Abo
  • Services:

Nokia: Digia kauft den Rest von Qt

Nokia will seine verbleibenden Anteile des Qt-Frameworks an Digia verkaufen. Digia will das Framework künftig auf Android und Windows 8 portieren und übernimmt 125 Entwickler in Oslo und Berlin.

Artikel veröffentlicht am ,
Umdenken bei der Entwicklung von Qt 5.0
Umdenken bei der Entwicklung von Qt 5.0 (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

Digia übernimmt auch die verbleibenden Anteile des Qt-Frameworks von Nokia. Bislang verwaltete Digia lediglich die kommerziellen Lizenzen für das Programmiergerüst für Benutzeroberflächen. Nokia veräußert damit die Entwicklung, die Vergabe von kommerziellen und Open-Source-Lizenzen sowie den Support.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München, Augsburg
  2. DPD Deutschland GmbH, Nürnberg

Digia will eigenen Angaben zufolge das Framework zügig weiterentwickeln. Qt soll dabei auf Android, iOS und Windows 8 portiert werden. Die Infrastruktur des Frameworks soll durch die Plattformerweiterung, aber auch durch die Aufstockung der Entwicklungsumgebung für Qt ausgebaut werden. Auch an der Fertigstellung von Qt5 will Digia weiterarbeiten. Der künftige Eigner von Qt appelliert an die Entwickler, weiterhin mit und an Qt zu arbeiten.

125 Mitarbeiter werden übernommen

Insgesamt 125 Entwickler will Digia bei der Übernahme mitnehmen. Sie sollen mehrheitlich aus den Qt-Büros in Oslo in Norwegen und in Berlin-Adlershof übernommen werden. Nokia hatte weitere Qt-Standorte in München, Helsinki und Tampere in Finnland sowie in Peking, China und in Redwood City in Kalifornien. Die Büros in Brisbane, Australien, sind bereits aufgelöst und 50 Mitarbeiter entlassen worden.

An der gegenwärtigen Lizenzierung von Qt soll sich laut dem Unternehmen nichts ändern. Es soll weiterhin sowohl kommerzielle als auch Open-Source-Lizenzen geben.

Dass die Zukunft Qts bei Nokia nach der Koalition mit Microsoft ungewiss ist, war schon länger bekannt. Zahlreiche Qt-Entwickler sehen die Zukunft von Qt ohne Nokia aber weiterhin gelassen. Denn bereits nach der Gründung des Qt-Projekts im Herbst 2011 hatte sich Nokia nach und nach aus der Entwicklung zurückgezogen und externen Entwicklern und Firmen die Möglichkeit gegeben, Code beizutragen. Firmen wie RIM oder Adobe nutzen Qt bereits.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,88€ (Bestpreis!)
  2. 39€ (Vergleichspreis 59,99€)
  3. 169€ (Vergleichspreis 198€)
  4. 104,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Rabatt bei...

xeniac.at 13. Aug 2012

Verwenden wir die klassische Methode um dem DAU (Zitat) seinen Fehler zu erklären...

Amüsierter Leser 09. Aug 2012

Das könnte auch daran liegen, dass Golem nicht zu viele News für Entwickler macht. ;-)


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /