Linux-Kernel: Treiber-Backports für alte Kernel
Mit einer Zwischenschicht sollen ältere Versionen des Linux-Kernels Treiber für aktuelle Hardware nutzen können. Der Code soll bereits mit Linux 3.7rc1 veröffentlicht werden.
Damit auch ältere Linux-Kernel neue Treiber für neue Hardware nutzen können, hat Kernel-Entwickler und Qualcomm-Mitarbeiter Luis Rodriguez ein Backporting-Projekt vorgeschlagen. Darüber soll der Code neuer Treiber so angepasst werden, dass er auch mit nicht mehr aktuellen Kernel-Versionen genutzt werden kann.
Dabei greift Rodriguez auf Code und Idee des Compat-Wireless-Projekts zurück, das bereits seit längerem Treiber für WLAN-, Netzwerk- oder Bluetooth-Treiber für ältere Kernel anpasst. Hier ist Rodriguez ebenfalls beteiligt.
Die Abstraktionsschicht des Backporting-Projekts soll über eine Bibliothek entsprechende Symbole und Header-Dateien bereitstellen, die Treiber dann ohne große Änderungen am Quellcode nutzen können.
Damit das Projekt Erfolg hat, sucht Rodriguez nach Partnern. Bislang haben die Linux Foundation und einige Hardwarehersteller ihr Interesse an dem Projekt bekundet und eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.
Sämtliche Dokumente und Vorschläge haben die Entwickler auf einer Wiki-Seite zusammengefasst. Dort sollen künftig auch die zurückportierten Treiber veröffentlicht werden. Eine erste Version soll noch während des Entwicklungszyklus des Linux-Kernels 3.7 erscheinen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed








