Abo
  • Services:
Anzeige
Twitters API 1.1 bringt einige Veränderungen für Entwickler.
Twitters API 1.1 bringt einige Veränderungen für Entwickler. (Bild: Twitter)

Twitter-API: Mehr Vorgaben und Beschränkungen

Twitters API 1.1 bringt einige Veränderungen für Entwickler.
Twitters API 1.1 bringt einige Veränderungen für Entwickler. (Bild: Twitter)

An Twitter angebundene Anwendungen erhalten mehr Vorgaben und Beschränkungen. Entwickler haben nach Veröffentlichung des Twitter-API 1.1 ein halbes Jahr Zeit, um ihre Software darauf anzupassen.

Das Twitter-API steht kurz vor der Aktualisierung auf die Version 1.1, in den nächsten paar Wochen ist es laut Unternehmensblog so weit. Die alte API 1.0 soll dann nur noch sechs Monate zur Verfügung stehen und danach abgeschaltet werden.

Anzeige

Mit dem Twitter-API 1.1 ergeben sich einige wichtige Veränderungen für Drittanbieter. Bei jedem Aufruf muss künftig eine Authentifizierung stattfinden. Und Twitter schreibt vor, wie Tweets in Partneranwendungen dargestellt werden und wie auf Twitter.com verlinkt werden muss. Aus den bisherigen Orientierungshilfen werden damit verpflichtende Voraussetzungen.

Twitter-Anwendungen, die auf Smartphones, Tablets oder Unterhaltungselektronik vorinstalliert werden, müssen künftig Twitter zur Zertifizierung vorgelegt werden. Damit soll für die Nutzer eine bessere Twitter-Experience gesichert werden - und Twitter erhält mehr Kontrolle über Partner. Wer dem nicht nachkommt, riskiert eine Sperrung seines Applikation-Keys.

Reichweite und Kontrolle

Entwickler, die eine große Zahl von User-Tokens benötigen, müssen ab dem API 1.1 direkt mit Twitter zusammenarbeiten. Ab 1 Million Tokens ist das verpflichtend. Wenn ein Twitter-Client etwa auch auf die Home-Timeline und Account-Einstellungen zugreift oder Direktnachrichten verschicken und empfangen soll, dann ist bereits ab über 100.000 individuellen User-Tokens eine Genehmigung durch Twitter erforderlich.

Bereits vorhandene Twitter-Clients sollen noch nicht betroffen sein. Erst wenn sie durch Wachstum auf 200 Prozent ihrer aktuellen Token-Zahl kommen, können weitere Nutzer erst nach einer Genehmigung durch Twitter hinzugefügt werden.

API-Zugriffe und Beschränkungen

Stärker spüren werden Entwickler erst einmal die Begrenzung der Zahl der Datenbankzugriffe durch das API. Aktuell, mit dem API 1.0, limitiert Twitter die Zahl der authentifizierten Abrufe auf 350 pro Stunde. Ab der Version 1.1 müssen sich Entwickler auf eine Verringerung einstellen - die meisten API-Endpunkte dürfen jeweils nur noch 60-mal pro Minute abgerufen werden.

Eine Ausnahme stellen häufig benötigte Abrufe wie die Tweet- und Profildarstellung sowie die Nutzersuche dar, bei denen Anwendungen bis zu 720 Abrufe pro Endpunkt vornehmen dürfen. Einige Entwickler haben bereits kritisiert, dass das eine deutliche Einschränkung ist. Twitter sieht es jedoch in der Regel als ausreichend an.

Für die Zeit nach dem Start des Twitter-API 1.1 plant Twitter, für Entwickler neue Wege einzuführen, mit denen sie nicht nur Anwendungen, sondern auch interaktive "Twitter Cards" erstellen können. Die sorgen bei in Tweets eingebetteten Links für eine Tweet-Darstellung ähnlich Facebook oder Google+ - mit Bild und Auszug aus dem Inhalt des Links. Zudem will Twitter Webseitenbetreibern mehr Möglichkeiten zur Live-Integration von Twitter-Feeds geben.


eye home zur Startseite
WoBleibtMeinKaf... 17. Aug 2012

60 * 60 = 3600 also wäre das 100 mal mehr



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  3. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  4. über Ratbacher GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 509,85€
  2. 281,99€
  3. Bis zu 250 EUR Cashback auf ausgewählte Objektive erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Neue Bildersuche

    Fotografenvereinigung Freelens klagt gegen Google

  2. FTTB

    Unitymedia baut zwei Gemeinden mit Glasfaser aus

  3. Hashfunktion

    Der schwierige Abschied von SHA-1

  4. Cyberangriff auf Bundestag

    BSI beschwichtigt und warnt vor schädlichen Werbebannern

  5. Equal Rating Innovation Challenge

    Mozilla will indische Dörfer ins Netz holen

  6. Firmenstrategie

    Intel ernennt Strategiechefin und gründet AI-Gruppe

  7. APFS unter iOS 10.3 im Test

    Schneller suchen und ein bisschen schneller booten

  8. Starship Technologies

    Domino's liefert in Hamburg Pizza per Roboter aus

  9. Telekom Stream On

    Gratis-Flatrate für Musik- und Videostreaming geplant

  10. Nachhaltigkeit

    Industrie 4.0 ist bisher kein Fortschritt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android O im Test: Oreo, Ovomaltine, Orange
Android O im Test
Oreo, Ovomaltine, Orange
  1. Android O Alte Crypto raus und neuer Datenschutz rein
  2. Developer Preview Google veröffentlicht erste Vorschau von Android O
  3. Android O Google will Android intelligenter machen

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. iPhone Apple soll A11-Chip in 10-nm-Verfahren produzieren
  2. WatchOS 3.2 und TVOS 10.2 Apple Watch mit Kinomodus und Apple TV mit fixem Scrollen
  3. Patentantrag Apple will iPhone ins Macbook stecken

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  1. Re: Ein Hoch auf die Adblocker

    Midian | 16:37

  2. Re: Wer?

    Gixxerkart | 16:35

  3. Re: Die Jagd ist eröffnet :D

    mimimi123 | 16:34

  4. Re: Blödes Edge-Display, schlechte Bedienung

    Rulf | 16:34

  5. Google ich will....

    Dani_rev | 16:32


  1. 15:55

  2. 15:27

  3. 15:22

  4. 13:59

  5. 12:45

  6. 12:30

  7. 12:09

  8. 12:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel