Unterhaltungsverband kritisiert Musikindustrie
"Um den Download als unmoralisch zu erklären, müsste man akzeptieren, dass geistiges Eigentum denselben moralischen und rechtlichen Prinzipien unterliegt wie physischer Besitz. Tatsache ist aber, dass dies zwei verschiedene Sachen sind, die nach unterschiedlichen Prinzipien funktionieren: Wenn man ein urheberrechtlich geschütztes Produkt herunterlädt bedeutet dies nicht, dass das Produkt verschwindet, wie es der Fall wäre, wenn man physisch greifbares Eigentum wie etwa ein Kleidungsstück wegnimmt" , so Shapiro.
Shapiro kritisierte zudem, dass die Wortwahl sich verändert habe – Hersteller von geistigem Eigentum würden heute schnell Begriffe wie "Diebstahl" und "illegal" verwenden, was in der Öffentlichkeit aber oftmals ein falsches Bild entstehen ließe. Wichtiger wäre ein Zusammenarbeiten von beiden Seiten, etwa von der Hard- und der Software-Industrie: "Wenn man Inhalte schon an der Quelle schützt, können sich die Produzenten von Inhalten sicher sein, dass ihre Rechte respektiert werden, gleichzeitig können Konsumenten sich an der uneingeschränkten Nutzung der Inhalte erfreuen."