32 Racks untergebracht werden und eine Rechenleistung von über zwei Teraflop erreichen. Der Supercomputer wird im Januar installiert.
Die Mail-Scannersoftware prüft alle ein- und ausgehenden E-Mails inklusive Dateianhang auf Viren. Dabei kommen insgesamt vier E-Mail-Scanner zum Einsatz. "ISION Mail Scan ist ein weiterer Schritt zum Ausbau unserer Application Services und unterstreicht gleichzeitig unsere Security-Kompetenz", sagte Dr. Thomas Kiessling, CTO der ISION Internet AG. "Wir betreiben den Virus Tower von MessageLabs direkt in unserem eigenen Rechenzentrum. Unsere Kunden können auf diese Weise sehr bequem von allen Vorzügen der Lösung profitieren."
Die 1&1 Internet AG wird im Rahmen des Microsoft-ASP-Lizenzprogramms den Zugriff auf Exchange 2000 Server über Outlook Web Access als komplett webbasierte Applikation anbieten. Damit steht Microsofts Personal Information Manager auch per Internet im Web-Browser zur Verfügung.
Mit RealSystem iQ, RealNetworks neuester Streaming-Technologie, sollen Anbieter ihr Audio- und Video-Angebot von mehreren miteinander kommunizierenden Servern gleichzeitig streamen können. Der Empfänger wird dabei jeweils mit dem Server verbunden, zu dem er die beste Verbindung und beste Datenrate erhält.
Fujitsu Siemens Computers hat zusammen mit seinen Partnern im High-End-SAP-Umfeld eine neue Bestmarke erreicht. In einer dreistufigen SAP-R/3-SD-Anwendung (Sales and Distribution) wurde mit 23.000 gleichzeitigen Benutzern ein neuer Benchmark-Weltrekord erzielt.
Die Talkline GmbH hat zum 1. Dezember ihre Tarife für Geschäftskunden im Festnetz gesenkt. Geschäftskunden telefonieren national jetzt nur noch für 6,9 Pfennige je Minute.
Die Studie von Marketing-Spezialist Prof. Dr. Oliver P. Heil (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) zur Werbung von Internet-Brokern, die im Auftrag der Deutschen Informationsbörse AG (DIB, Berlin) durchgeführt wurde, untersuchte Werbung und Kundenansprache der "major players" im deutschen Internet-Brokerage für den Zeitraum September bis November 2000.
CompuServe-Mitglieder können jetzt online auf Faxdienste, VoiceMail (Anrufbeantworter) und SMS zugreifen. Über die persönliche Fax- und VoiceMail-Nummer können sowohl Faxe an Faxgeräte versendet als auch umgekehrt als Bilddatei per E-Mail auf dem PC empfangen werden.
Eine Studie der Akademie für Technikfolgenabschätzung ging der Frage nach, ob die Möglichkeiten des globalen E-Commerce dennoch regionale oder gar lokale Online-Märkte ermöglichen. Vertrauen und Kontrolle spielen nach Ansicht der Autoren der Studie eine entscheidende Rolle beim Einkauf übers Internet. Beim virtuellen Shopping in der Region sei das Vertrauen aber um ein Vielfaches größer als in weiter entfernten Regionen.
Dem europäischen Markt für Bluetooth-Produkte und Wireless LANs steht kräftiges Wachstum bevor. Nach den neuesten Prognosen der Unternehmensberatung Frost & Sullivan soll der Umsatz von 92,3 Millionen US-Dollar im Jahre 1999 auf 53,12 Milliarden US-Dollar im Jahre 2006 ansteigen. Hauptwachstumsfaktoren, so die Analyse, seien sinkende Hardwarekosten, steigender Bedarf sowie die massive Unterstützung der IT-Branche.
Sun Microsystems bietet seit gestern kostenlosen Einblick in den Sourcecode des Solaris 8 Operating Environment. Sun will so mehr Softwareentwickler von Solaris überzeugen und die Entwicklung stabilerer sowie qualitativ hochwertigerer Applikationen ermöglichen.

Die SuSE Linux AG präsentiert jetzt die zweite Generation ihrer E-Mail-Lösung für Wirtschaft, öffentliche Verwaltungen und Arbeitsgruppen. Der SuSE eMail Server II ist eine Open-Source-Lösung, die auf erprobten, zuverlässigen Komponenten gemäß Internet-Standards wie SMTP, IMAP4, POP3 oder LDAP basiert.
AdTech stellt ein neues Werbeformat vor: das Live-Video-Banner. Was der Anbieter als wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung von Breitband-Anwendungen für digitale Werbeformate in Europa preist, könnte aber so manchen User auf die Palme bringen. Der Live-Stream wird direkt in ein Werbebanner integriert. Die User können die Übertragung in Echtzeit mitverfolgen oder sich über das Live-Video-Banner auf die offizielle Übertragungsseite klicken.
IBM will mit der Technologie-Initiative "Storage Tank" ein universelles Speicher-System für Netzwerke entwickeln, das es ermöglicht, Daten über verschiedene Datenträger, Plattformen und Betriebssysteme zu teilen.
VMware steigt jetzt auch ins Server-Geschäft ein. Bisher hatte man nur eine Desktop-Software im Angebot die es erlaubt, unter Windows oder Linux einen virtuellen PC zu simulieren, in dem dann ein Vielzahl von Gastbetriebssystemen ausgeführt werden kann. Die Technologie dahinter soll nun auch bei Servern zum Einsatz kommen.
VA Linux Systems will jetzt mit "SourceForge OnSite" aus einem seiner Open-Source-Projekte direkt Geld machen. Der neue Abodienst stellt Unternehmen ein webbasiertes "Collaborative Development System" (CDS) auf Basis von SourceForge.net, dem weltweit größten Open Source Development Center, zur Verfügung.
Festnetz- und Mobilfunkanbieter definieren sich primär durch klassische Werbung. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Telefonumfrage, die das Institut INRA Deutschland im Auftrag der Hamburger Agentur pilot checkpoint und des Infodienstes new business durchgeführt hat.
Der klassische Handel in Europa wird die Früchte aus dem Online-Einkaufsbummel ernten. Dies zeigen Forschungsergebnisse von Jupiter Research, einem Unternehmen von Jupiter MMXI.
Die Internet-Plattform medicaleconomix.com will ab Beginn kommenden Jahres Lösungen für das eProcurement und die Logistikanforderungen von Krankenhäusern bieten. Über das Internet soll dann eine direkte Integration der ERP- Lösungen von Krankenhäusern und Zulieferern erfolgen.
Nach Angaben der Studie "E-Branding - Kernfusion in der Markenführung", die das Wirtschaftsmagazin "Bizz" gemeinsam mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) vorgelegt hat, benötigte das junge Medium lediglich fünf Jahre, um über 50 Millionen Nutzer für sich zu gewinnen. Trotz der stark gewachsenen Nutzerschaft sei die Aufmerksamkeit der Internet-User heute so umkämpft wie nie zuvor.
Fast jeder zweiten Firma am Neuen Markt drohen Liquiditätsprobleme. Betroffen sind Unternehmen aus den Bereichen Internet-Dienstleistung, Biotechnologie und der so genannten Internet-Enabler, so das Resultat einer Studie zum Neuen Markt, die die private Universität Witten-Herdecke im Auftrag der Financial Times Deutschland durchgeführt hat.
An deutschen Hochschulen findet das Internet oftmals nur als Nischenveranstaltung statt, wobei sich die Lehre meist zu wenig an den täglich wachsenden Möglichkeiten des Webs ausrichtet. Um diesem Mangel entgegenzuwirken, hat die Unternehmensberatung Mummert und Partner den E-Commerce Award 2001 ausgeschrieben.
Microsoft entwickelt unter dem Codenamen "Whistler" einen gemeinsamen Nachfolger für Windows 9x/ME und Windows 2000. Die erste Vorabversion zeigt im Hinblick auf die Endkundentauglichkeit noch viel Arbeit für die Entwickler, berichtet das Computermagazin c't in Ausgabe 25/2000.
Psion Teklogix, ein Anbieter von Datenfunklösungen, und die Ludwigshafener LogiPlus Consulting GmbH werden künftig gemeinsam Beratungs- und Implementierungsdienstleistungen für den Einsatz der SAP-Schnittstelle SAPConsole in SAP- und mySAP.com-Systemen anbieten.
Die Deutsche Post wird voraussichtlich ab Mitte des kommenden Jahres eine eigene Software zur PC-Frankierung anbieten. Dabei handelt es sich um eine Online-Lösung, bei der die Frankierung unmittelbar über das Internet erfolgt.

Der Aufsichtsrat der T-Online International AG hat Thomas Holtrop zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Der 45-Jährige tritt seine neue Position am 1. Januar 2001 an.
Die Unternehmensberatung KPMG Consulting und CaContent haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, nach der beide künftig gemeinsam ein Servicepaket entwickeln wollen, das sowohl mittelständischen als auch großen Unternehmen einen reibungslosen Einstieg ins E-Business ermöglicht. Bestandteil dieses Paketes sollen unter anderem spezielle E-Procurement-Workshops sein.
Keine Kurse, keine Wertpapier-Kennnummer, nicht mal ein Ausgabekurs. Wer sich auf den Webseiten von Kapitalanlagegesellschaften informieren will, wird oft von dem mageren Angebot enttäuscht. Die Unternehmensberatung Mummert und Partner untersuchte in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Münster Internetauftritte der 60 bedeutendsten Fondsgesellschaften für deutsche Anleger.
Geht es nach den Softwaretechnikern, war Napster nur der Anfang. Eigentlich sind Peer-to-Peer-Technologien (P2P) nichts Neues, doch kann die Netzwerktopologie mit neuen Anwendungskonzepten auch im Businessalltag Erfolge feiern.
Die RIAA (Revording Industry Association of America) gab jetzt den Startschuss für SoundExchange, eine Art Lizenzprogramm, das Künstlern, Labels und Plattenfirmen Einnahmen aus Online-Musik bescheren soll. Die Gründung von SoundExchange war bereits vor einiger Zeit angekündigt worden, doch es scheint, als mache die RIAA jetzt Ernst.
Über das Internet lässt sich vieles verkaufen - nur keine Medikamente. 77 Prozent der Meinungsbildner in Deutschland glauben, dass Apotheken auch in den kommenden zwei Jahren keine verschreibungspflichtigen Medikamente als Versandhandelsunternehmen über das Internet verkaufen dürfen.
Lucent Technologies hat die Verfügbarkeit eines USB Clients für das Orinoco-System angekündigt, mit dem sich drahtlose Internet-Zugänge und Netzwerke realisieren lassen. Mit dem Wireless USB Client erhält der Anwender die Möglichkeit zur drahtlosen Vernetzung eines Desktop-Computers. Hierzu muss der Client lediglich an einen freien USB-Anschluss angesteckt und die Software installiert werden.
Die Universität Tübingen hat einen neuen skalierbaren Supercomputer mit Intel-Architektur ausgebaut. Der Verbund aus Personal-Computern mit insgesamt 196 Intel-Pentium-III-Prozessoren kostet weniger als ein Drittel im Vergleich zu konventioneller Mainframetechnik.

Die E-Stamp Corporation will aus dem Geschäft mit elektronischen Briefmarken ausssteigen, teilte das Unternehmen gestern mit. Man wolle sich stattdessen auf webbasierte Liefer- und Logistik-Lösungen konzentrieren.
Die DSL-Infrastruktur-Anbieter QSC AG meldet zum 30. September 2000 einen Umsatz von 3,2 Millionen DM, 3.200 verkaufte Leitungen zum Stichtag und einen Verlust vor Steuern von 101 Millionen DM. Im Berichtszeitraum wurden 112 Millionen DM in 38 lokale Breitbandnetze investiert.
Alle reden darüber, manche tun es, aber nur die wenigsten wissen, wie es wirklich geht: E-Commerce. Über drei Viertel der deutschen Unternehmen agieren offenbar ohne eine umfassende und klar definierte E-Commerce-Strategie. So lautet ein zentrales Ergebnis der jetzt erschienenen "e-Reality-Studie" der Heyde AG, die von der Heyde-Tochter Consulting Partner GmbH und der Universität Freiburg durchgeführt wurde. Infratest befragte Führungskräfte von über 1.300 Unternehmen.
In Anbetracht des mehr als unerfreulichen Börsenumfeldes für Technologiewerte verschiebt die trading-house.net AG die Aufnahme der geplanten Erstnotiz auf das erste Quartal 2001.
Das "Sistema Emergenza 118", kurz SISESM 118, der Italdata wurde 1999 von der Mailänder Software-Schmiede Italdata entwickelt und in der italienischen Region Marken im Frühjahr 2000 aktiviert. Die Idee war, eine telematische Infrastruktur zwischen Notruf-Operatoren (118), dem Erste-Hilfe-Team und dem medizinischen Personal der gesamten Region zu schaffen, um jedem sofort dieselben notwendigen Informationen zugänglich zu machen.
PrimusOnline, ein Unternehmen der Metro-Gruppe, startete in einem Joint Venture mit der Swisscom-Tochter Bluewin AG sein Shopping-Angebot in der Schweiz. Unter www.BluePrimus.ch stehen den Schweizer Internetnutzern ab sofort die PrimusOnline-Shops PrimusMedia, PrimusTronix, PrimusPowershopping und PrimusAuktion zur Verfügung.
Das europaweit tätige Dienstleistungsunternehmen Dekra hat einen Internet-Marktplatz für die Transportwirtschaft vorgestellt. Der Marktplatz verbindet vier Kernbereiche zur einer Einheit: Fahrzeugmanagement, Transportmanagement, Betriebsorganisation und ein Branchenforum.
Das Unternehmen Caesius Software bietet mit WebQL zwei Produkte auf Basis seiner WebQL-Technologie an. Diese soll es Usern erlauben, das Web so zu durchsuchen, als wäre es eine SQL-Datenbank. So lassen sich spezielle Daten aus umfangreichen Websites mit einem Bruchteil des Aufwands extrahieren, der normalerweise dazu nötig wäre.
Nach Chemplorer, dem Internetmarktplatz für die chemische Industrie und einem Internet-Marktplatz für die Bauwirtschaft, die die Deutsche Telekom mit anderen Firmen ausgebaut hat, soll nun nach Informationen des Handelsblattes ein Marktplatz für Büromaterial und Büroausstattung folgen.
Die Deutsche Post erneuert ständig ihren Fuhrpark. Alte Fahrzeuge werden dabei gegen Höchstgebot verkauft. In Zusammenarbeit mit dem Online-Auktionshaus Ricardo stellt die Deutsche Post unter www.evita.de/postauto ab sofort jede Woche 20 Gebrauchtwagen zur Versteigerung bereit.
Die Brokat AG, ein Anbieter von Software für E-Business-Lösungen, hat für das Zahlungssystem X-Pay die Zulassung des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) für den Einsatz von Geldkarten im Internet erhalten.
Werbetreibende können jetzt auf der Suchmaschine Google, die es auch in einer deutschen Version gibt, abhängig von den Suchbegriffen kleine Textanzeigen schalten.
T-Online baut sein Finanzportal durch eine Kooperation mit dem Online-Versicherungsvergleicher Censio aus. Im T-Online-Bereich Finanzen können Interessierte ab sofort das gesamte Angebot von Censio zum Vergleich und der Vermittlung von Versicherungen in Anspruch nehmen.
Fast jeder zweite Handy-Nutzer (10,79 Millionen Personen) hat Interesse an den neuen Technologien GPRS (General Packet Radio Services) und UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Das mag die Telekommunikation freuen. Entsetzen dürfte jedoch die Tatsache auslösen, dass kaum ein Handy-Besitzer für die neuen Technologien tief in die Tasche greifen möchte.
Cisco und iPass bieten mit "Global Broadband Roaming" einen Breitband-Roaming-Service, der Geschäftsreisenden einen schnellen Fernzugriff auf ihr Unternehmensnetzwerk bieten soll. Mobile Mitarbeiter können den Service zu Hause, im Büro oder unterwegs in Anspruch nehmen.
Die Unternehmen der deutschen Pharmaindustrie haben den Nutzen des Internets als Marketinginstrument erkannt, leider ist jedoch die Umsetzung in weiten Teilen mangelhaft. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Pharma 2000". Durchgeführt wurde die Untersuchung vom ProfNet-Institut aus Dortmund in Zusammenarbeit mit Online-Relations Consulting GmbH. Geprüft wurden die Websites von 241 Unternehmen der pharmazeutischen Branche.