PPAPI: Google macht Flash sicherer, schneller und stabiler

Google hat die Einbindung von Adobe Flash in Chrome umgebaut. Statt der in die Jahre gekommenen NPAPI-Schnittstelle wird nun Chromes mit einem Sandbox-Konzept versehene Schnittstelle PPAPI verwendet, was mehr Sicherheit und Stabilität verspricht. Davon profitieren alle Windows-Nutzer von Chrome bereits in der aktuellen stabilen Version.

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Portierung von Flash auf PPAPI für Windows ist fertig.
Portierung von Flash auf PPAPI für Windows ist fertig. (Bild: Google)

Mit dem Umbau von Adobe Flash auf Chromes PPAPI läuft Flash unter Windows nun in einer Sandbox, was das Gesamtsystem deutlich robuster machen soll. Das gilt ausdrücklich auch für Windows XP.

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PPAPI bietet aber nicht nur Vorteile in Sachen Sicherheit: Nach Angaben von Google hat allein der Umbau auf die moderne Schnittstelle die Komplexität des Codes reduziert, was zugleich zu 20 Prozent weniger Abstürzen von Flash führt. Zudem kann Chrome Flash-Inhalte in der GPU zusammensetzen (Compositing). Das beschleunigt das Rendern von Webseiten und soll für sanfteres Scrollen sorgen.

Auch die angekündigte Metro-Version von Chrome für Windows 8 soll von PPAPI profitieren, denn der Browser soll so alle Flash-Inhalte auch unter der neuen Metro-Oberfläche von Windows 8 anzeigen können.

Derzeit ist Google dabei, die PPAPI-Portierung von Flash auch für Mac OS X fertigzustellen. Sie soll in Kürze ebenfalls ausgeliefert werden. Unter Linux wird das PPAPI-Flash bereits seit Chrome 20 genutzt und Nutzer von Chrome OS verwenden diese Version schon seit rund einem Jahr.

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