Telekom-Chef plant Strategiewechsel für mehr Umsatzwachstum

Deutsches 50-MBit/s-Glasfasernetz nur mit Garantien für Pioniergewinne

In einem Interview mit dem Handelsblatt sagte Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, dass dem Unternehmen ein Strategiewechsel bevorsteht: Man wolle 2006 besonders auf ein Umsatzwachstum und die Wertsteigerung des Unternehmens setzen, um weiterhin in Europa und Deutschland führend im Telekommunikationsmarkt zu bleiben.

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"Wir werden unsere Umsatzmarktanteile mit Haut und Haaren verteidigen", sagte Ricke im Handelsblatt-Interview. Er griff dabei auch die Wettbewerber an, die sich mit Kampfpreisen Marktanteile verschaffen wollten, vor allem auch bei DSL. Betriebswirtschaftliche Grundregeln ließen sich nicht aushebeln, so Ricke. Die Telekom plant, die Hälfte der Neuanschlüsse im Breitbandmarkt künftig selbst zu vermarkten.

Inhalt:
  1. Telekom-Chef plant Strategiewechsel für mehr Umsatzwachstum
  2. Telekom-Chef plant Strategiewechsel für mehr Umsatzwachstum

Er gab aber auch an, dass in den kommenden Jahren große Herausforderungen, beispielsweise durch IP-basierte Kommunikation, zu bestehen seien, auch im Hinblick auf bestehende Geschäftsmodelle wie Minutentarife, die zunehmend durch Pauschalangebote und ggf. durch Entgelte für Zusatzdienste abgelöst würden.

Da man aber nicht als billiger Jakob dastehen wolle, müsse man der Anbieter mit dem besten Service am Markt werden, so Ricke, der dies selbst als ambitioniertes Ziel titulierte. Beispielsweise plant man eine Verkürzung der Wartezeiten in den Kundenbetreuungszentren und bei der DSL-Anschluss-Freischaltzeit.

Einen Boom bei reiner Internet-Telefonie sieht Ricke auf Deutschland jedoch nicht zukommen, zumal seiner Ansicht nach die Preise für herkömmliche Telefonie im Festnetz so niedrig seien, dass es für viele kaum Anreize gebe, umzusteigen.

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Telekom-Chef plant Strategiewechsel für mehr Umsatzwachstum 
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