Abo
  • IT-Karriere:

Freies Office-Paket: Calligra und Krita 2.5 veröffentlicht

Die KDE-Officesuite Calligra 2.5 ist freigegeben worden. Gleichzeitig wurde auch die mobile Version der Calligra Active veröffentlicht. Die in dem freien Büropaket enthaltenen Anwendungen haben zahlreiche neue Funktionen erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Calligra 2.5 verbessert Words, Sheets und das Zeichenrprogramm Krita.
Calligra 2.5 verbessert Words, Sheets und das Zeichenrprogramm Krita. (Bild: Screenshot Golem.de)

In der zweiten stabilen Veröffentlichung des freien Büropakets Calligra haben die darin enthaltenen Komponenten zahlreiche neue Funktionen. Gleichzeitig veröffentlichte das Calligra-Team die mobile Version der Büroanwendung Calligra Active, die auf QML basiert. Das Zeichenprogramm Krita ist ebenfalls auf Version 2.5 aktualisiert worden.

  • Der Schmiereffekt in Krita wurde weiter verfeinert.
  • Die Datenbankanwendung Kexi 2.5 erhält neue Widgets.
  • Leinwände in Krita 2.5 lassen sich besser nutzen.
  • Der Textfluss in Words 2.5 wurde verbessert.
  • Der Zellen-Editor in Sheets 2.5 wurde erweitert und lässt sich frei platzieren.
  • Eine erste Version von Pinseltexturen gibt es in Krita 2.5 ebenfalls.
Leinwände in Krita 2.5 lassen sich besser nutzen.
Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim (Pfalz)

Calligra richtet sich an Studenten und Akademiker, schreibt das Calligra-Team in der Ankündigung der aktuellen Version. Dementsprechend haben sie weitere Funktionen integriert, die diesen Nutzern zugutekommen sollen. Calligra 2.5 unterstützt beispielsweise die Verwaltung von Benutzerprofilen, unter denen sich Dokumente speichern lassen. Außerdem können importierte Bilder mit neuen Effekten versehen werden.

Feiner Textfluss

In der Textverarbeitung Words wurden beispielsweise neue Werkzeuge in die Bibliografiefunktion eingebaut. Zusätzlich wurde das Editieren von Tabellen verbessert und der Textfluss um eingebettete Bilder optimiert. Außerdem lassen sich Tabellenrahmen feiner einstellen und Textteile in Dokumenten besser per Maus ziehen.

Viel Arbeit haben die Entwickler in die Tabellenkalkulation Sheets gesteckt. Der Zellen-Editor lässt sich in einem eigenen Fenster an einer beliebigen Stelle auf dem Bildschirm platzieren oder am linken und rechten Bildschirmrand andocken. Außerdem wurden dort Formatierungsoptionen für Zellen eingefügt, die in der letzten Version 2.4 nur in Menüs zur Verfügung standen.

Mehr Verbindungen in Flow

Die Anwendung zur Erstellung von Flussdiagrammen Flow erhielt neue Schablonen und Verbindungselemente zwischen Formen. Für die Verbindungselemente wurde gleichzeitig ein neues System entwickelt, das beispielsweise das Erstellen von Flussdiagrammen deutlich verbessern soll. Flow profitiert auch von drei neuen Importfiltern, die Dateien aus Visio, Xfig und MS-Works nach Calligra konvertieren können.

Die Datenbank Kexi erhielt ebenfalls neue Funktionen, darunter einen Vollbildmodus, der sich mit der F11-Taste aktivieren lässt. Außerdem gibt es dort neue Widgets, darunter Befehlsschaltflächen, Fortschrittsbalken oder eine Datumsauswahl.

Rotierende Leinwände

Im Zeichenprogramm Krita können Gemälde mit Texturen versehen werden. Das Subsystem für Leinwände wurde dabei ebenfalls überarbeitet. Leinwände lassen sich künftig auch dann rotieren und skalieren, wenn andere Werkzeuge aktiv sind. Außerdem erhielt das Zeichenprogramm zahlreiche Geschwindigkeitsoptimierungen und läuft jetzt stabiler. Weitere Einzelheiten haben die Entwickler auf der Webseite des Projekts zusammengefasst.

Calligra 2.5 kann unter Kubuntu bereits über die entsprechende PPA installiert werden. Voraussetzung ist ein installiertes KDE 4.9. Der Quellcode ist über die Webseite des Projekts verfügbar. Binärdateien für Windows sollen in Kürze bei dem Unternehmen KO zum Download bereitstehen. Das Projekt sucht noch nach Entwicklern, die an einer Portierung auf Mac OS X arbeiten wollen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBX570
  2. 279,90€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
IT-Freelancer: Paradiesische Zustände
IT-Freelancer
Paradiesische Zustände

IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch.
Von Peter Ilg

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

16K-Videos: 400 MByte für einen Screenshot
16K-Videos
400 MByte für einen Screenshot

Die meisten Spiele können nur 4K, mit Downsampling sind bis zu 16K möglich. Wie das geht, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Jetzt folgt die nächste Stufe: Wie erstellt man Videos in solchen Auflösungen? Hier wird gleich ein ganzer Schwung weiterer Tools und Tricks nötig.
Eine Anleitung von Joachim Otahal

  1. UL 3DMark Feature Test prüft variable Shading-Rate
  2. Nvidia Turing Neuer 3DMark-Benchmark testet DLSS-Kantenglättung

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

    •  /