Linux Mint: Nautilus-Fork Nemo für Cinnamon

In den Github-Repositories von Linux Mint(öffnet im neuen Fenster) findet sich seit einigen Tagen ein Fork des Gnome-Dateimanagers Nautilus. Nemo, so der Name des Forks, ist wohl eine Reaktion auf die angekündigten Änderungen an Nautilus(öffnet im neuen Fenster) für Gnome 3.6. So wurde unter anderem die geteilte Ansicht(öffnet im neuen Fenster) entfernt, ebenso das Anwendungsmenü(öffnet im neuen Fenster) und die " Baumansicht(öffnet im neuen Fenster) ".
Die Linux-Mint-Macher waren mit dem Aussehen und dem Verhalten der Gnome-Shell so unzufrieden, dass sie den Fork Cinnamon erstellten , der an das Look-and-Feel von Gnome 2 angelehnt ist. Mit Nemo geht das Team den nächsten Schritt, um Nutzern die bekannten Funktionen zu erhalten.
Noch hat Nemo so gut wie keine neuen Funktionen im Vergleich zu der Grundlage Nautilus 3.4. Auch haben die Entwickler noch nicht offiziell verkündet, was sie mit dem Dateimanager vorhaben. Es könnte sein, dass Nemo in einer kommenden Version von Linux Mint als Dateimanager von Cinnamon eingesetzt wird.
Neben Linux Mint verändert auch die Linux-Distribution Elementary OS(öffnet im neuen Fenster) den Dateimanager Nautilus nach eigenen Wünschen.
Der Quellcode von Nemo steht über Github zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) . Im Linux-Mint-Forum(öffnet im neuen Fenster) findet sich zudem eine kurze Erklärung eines Nutzers zum Kompilieren. Demnach gelingt dies nur mit der Linux Mint Debian Edition basierend auf dem instabilen Zweig Debian Sid, andere Versionen von Linux Mint könnten zu Problemen führen.



