3D-Grafik: OpenGL 4.3 verspricht mehr Effizienz

Rund 20 Jahre nach der Veröffentlichung von OpenGL 1.0 gibt es den lizenzfreien 3D-Standard ab sofort in der Version 4.3, die einige neue Funktionen enthält. Nvidia hat bereits erste Beta-Treiber veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,
OpenGL 4.3 veröffentlicht
OpenGL 4.3 veröffentlicht (Bild: OpenGL.org)

OpenGL 4.3 enthält einige neue Funktionen, die vor allem auf Rückmeldungen von Entwicklern basieren. Die neue Version bleibt dabei abwärtskompatibel zu ihrem Vorgänger.

So können Compute-Shader die Parallelität in GPUs nutzen, um Bild, Volumen und Geometrie im Kontext der Grafikpipeline zu berechnen. Storage-Puffer erlauben es Shadern, große Datenmengen zu schreiben, zu lesen und zwischen Shader-Stages auszutauschen. Zudem können die Texturgrenzen der aktuellen Plattform jetzt abgefragt werden, und es wird, wie bei OpenGL ES 3.0, nun die plattformübergreifende Texturkompression nach ETC2/EAC unterstützt.

Darüber hinaus unterstützt OpenGL 4.3 indirektes Mehrfachzeichnen. Dabei kann die GPU Parameter zwischenspeichern, um sie für mehrere Zeichenkommandos zu verwenden. Vor allem das Zeichnen vieler einfacher Objekte soll dadurch schneller werden. Auch die Sicherheit soll erhöht worden sein, so dass Applikationen nur auf ihre eigenen Puffer zugreifen können.

Werden mehrere Applikationen parallel ausgeführt, soll OpenGL 4.3 dafür sorgen, dass das Zurücksetzen der GPU durch eine Applikation keinen Einfluss auf andere Applikationen hat.

Die Spezifikation für OpenGL 4.3 ist unter opengl.org/registry zu finden. Nvidia hat bereits erste Beta-Treiber veröffentlicht, die OpenGL 4.3 unterstützen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /