Betriebskosten für Bluetooth steigen
Sicherheitsaspekte und Interoperabilitätsprobleme als Kostentreiber
Laut einer neu veröffentlichten Studie von Gartner wird Bluetooth Unternehmen und Verbraucher bis zum Jahr 2005 jährlich zusätzlich 5,6 Milliarden Dollar kosten. Grund sind die steigenden Support- und Nutzungskosten. Gartner erwartet ebenfalls, dass bis zum Jahr 2005 560 Millionen Bluetooth-fähige Geräte verkauft sein werden.
Nach Schätzungen von Gartner sollen die Betriebskosten (cost of ownership) von mit Bluetooth-Fähigkeiten ausgerüsteten PDAs, Mobiltelefonen und PCs um bis zu 70 US-Dollar pro Jahr steigen.
Gartner kritisiert in diesem Zusammenhang, dass die Bluetooth-Spezifikationen und -Validierungsprozesse zu locker seien, um die Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller zu gewährleisten. Diese Last würde auf die Unternehmen abgewälzt, die Bluetooth-Geräte einsetzen. Industriefähige Lösungen müssten aber auf Anhieb mit anderen Geräten zusammenarbeiten, so Gartner.
Außerdem würde die Abschottung von Bluetooth-Kommunikation in die Obhut der Unternehmen fallen, die Bluetooth einsetzen, da es nicht ausreichend klar spezifizierte Sicherheitsfeatures gäbe, die eine herstellerübergreifende Verschlüsselung und Passwort-Abfragen ermöglichen würden.
Auch die Mitarbeiter müssten für die Sicherheitsgefahren bei der drahtlosen Kurzfunkkommunikation besser sensibilisiert werden. Nach Schätzungen von Gartner werden mehr als 80 Prozent aller zwischen 2002 und 2005 angebotenen Bluetoothprodukte Peer-to-Peer-netzwerkfähig sein.
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Tja, viel Spaß beim ausrasten. Zum Beispiel funktionieren BlueTooth Headsets nicht...
leider ist das nur Wunschdenken bzw. von der Industrie suggieriert. Die Wahrheit ist...
Ich dachte, es gibt einen Bluetooth-STANDARD, der dafür sorgt, sofern man ihn einsetzt...