Lycos startet den Feldtest eines neuen DSL-Angebots. Nutzer sollen dabei bereits ab 2,95 Euro eine Flatrate erhalten, aber je nach gewünschter Bandbreite zusätzlich zur Kasse gebeten werden. Voraussetzung ist in jedem Fall ein T-DSL-Anschluss der T-Com.
Bei einem leicht über dem Vorjahresniveau liegenden Umsatz von 960,2 Millionen Euro konnte Mobilcom sein operatives Ergebnis im ersten Halbjahr (EBITDA) um 23,5 Prozent von 88,2 auf 108,9 Millionen Euro steigern. Das EBIT verbesserte sich um 47 Prozent von 54,9 auf 80,7 Millionen Euro und das Konzernergebnis stieg um 63,9 Prozent auf 53,6 Millionen Euro.
Die Bundesnetzagentur (vormals RegTP) senkt die Einmalentgelte für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL), der so genannten "letzten Meile". Die einmaligen Bereitstellungs- und Kündigungsentgelte werden um bis zu 71 Prozent gesenkt. Die Preise für "Line-Sharing", was vor allem für DSL-Anbieter interessant ist, wurden ebenfalls gesenkt.
Kritik an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) herausgegebenen Breitbandatlas übt der eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft. Zwar werde mit dem Breitbandatlas offiziell gemacht, was in der Branche schon lange bekannt ist - "das DSL-Netz in Deutschland hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse" - doch schöne der Atlas die Situation.
T-Online will sein Engagement im Bereich VoIP (Voice over IP) verstärken, nachdem das Unternehmen das Thema eher halbherzig angegangen hatte, wohl auch aus Rücksicht auf den Konzernschwester T-Com. Doch mit der Zurückhaltung soll jetzt Schluss ein, T-Online will mit großen Schritten voranstürmen, berichtet das Handelsblatt.
Ab 1. August 2005 bietet Strato ein neuen Maxxi-DSL-Paket, das sich speziell an Geschäfts- und Profi-Nutzer richtet. Für 49,90 Euro im Monat erhalten Kunden einen ADSL-Anschluss mit 6 MBit/s im Downstream samt Flatrate und fester IP.
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur), vormals RegTP, startet am heutigen 27. Juli 2005 mit einer Anhörung, um schnellstmöglich Frequenzen für schnelle funkgestützte Internetzugänge auf Basis von WiMAX bereitzustellen. Die als "Fixed Wireless Access" bezeichneten Frequenzen im Bereich von 3,5 GHz sollen voraussichtlich ab Ende 2005 bereitstehen.
Freenet.de will zusammen mit Telefónica entbündelte ADSL2+-Anschlüsse anbieten, d.h. ein Telefonanschluss der Deutschen Telekom ist wie beispielsweise bei Angeboten von QSC oder Hansenet nicht erforderlich. Ab sofort startet freenet.de einen Testbetrieb, der auf der entbündelten Infrastruktur der Telefónica in Verbindung mit einer Netzzusammenschaltung der freenet.de basiert.
Auch Arcor will ab August 2005 einen DSL-Internetzugang für Privatkunden mit bis zu 6 MBit/s anbieten. Eine entsprechende DSL-Flatrate kostet ab 4,95 Euro monatlich.
AVM will sein Linux-Engagement einmal mehr unterstreichen und bietet für alle aktuellen Fritz-Card-Produkte nun auch 64-Bit-Treiber für Linux an. Die Treiber stehen offiziell aber nur für "Suse Linux 9.3 Professional 64-Bit-Version" zur Verfügung.
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland will ab Mitte Oktober 2005 mit der großflächigen Einführung schneller Breitband-Internetzugänge sowie Telefonie über das Fernsehkabel in Rheinland-Pfalz und im Saarland starten. Die Aufrüstung des Kabelnetzes für interaktive Dienste soll ab Anfang August 2005 beginnen und bis zum Jahresbeginn 2006 abgeschlossen sein.
T-Com senkt die Flatrate-Preise für Geschäftskunden ab 1. September 2005 auf 5,90 Euro, was einer Preissenkung von rund 70 Prozent entspricht. Allerdings gilt das Angebot nur für T-DSL Business 1000 und 2000.
T-Mobile rüstet wie auch andere Netzbetreiber sein UMTS-Netz mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) nach. Damit will T-Mobile Downstream-Bandbreiten von bis zu 7,2 MBit/s unterstützen. Schon ab September 2005 will T-Mobile erste HSDPA-fähige Datenkarten für sein "Highspeed UMTS" anbieten.
Die Firma ANW misst seit Oktober 2004 über die Webseite wieistmeineip.de/speedtest die Download-Geschwindigkeit von DSL-Anschlüssen. Dabei zeichnet sich eine klare Tendenz ab: Das Internet wird immer schneller.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat unter zukunft-breitband.de ein Internetportal gestartet, das Bürger und Unternehmen über die technische Funktionsweise, den Nutzen und vor allem die Verfügbarkeit von Breitbandtechnologien informieren soll. Ein Breitbandatlas soll zeigen, welche Angebote wo zur Verfügung stehen.
Strato präsentiert mit seiner neue "PhoneFlatPlus" einen recht ungewöhnlichen Tarif für VoIP. Wer die Telefon-Flatrate bucht, erhält 150 Freiminuten. Erst wenn dieses Kontingent überschritten wird, fällt eine Pauschalgebühr an.
Netgear bietet für seine DSL-Router mit integriertem Modem ein Firmware-Upgrade an, das diese fit für ADSL2+ macht. Der Modem-Router DG834GTB unterstützt damit ab sofort ADSL2+ und ermöglicht auf diese Weise Breitbandverbindungen von bis zu 25 MBit/s.
Nach 1&1 und T-Com bietet nun auch Strato T-DSL in einer Retail-Variante, d.h. unter eigenem Namen mit bis zu 6 MBit/s im Downstream an. Der Upstream liegt bei 576 KBit/s und die passende Flatrate soll ab 4,99 Euro im Monat zu haben sein.
Pilotteilnehmern in Hamburg und Stuttgart bietet T-Com ab September 2005 schnelle Breitbandanschlüsse mit bis zu 25 MBit/s per VDSL und ADSL2+ an. Modem und Router gibt es kostenlos und auch Bereitstellungs- oder Montagekosten fallen nicht an.
Die Netlantic GmbH macht ihren internetbasierten Videorekorder Shift TV ab 15. Juli 2005 kostenpflichtig und beendet damit die erste kostenlose Beta-Phase. Nötig sei dieser Schritt, da dem Unternehmen kostenintensive Prozesse drohen, weil einige Fernsehsender - namentlich RTL - versuchen, das Angebot verbieten zu lassen, so Netlantic.
Bislang hatte Strato sich bemüht gezeigt, Power-User eher abzuschrecken, doch nun scheint man zunehmend an dieser Zielgruppe Gefallen zu finden. Erst kündigte die freenet.de-Tochter an, künftig keine Port-Drosselungen mehr vorzunehmen, nun teilt Strato explizit mit, keine IP-Adressen seiner Maxxi-DSL-Kunden zu speichern.
Zusammen mit Goldman Sachs und Hearst investiert Google in das Unternehmen Current Communications, das breitbandige Internetanschlüsse per Stromleitung anbietet. Insgesamt sollen die Geldgeber rund 100 Millionen US-Dollar in Current stecken.
Strato schafft seine als "Bandbreitenmanagement" bezeichnete Port-Drosselung ab. Im Laufe des Tages soll die Umstellung des Angebots abgeschlossen sein und DSL-Kunden bei Strato immer die volle zur Verfügung stehende Bandbreite erhalten.
Mit dem "Gizmo Project" will Michael Robertsons VoIP-Firma SIPphone Skype Konkurrenz machen. Wie auch Skype ist Gizmo eine einfache Software, die es primär erlaubt, über das Internet mit anderen zu telefonieren, aber anders als Skype setzt Gizmo auf offene Standards.
Hatte T-Online erst Ende Juni 2005 seine DSL-Tarife im Preis gesenkt, dreht die Telekom-Tochter nun nochmals an der Preisschraube. Zum zehnjährigen Bestehen senkt T-Online für vier Wochen den Preis seines Flatrate-Tarifs "T-Online dsl flat classic" auf 9,95 Euro.
Ab dem 1. Juli 2005 will der Oberhausener Provider Kamp seine 3000er-Tarifmodelle auf die neue 6000er-T-DSL-Geschwindigkeit anpassen. Eine Preiserhöhung wird laut Kamp im Vergleich zur 3000er-Bandbreite nicht durchgeführt werden.
Alice, das DSL-Angebot von Hansenet, wird schneller: Statt mit 1,5 oder 5 MBit/s surfen Alice-Kunden künftig mit knapp 2 oder 6 MBit/s, die Preise ändern sich nicht. Zudem ist Alice künftig bundesweit verfügbar, wobei Hansenet auf das Resale-Angebot der T-Com zurückgreift.
Wie schon mehrfach angekündigt, startet T-Com ab 1. Juli 2005 mit T-DSL 6000, das eine Downstream-Bandbreite von knapp 6 MBit/s (6.016 KBit/s) bietet. Der Anschluss ist mit 24,99 Euro nicht teurer als die bisher schnellste Variante T-DSL 3000.
QSC stellt seinen VoIP-Dienst (Voice over IP) unter dem Namen "IPfonie privat free" deutschlandweit auch Kunden anderer DSL-Anbieter zur Verfügung. Anrufe ins deutsche Festnetz sind damit ab 0,9 Cent pro Minute möglich, Mobilfunknetze ab 16,9 Cent pro Minute erreichbar.
T-Online übernimmt den spanischen Netzbetreiber Albura vom spanischen Energiekonzern Red Eléctrica de Espana. Der Kaufpreis für 100 Prozent der Anteile an dem Unternehmen beträgt 61,5 Millionen Euro einschließlich übernommener Schulden.
Wie die Konzernschwester T-Com will auch T-Systems seinen Kunden ab 1. Juli 2005 DSL-Anschlüsse mit Übertragungsraten von bis zu 6 MBit/ pro Sekunde anbieten. Die Preise sinken dabei gegenüber dem bisherigen T-DSL Business 3000 deutlich.
GMX bietet zwei seiner DSL-Produkte günstiger an: Für Einsteiger gibt es einen volumenbasierten Tarif "GMX DSL_2000" mit 2.000 MByte Übertragungsvolumen für 2,99 Euro im Monat. Der Anschluss mit 6.016 KBit/s kostet nun soviel wie zuvor derjenige mit 3.072 KBit/s.
Am 1. Juli 2005 startet für DSL-Neukunden die AOL-DSL-Flatrate, die 9,99 Euro für alle DSL-Geschwindigkeiten kostet. Der Flaterate-Preis beträgt immer 9,99 Euro pro Monat - egal, ob man sich für eine 1-MBit-, 2-MBit- oder die schnelle 6-MBit-DSL-Leitung entscheidet.
T-Com hat mit einem WiMAX-Feldtest im Großraum Bonn begonnen. Der Pilotbetrieb startet mit rund 100 T-Com-Kunden in Swisttal und Sankt Augustin, so dass die Funktechnik unter Praxisbedingungen getestet wird.
Der DSL-Anbieter Kamp bietet seine Aktions-Flatrate für 7,77 Euro nun bundesweit an, zunächst war das Angebot auf 500 Orte, dann auf 1.300 Ortsnetze beschränkt. Die Aktion ist zeitlich bis zum 30. September 2005 begrenzt.
Ab dem 1. Juli 2005 bietet die T-Online-Billigmarke Congster eine DSL-Flatrate namens "summerFLAT" für 6,99 Euro im Monat an. Das Angebot gilt deutschlandweit ohne Portbeschränkung und kann mit allen DSL-Geschwindigkeiten, einschließlich T-DSL 6000, genutzt werden.
Zu der Vorstellung des '(N)Onliner Atlas 2005' erklärte die Internetbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann, dass die Bundesregierung mit ihrem selbst gesteckten Ziel 'Internet für Alle' gescheitert ist, dass 2005 75 Prozent der deutschen Internetanwender sein sollten. Die Studie weist nun nur 55,1 Prozent der Deutschen als Internet-User aus.
Zusammen mit O2 will die Heidelberger Firma Deutsche Breitband Dienste (DBD) den Festnetzanschluss ablösen. Das entsprechende Produkt SmartDuo kombiniert dazu O2 Genion samt Homezone mit einem WiMAX-Anschluss für einen breitbandigen Internetzugang.
Innerhalb eines Jahres ist die Internetnutzung in Deutschland weiter moderat gestiegen. Heute sind 55 Prozent der Deutschen online (2004: 53 Prozent). Das entspricht 35,7 Millionen Menschen über 14 Jahren. Die Internetgemeinde ist damit in den zurückliegenden zwölf Monaten um 1,74 Millionen Nutzerinnen und Nutzer gewachsen. Das sind die zentralen Ergebnisse des 5. (N)ONLINER Atlas 2005, den die Initiative D21 und TNS Infratest vorgestellt haben.
Mit dem Erscheinen der Version 5.0 seines Lancom Operating System (LCOS) erweitert Lancom die Sicherheit und Leistungsfähigkeit seiner Router wieder einmal und bietet unter anderem Load-Balancing für bis zu vier WAN-Verbindungen. Auch bereits ausgelieferte Geräte können kostenlos auf LCOS 5.0 aufgerüstet werden.
T-Online überarbeitet seine DSL-Tarife und senkt die Preise ab dem 4. Juli 2005 um teilweise mehr als 60 Prozent. Künftig will T-Online vier DSL-Tarife anbieten und mit der neuen Struktur das Angebot einfacher und transparenter gestalten.
Wie auch in den vergangenen Jahren hat Klaus Knopper auch zum LinuxTag 2005 eine neue Version seiner Linux-Live-CD fertig gestellt. Die neue Version 4.0 erscheint zum LinuxTag, der am 22. Juni 2005 beginnt, auf DVD. Dabei sind auf der DVD rund 9 GByte Software in komprimierter Form untergebracht.
Igel Technology will mit dem Modell 132 CE Smart ein preiswertes Einsteigermodell eines Thin-Clients auf Basis von WindowsCE 5.0 auf den Markt bringen. Das Gerät soll unter 200,- Euro (netto) kosten, Multisession-fähig sein und Kommunikationsprotokolle wie Microsoft RDP und Citrix ICA unterstützen.
Der Mobilfunkmarkt in Deutschland ist laut Gartner im letzten Jahr weiter gewachsen: Die Penetration ist von 78,6 Prozent Ende 2003 auf 87,8 Prozent im ersten Quartal 2005 gestiegen. Der Gesamtumsatz betrug im Jahr 2004 rund 20,3 Milliarden Euro. Der Umsatz pro Teilnehmer (Average Revenue Per User; ARPU) ist dabei aber weiter gesunken.
Mit einer einstweiligen Verfügung hat es das Landesgericht Hamburg dem Provider T-Online vorerst untersagt, Kunden mit DSL-Zeit- und Volumentarifen eine verlängerte Kündigungsfrist von einem Jahr aufzudrücken, ohne diese ausreichend deutlich über die Veränderungen und ihr Widerspruchsrecht zu informieren.
Debitel startet mit einem kombinierten Mobilfunk- und DSL-Angebot, bei dem Mobilfunkkunden von Debitel eine Flatrate zu besonders günstigen Konditionen erhalten. Dabei setzt Debitel auf T-DSL auf - von der angekündigten Kooperation mit QSC ist dabei noch nichts zu sehen.
Die sofa networks GmbH hat einen Beta-Test für ihr Produkt "hotspotDSL" gestartet. Mit dem Datentarif, der auf T-DSL aufsetzt, sollen auch ganz normale DSL-Anschlussinhaber ihren bestehenden T-DSL-Anschluss im Handumdrehen in einen öffentlich zugänglichen und roamingfähigen Wireless-LAN-Hotspot verwandeln können. Dies soll mit jedem WLAN-DSL-Router funktionieren, der VPN-Passthrough-fähig ist.
Die Linux-Live-CD Kanotix kommt in der Version 2005-03 mit zahlreichen neuen Paketen, darunter KDE 3.4.1 und der Linux-Kernel 2.6.11.11. Auch an vielen anderen Stellen wurde die von Knoppix abstammende Distribution verbessert.
T-Online will in Frankreich eine eigene DSL-Infrastruktur aufbauen, um sich im stark wachsenden europäischen Markt für Breitband- und IP-Dienstleistungen auch langfristig als Innovationsführer zu positionieren. In Frankreich und Spanien zielt T-Online mittelfristig auf einen Marktanteil von jeweils 15 bis 20 Prozent.
Arcor halbiert ab 15. Juni 2005 den Preis für seine DSL-Flatrate mit 2 und 3 MBit/s auf 4,95 Euro, so dass diese billiger ist als die Flatrate für den DSL-Anschluss mit 1 MBit/s. Auch der Einrichtungspreis entfällt. Allerdings gilt diese Preissenkung nur für Neukunden.