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Sipgate kritisiert Bundesnetzagentur

Chancen von VoIP werden nicht ausgeschöpft. Der netzunabhängige VoIP-Anbieter Sipgate zeigt sich von den von der Bundesnetzagentur vorgelegten Regel-Eckpunkten zu "Voice over IP" (VoIP) enttäuscht. Zwar seien die Eckpunkte ein Schritt in die richtige Richtung, doch fehle es weiterhin an einer Entkopplung des Internetzugangs vom Telefonanschluss. Zudem seien die Interessen netzunabhängiger Anbieter in der neuen Projektgruppe rund um VoIP nicht vertreten.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Bundesnetzagentur betrachte VoIP zwar als eine alltagstaugliche Alternative zur herkömmlichen Festnetz-Telefonie, eine Entkopplung des Internetzugangs vom Telefonanschluss lehnt die Bundesnetzagentur aber weiterhin als nicht notwendig ab – Kritik, die auch von diversen DSL-Anbietern wiederholt geübt wird.

Besonders stößt Sipgate aber die Projektgruppe zum Thema "Rahmenbedingungen der Zusammenschaltung IP-basierter Netze" auf, es seien ausschließlich Vertreter der Netzbetreiber in das Gremium berufen worden. Die Interessen netzunabhängiger Anbieter seien damit nicht vertreten, obwohl die Marktentwicklung von VoIP belege, dass Zwangsbindungen zwischen Netz- und Diensteanbietern nicht bestehen, so Thilo Salmon, Geschäftsführer des Sipgate-Betreibers indigo networks: "Die Objektivität der zu erarbeitenden Konzepte durch das Expertengremium ist somit zu bezweifeln."


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