Teles: Internetzugang per DVB-T (Update)
Das Konzept funktioniert damit ähnlich wie bei skyDSL, das Teles seit dem Verkauf von Strato über seine gleichnamige Tochter vermarktet. Während bei sykDSL der Downstream per Satellit realisiert wird, setzt man bei "skyDVB-T" – wie der Name verrät – auf DVB-T.
Auf Seiten des Nutzers sind dazu ein DVB-T-Empfangsmodul und eine UMTS-/GPRS-Karte notwendig, die Teles zusammen mit einer skyDVB-T-Software kostenlos liefern will.
Vor allem mobile Nutzer will Teles mit dem System ansprechen, sollte sich mit skyDVB-T doch ein Notebook leicht mit einem Internetzugang versehen lassen, der im Vergleich zu GPRS und auch UMTS mehr Bandbreite bei geringeren Kosten verspricht. Noch sind die Informationen recht spärlich, die sich dazu auf den Teles-Seiten(öffnet im neuen Fenster) finden. So ist auch noch unklar, wann "skyDVB-T" starten soll. Aber schon zur IFA 2005 soll der Dienst demonstriert werden.
Nachtrag vom 31. August 2005 um 14:55 Uhr:
Auf Nachfrage teilte Teles mit, dass der Anbieter auf der IFA 2005 zu Demonstrationszwecken den Dienst auf dem DVB-T-Kanal 46 zeigen wird. Beantragt wurde für die Region Berlin jedoch der Kanal 65 sowie der Kanal 64 für München und der Kanal 53 für Hamburg. Noch ist skyDVB-T im Projektstatus, Anfang 2006 soll die Entwicklung abgeschlossen sein, meinte Teles gegenüber Golem.de.