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Vocera: WLAN-Telefon mit Spracherkennung zum Anstecken

Communicator für Unternehmen. Vocera hat ein Kommunikationssystem angekündigt, das mittels 802.11b-WLAN-Technik mobile Sprachübertragungen erlauben soll. Gedacht ist das Vocera Communications System vor allem für weitläufige Unternehmen, in denen sich die Mitarbeiter meist bewegen, wie zum Beispiel in Krankenhäusern. Das System verbindet WLAN, Voice-over-IP und Spracherkennungstechniken.
/ Andreas Donath
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Das Vocera Communications System besteht aus einem Server sowie kleinen ansteckbaren Kommunikatoren, die nicht etwa wie ein Telefon über eine Wähl-Tastatur verfügen, sondern lediglich über einen Aktivierungsknopf per Sprache gesteuert werden. Man sagt also beispielsweise einen Abteilungsnamen oder den Namen der Person, die man sprechen möchte, laut in das Gerät – der Server sorgt dann für die Verbindung. Auch die Angabe eines Ortes ist möglich, so kann man beispielsweise Personen mit bestimmten Funktionen ansprechen, die sich gerade an dem jeweiligen Ort befinden.

Damit die Teilnehmer nicht von Nachrichten überflutet werden, sind auch diverse Filter setzbar, die Durchstellregeln und temporären Weiterverbindungen entsprechen. Die so genannten Vocera Communications Badges wiegen jeweils rund 60 Gramm und verfügen über ein LC-Display zur Anzeige von Textnachrichten.

Das Vocera Communications System soll in den USA ab Oktober 2002 erhältlich sein, kostet aber leider inklusive Server-Software mit 75 parallelen Teilnehmern 20.000,- US-Dollar. Ein einzelnes Badges kostet 400,- US-Dollar.


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