T-Online: Eigener Media Receiver für Video on Demand ohne PC

T-Online S 100 wird erstmals auf der IFA 2005 gezeigt

T-Online zeigt auf der IFA 2005 erstmals einen Media Receiver unter eigener Marke, mit dem der Provider kostenpflichtige Video-Downloads und Internet-Telefonie ins Wohnzimmer bringen will. Wie mit den bereits von Fujitsu Siemens und Samsung gebotenen Geräten wird damit das Provider-eigene Breitband-Portal T-Online Vision auch ohne PC nutzbar.

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In der ersten Jahreshälfte 2004 hatte T-Online bereits angekündigt, dass die koreanischen Hersteller Samsung und Handan an den Fernseher anschließbare IP-Streaming-Boxen für den Online-Zugriff fertigen würden. Das Samsung-Gerät ist bereits Ende 2004 vorgestellt worden. Da der Media Receiver T-Online S 100 ohne Festplatte kommt, ist ein Zwischenspeichern der Videostreams nicht möglich - bei DSL-Ausfall fällt auch der Filmkonsum flach. Ob der T-Online S 100 von Handan gefertigt wird, konnte Golem.de noch nicht in Erfahrung bringen.

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Ausgeliefert wird das mit einer Ethernet-Schnittstelle versehene Gerät im "T-Online Vision Paket" zusammen mit einem DSL-Splitter und einer Speedport W 500V getauften Kombination aus DSL-Modem, Router und DSL-Telefonadapter ab November 2005 über den Fachhandel. Wer per Internet über www.t-online-vision.de in Verbindung mit einem T-Online-DSL-Tarif bestellt, soll das Gerät bereits in den nächsten Wochen erhalten und muss nicht bis November 2005 warten.

Als Einstiegsangebot soll das T-Online-Vision-Paket rund 50,- Euro kosten, allerdings nur in Verbindung mit der gleichzeitigen Bestellung einer DSL-Flatrate von T-Online. In Verbindung mit dem Volumentarif "T-Online dsl volume" steigen die einmaligen Gerätekosten auf 119,95 Euro. Wer bereits DSL-Kunde bei T-Online ist, muss knapp 100,- Euro für das Gerät zahlen.

Im "Aktionszeitraum" bis Ende des Jahres 2005 verspricht der Anbieter die Installation auf Wunsch ohne weitere Zusatzkosten von einem Servicedienst. Wer das Gerät nur für das Surfen im Internet nutzt, kann es auch mit Analog-Modem oder ISDN einsetzen, für die Einwahl über 0191011 verlangt T-Online 1,59 Cent pro Minute.

Preislich erscheint der bekannte, unter www.vod.t-online.de erreichbare Video-on-Demand-Dienst von T-Online im Vergleich mit herkömmlichen Videotheken nicht sehr attraktiv, denn die Preise liegen bei 99 Cent für alte und bis zu 4,- Euro für neue Filme für eine "Leihdauer" von 24 Stunden. Dafür stehen die Downloads aber zu jeder Tageszeit zur Verfügung und in abgelegeneren Orten kann auf die längere Fahrt zur nächsten Videothek verzichtet werden - sofern nicht selbst DSL in weiter Ferne ist. Das von T-Online Vision gebotene Videoprogramm umfasst 300 Spielfilme und rund 200 Programmstunden der ProSiebenSat.1-Senderfamilie.

In Verbindung mit einem analogen Telefon, das an den mitgelieferten Speedport W 500V angeschlossen wird, kann auch über den separat anzumeldenden Dienst T-Online DSL Telefonie über das Internet telefoniert werden. Dann werden 2,9 Cent pro Minute ins deutsche Festnetz und 22 Cent in alle nationalen Mobilfunknetze fällig. Gespräche zwischen T-Online-Kunden über das Internet sind kostenlos. In Verbindung mit den T-Online-DSL-Tarifen gibt es unterschiedlich dimensionierte monatliche Freiminutenpakete für Anrufe ins T-Com-Festnetz.

Die Bezahlung von betrachteten Filmen und Telefonie erfolgt per Telefonrechnung der Deutschen Telekom. T-Online zeigt den Media Receiver T-Online S 100 vom 2. bis 7. September 2005 auf der IFA 2005 in Berlin in Halle 6.2 am Stand 101 der Deutschen Telekom.

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Knut 01. Mär 2006

http://sat-freunde.de/forum/viewforum.php?f=69

Micky 02. Sep 2005

sehr geistreiche Bemerkung von Golem. Bei Stromausfall passiert aber das gleiche, oder...


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