Die Software vSentry des US-Startups Bromium soll Windows-PCs vor bisher nicht entdeckbarer Malware schützen, so dass Mitarbeiter auch unsichere Dokumente schadlos öffnen können.
Mit einiger Verspätung ist die erste Alpha von Fedora 18 erschienen. Anwender können damit den neuen Installer oder die Unterstützung für UEFI-Systeme testen.
VMTurbo hat seine Verwaltungssoftware Operations Manager 3.2 Cloud Edition mit neuen Vorlagen für die Applikationsverwaltung für Java-Anwendungen und Linux-Umgebungen veröffentlicht. Auch die Unterstützung für Red Hat Enterprise Virtualisation 3.0 gehört zu den Neuerungen.
Update Gegen einen bislang nicht reparierten Fehler im Internet Explorer empfiehlt Microsoft die Installation des Enhanced Mitigation Experience Toolkits. Dies soll Angriffe erschweren. Das BSI hatte nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke die Nutzung alternativer Browser empfohlen.
Die aktuelle Opensource-DVD 31.0 enthält eine Datenbank für Kochrezepte und mit Capture2Text eine Software zur Sprach- und Texterkennung. Zudem sind viele der bereits enthaltenen Anwendungen aktualisiert worden.
Der Hypervisor Xen ist in Version 4.2 erschienen. Deutlich mehr Hardware wird unterstützt. Außerdem ersetzt das Konfigurationswerkzeug Xl den bisher verwendeten Xen-Manager Xm.
Der unter anderem von Ajax.org und Mozilla entwickelte Code-Editor Ace ist in der Version 1.0 erschienen. Er läuft vollständig im Browser und wird unter anderem bei Github und Google eingesetzt.
Für die Topversion von Office 2013 verlangt Microsoft 540 Euro, während die Einstiegsversion für 140 Euro zu haben ist. Alternativ dazu kann das im Kern baugleiche Office 365 als Abo bezogen werden.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf eine kritische Zero-Day-Schwachstelle im Internet Explorer hin. Die Behörde empfiehlt, vorübergehend einen anderen Browser zu verwenden.
Der Wegfall der Unterstützung für Xlib zugunsten von XCB in Qt 5 erregt Unmut. Der Grund: Ohne Xlib ist nur indirektes GLX-Rendering über den Xserver möglich, was einen Leistungsverlust für Linux-Desktops bedeutet.
Neben Gnome 3.4, KDE SC 4.9 und XFCE 4.10 unterstützt Sabayon 10 auf vielfachen Wunsch nun auch offiziell den Gnome-2-Fork Mate. Das System kann zudem von ZFS-Partitionen starten.
In dem Patentprozess zwischen Red Hat und Twin Peaks Software hat Red Hat dem Softwarehersteller Verletzungen der GPL vorgeworfen. Zuvor hatte Twin Peaks Software den Linux-Distributor Red Hat wegen einer Patentverletzung verklagt.
Am 26. Oktober 2012 erscheint Windows 8 und damit auch der Internet Explorer 10. Kurz danach will Google für seine Google-Apps die offizielle Unterstützung des Internet Explorer 8 einstellen und damit auch die Unterstützung für Windows XP einschränken.
Adobe wird keine neue Photoshop-Version für Windows XP anbieten. Außerdem werden künftige Erweiterungen für Photoshop CS6 nicht mehr für Windows XP angeboten. Photoshop-Nutzer sollen auf Windows 7 wechseln.
Mit dem Release Candidate von Samba 4 wollen die Entwickler die freie Softwaresammlung für das von Microsoft genutzte SMB-Protokoll erneut zum intensiven Testen freigeben. Es gab kleine Änderungen seit der Beta, weitere Änderungen soll es bis zur finalen Version ebenfalls noch geben.
In der freien Nameserver-Software Bind ist ein Fehler, der bei manipulierten Datensätzen zum Absturz führen kann. Bereits verfügbare Updates beheben ihn. Das österreichische Cert schließt nicht aus, dass sich Angreifer über die Schwachstelle Zugriff auf betroffene DNS-Server verschaffen.
Als letzter großer Browserhersteller hat auch Google damit begonnen, den Do-not-Track-Header (DNT) zu unterstützen. In den aktuellen Nightly-Builds von Chromium ist die Funktion bereits vorhanden.
Office Home and Student 2013 RT nennt Microsoft das Office-Paket, das speziell für Windows RT entwickelt wurde. Erstmals wurden Details bekannt, welche Funktionen im Vergleich zu Microsofts Office-Paket für x86-Geräte fehlen werden.
Oracle hat die finale der virtuellen Maschine Virtualbox 4.2 veröffentlicht. Die Unterstützung von Gastsystemen mit Windows 8 wurde verbessert. Linux-Gastsysteme unterstützen Drag-and-Drop mit dem Hostsystem.
Eigentlich ist die Benutzung des Dateisystems Tmpfs für das Verzeichnis /tmp in Fedora 18 schon beschlossene Sache. Ein Entwickler möchte sie nun verhindern.
Die jQuery-Foundation verzichtet künftig auf die duale Lizenzierung und streicht die GNU GPL. Die Javascript-Bibliothek ist zur Vereinfachung nur noch unter der MIT-Lizenz erhältlich.
Das seit Juni bekannte Ende von Ping ist nun offiziell. Kritiker warfen ihm seit dem Start vor, kein echtes soziales Netzwerk, sondern ein verlängerter Verkaufskanal für Apples iTunes-Angebote zu sein.
Ein neues API soll in PHP 5.5 für sichere Passwörter sorgen. Entwickler sollen damit animiert werden, Passwörter mit Bcrypt zu hashen statt wie bisher meist mit Md5 oder Sha1.
