Akzeptanz für kostenpflichtige Inhalte im Internet steigt
Innerhalb der vergangenen zwei Jahre sei damit die Zahl der Zahlungsbereiten um rund ein Drittel angestiegen. Vor zwei Jahren hatten erst 4,3 Millionen eine grundsätzliche Zahlungsbereitschaft geäußert, vor vier Jahren waren es noch 3,2 Millionen Deutsche gewesen.
Das Potenzial der Zahlungsbereiten steigt in erster Linie durch die Intensivierung der Internetnutzung unter erfahrenen Anwendern und durch die Ausbreitung schneller DSL-Zugänge, die zumeist über günstige Monatspauschalen abgerechnet werden. Während nur 21 Prozent aller 27,4 Millionen Privatnutzer eine Zahlungsbereitschaft bekunden, sind es unter den 4,3 Millionen erfahrenen Computernutzern mit DSL-Zugängen 34 Prozent.
Auch zwischen der Nutzungshäufigkeit und der Zahlungsbereitschaft macht die Studie einen positiven Zusammenhang aus: Von denen, die täglich oder fast täglich online sind, bekunden 28 Prozent eine grundsätzliche Zahlungsbereitschaft. Unterdurchschnittlich fällt dagegen der Anteil der Zahlungsbereiten bei denen aus, die sich nur zwei- bis dreimal wöchentlich einloggen (20 Prozent) oder gar noch seltener (13 Prozent).
Nach den Ergebnissen der stern-Studie laden 62 Prozent der Zahlungsbereiten Softwarepakete aus dem Internet herunter, während es unter allen Privatnutzern nur 40 Prozent sind. 53 Prozent beschaffen sich Testberichte/Warentests in digitaler Form gegenüber 42 bezogen auf alle Privatnutzer.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.