Freecom bündelt Router, Datenspeicher, Web- und USB-Server
Über die WAN-Schnittstelle kann das Gerät über anzuschließendes ADSL-, SDSL- oder Kabel-Modem die Verbindung ins Internet herstellen und soll dabei die Nutzer per Firewall schützen. Zur sicheren Anbindung von Außendienstmitarbeitern oder an andere Firmennetze dient das FSG-3 als Multichannel-VPN-Server. Zugriffsrechte auf die einzelnen Dienste können für einzelne Nutzer und ganze Anwendergruppen gesetzt werden, auch für den Zugriff auf die USB-Schnittstellen lassen sich Rechte vergeben.
Im lokalen Netz lässt sich das FSG-3 als Windows-Laufwerk per SMB ansprechen oder Daten können per FTP ausgetauscht werden. Auch aus dem Internet kann per FTP auf Daten zugegriffen werden. Zudem dient das FSG laut Freecom als DNS- und Web-Server, der die lokal gespeicherte Firmen-Website auch aus dem Internet zugreifbar macht. Ein Remote-Zugriff per Secure Shell (SSH) ist ebenso möglich wie die Konfiguration per Web-Browser.
Herz des Storage Gateway-3 ist ein Intel-XScale-ARM9-Prozessor mit 266 MHz, der auf 4 MByte Flash-Speicher und 64 MByte SDRAM zugreifen kann. Die mit einem Embedded-Linux versehene Firmware soll sich austauschen lassen. Damit jeder selbst neue Funktionen hinzufügen kann und um der GPL gerecht zu werden, will Freecom eine eigene Website mit den dafür nötigen Inhalten bereitstellen. Die Kühlung des FSG-3 erfolgt über einen temperaturgeregelten Lüfter.
Das Freecom Storage Gateway-3 soll ab Anfang September 2005 erhältlich sein. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen bei 329,- Euro (160 GByte), 379,- Euro (250 GByte), 589,- Euro (400 GByte) und 729,- Euro für das 500-GByte-Modell. Mitgeliefert werden zwei Lizenzen der Backup-Software Acronis TrueImage, mit der sich Abbilder der Arbeitsrechner erstellen lassen. Freecom gewährt zwei Jahre Herstellergarantie und unbefristeten Gratis-Support.
Im Herbst 2005 soll eine erweiterte FSG-Version mit WLAN und Gigabit-Ethernet folgen. Zudem ist ein Firmware-Update geplant, bei dem Daten automatisch per Kabel und auch per WLAN mit Endgeräten synchronisiert werden können. Für das vierte Quartal 2005 plant Freecom das externe S-ATA-Laufwerk FHD-3 S-ATA mit bis zu 500 GByte Speicher, das zur Kapazitätserweiterung auch an das FSG gesteckt werden kann.
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