IDF Es sei zwar "overhyped", sagte Intels Softwarechefin Renée James in San Francisco, trotzdem unterstütze Intel HTML5 in vielen Bereichen. Das ist auch notwendig, weil sich mit mobilen Apps immer schwerer Geld verdienen lässt.
Update Apple hat eine neue iTunes-Version für den Desktop und das iPad angekündigt. Sie bietet eine bessere Suchfunktion über alle Daten der Medienbibliothek hinweg und sieht etwas anders aus als die Vorgängerversionen.
IDF Die schon länger zu Intel gehörenden Sicherheitsspezialisten von McAfee haben die Social-Protection-App für Facebook präsentiert. Damit lassen sich Fotos, aber nicht Videos vor anderen schützen.
Der Audiocodec Opus ist von der Internet Engineering Task Force zum Internetstandard avanciert. Die Entscheidung ist im RFC 6716 festgehalten. Opus ist damit der erste freie Open-Source-Audiocodec mit diesem Status.
Die Entwicklungsumgebung Qt Creator 2.6 ist als erste Beta freigegeben worden. Die bisherigen Targets können fortan frei konfiguriert werden und heißen künftig Kits. Die Unterstützung für Android und QNX wurde integriert.
Das Lösen weniger einfacher Probleme verhilft dem Linux-Desktop nicht zum Durchbruch, meint Libreoffice-Entwickler Michael Meeks. Die Entwickler sollten sich stattdessen mehr um Firmenkunden bemühen.
Microsoft will in Kürze für die Windows-8-Version des Internet Explorer 10 einen Patch bereitstellen. Damit werden Sicherheitslücken in Adobes Flash-Komponente des Browsers geschlossen, die seit August 2012 bekannt sind.
Das Unternehmen Inktank erhält 1 Million US-Dollar von Ubuntu-Gründer und Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth. Inktank ist für die Entwicklung des verteilten Dateisystems Ceph mitverantwortlich und bietet Dienste für dessen Einsatz in Unternehmen.
Mozilla hat seinen neuen Javascript-JIT-Compiler Ionmonkey in der aktuellen Entwicklerversion von Firefox 18 aktiviert. Ionmonkey soll Firefox deutlich schneller machen.
UpdateIDF Intel will die Entwicklung von Programmen fördern, die Sprach- und Gestensteuerung umsetzen. Dazu wird sowohl ein Wettbewerb gestartet als auch demnächst ein SDK freigegeben.
Nvidia hat eine Liste der Chipsätze seiner Grafikkarten und Mainboards veröffentlicht, die mit dem nächsten Legacy-Treiber unterstützt werden. Dieser Treiber wird nur noch bis 2017 gepflegt.
Die erste Alphaversion von Mageia 3 setzt den Usr-Move um. Upgrades von Mageia 2 sind deshalb derzeit nicht nötig. Wegen Problemen mit Unionfs sind auch keine Live-Medien verfügbar.
Mit dem Erscheinen der zweiten Beta von Gnome 3.6 ist die Desktopumgebung so gut wie fertig. Epiphany bietet nun eine Übersicht der meistbesuchten Webseiten, ansonsten hat das Team hauptsächlich Fehler behoben.
Das freie Datenbanksystem PostgreSQL ist in der Version 9.2 erschienen. Auch wenn die Versionsnummer anderes andeutet, stellt die neue Version einen großen Fortschritt dar, denn das System ist schneller geworden und kann dank JSON-Unterstützung auch als NoSQL-Datenbank eingesetzt werden.
Das als Standardbibliothek für PHP angelegte Zend Framwork ist in der Version 2 erschienen. Der Kern des Zend Frameworks wurde vollständig umgeschrieben, die Lizenz geändert und auch das Projekt neu organisiert, um der Community mehr Einfluss zu verschaffen.
Ein Patch für den Apache-HTTP-Server hebelt das von Microsofts Browser Internet Explorer 10 gesendete Do-not-Track-Signal aus. Dabei kommt der Patch aus den Reihen der W3C-Arbeitsgruppe Tracking-Protection und ist als Protest gegen Microsofts Vorgehen zu werten.
Twitter hat mit Bower einen einfachen Paketmanager fürs Web veröffentlicht. Mit Bower lassen sich Bilder, CSS und Javascript für Webprojekte auf einfache Art und Weise installieren und verwalten.
Ubuntu 12.10 alias Quantal Quetzal ist in einer ersten Betaversion veröffentlicht worden. Die Entwickler haben den Compositing Manager Compiz aktualisiert, der inzwischen OpenGL ES unterstützt.
Onone Software hat mit Perfect B&W ein Schwarz-Weiß-Fotowerkzeug für Windows und Mac OS X angekündigt, das weit mehr verspricht als eine Umwandlung von Farben in Grautöne. Mit Pinseln und Masken lassen sich Bildbereiche aufhellen, abdunkeln, und unscharf stellen.
Das Berliner Unternehmen 6Wunderkinder stellt seine Kollaborationsplattform Wunderkit ein und konzentriert sich stattdessen auf eine neue Version von Wunderlist. Die kostenlose Todo-App wird deutlich erweitert.
Veränderungen am Server und ein neues Treiber-API sollen dafür sorgen, dass der X-Server 1.13 Hybridgrafik-Techniken wie Nvidias Optimus besser unterstützt. Die meisten Treiber nutzen das neue API bereits.
Ein Software-Update bei der Deutschen Telekom hat Parameter verändert, was die Nutzung von Whatsapp nicht mehr zulässt. Wann das Problem behoben sein wird, ist unklar.
Mit einer kleinen Nachricht hat Apple seinen B2B-App-Store in dieser Woche in neun Ländern gestartet, auch in Deutschland. Darüber können Unternehmen iOS-Apps in größeren Mengen einkaufen und an Mitarbeiter verteilen.