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Unterhaltungsverband kritisiert Musikindustrie

"Geistiges und physisches Eigentum nicht vergleichbar"

In einer Rede auf dem Optical Storage Symposium in San Francisco hat Gary Shapiro, CEO und President der amerikanischen Consumer Electronics Association (CEA), scharfe Worte an die Musikindustrie und andere Inhalte-produzierende Branchen gerichtet. Vor allem deren beständiges Bestreben, jegliche Downloads etwa von Musik-Dateien als illegal zu erklären, sei ein falscher Ansatz.

Artikel veröffentlicht am ,

"Um den Download als unmoralisch zu erklären, müsste man akzeptieren, dass geistiges Eigentum denselben moralischen und rechtlichen Prinzipien unterliegt wie physischer Besitz. Tatsache ist aber, dass dies zwei verschiedene Sachen sind, die nach unterschiedlichen Prinzipien funktionieren: Wenn man ein urheberrechtlich geschütztes Produkt herunterlädt bedeutet dies nicht, dass das Produkt verschwindet, wie es der Fall wäre, wenn man physisch greifbares Eigentum wie etwa ein Kleidungsstück wegnimmt", so Shapiro.

Shapiro kritisierte zudem, dass die Wortwahl sich verändert habe - Hersteller von geistigem Eigentum würden heute schnell Begriffe wie "Diebstahl" und "illegal" verwenden, was in der Öffentlichkeit aber oftmals ein falsches Bild entstehen ließe. Wichtiger wäre ein Zusammenarbeiten von beiden Seiten, etwa von der Hard- und der Software-Industrie: "Wenn man Inhalte schon an der Quelle schützt, können sich die Produzenten von Inhalten sicher sein, dass ihre Rechte respektiert werden, gleichzeitig können Konsumenten sich an der uneingeschränkten Nutzung der Inhalte erfreuen."

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Christoph Moder 19. Sep 2002

Natürlich ist das eine Binsenweisheit! Aber selbst dieser einfache Zusammenhang wird in...

Wolfgang 19. Sep 2002

Wenn das eigentliche Produkt überteuert ist, gibt es eben einen Schwarzmarkt. Die...

bdarwin 19. Sep 2002

Die Musikindustrie hat es leider in den letzten Jahren komplett verschlafen dem...

Jbuzz 19. Sep 2002

Es ist ja toll daß du immer noch mit Freude deine alten Elvis Platten hörst...

Ralf 19. Sep 2002

Wenn in der Marktwirtschaft keine Kosten reinkommen, wird eben weniger angeboten und...


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