Abo
  • Services:

Security: Sicherheitsupdates für Adobes Reader - nur nicht für Linux

Adobe hat im Rahmen seines monatlichen Patchdays Updates für den Adobe Reader für Windows und Mac OS X bereitgestellt. Ein Update für Linux gibt es nicht. Nutzer sollten den Reader vermeiden, bis es ein Update gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Noch klaffen zahlreiche Sicherheitslücken im Adobe Reader und ein Patch für die Linux-Version gibt es nicht.
Noch klaffen zahlreiche Sicherheitslücken im Adobe Reader und ein Patch für die Linux-Version gibt es nicht. (Bild: Adobe)

Adobe hat Updates für den Flash Player (Version 11.3.300.271 für Windows und Mac OS X, Version 11.2.202.238), den Adobe Reader und das PDF-Programm Acrobat (Version 10.1.4 und 9.5.2) sowie für Shockwave (Version 11.6.6.636) veröffentlicht. Allerdings gibt es keine Updates für die Linux-Version des Readers, monieren die Entdecker zu den zahlreichen Schwachstellen. Auch in den Versionen für Mac OS X und Windows seien noch Sicherheitslücken vorhanden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Heidelberg
  2. CompuGroup Medical SE, Koblenz

Die beiden Google-Entwickler Mateusz Jurczyk und Gynvael Coldwind hatten Adobe auf Fehler im PDF-Leseprogramm geprüft. Insgesamt seien es 46 gewesen, berichten die beiden in einem Blog. Sie hätten Adobe auf die Fehler aufmerksam gemacht. Adobe habe versprochen, die Fehler zu korrigieren, allerdings nicht vor dem 27. August 2012, also 60 Tage, nachdem die beiden Entwickler Adobe informiert hatten.

Fehler nur teils korrigiert

Aber auch nach dem Update seien noch sechs Sicherheitslücken in der Version für Windows und zehn in der Version für Mac OS X offen, schreiben die beiden Entwickler. Eine bereinigte Version für Linux gebe es gar nicht. Ihnen soll mitgeteilt worden sein, dass Adobe zwar auch diese Fehler beheben und ein Linux-Update veröffentlichen wolle - bisher aber, ohne einen Termin zu nennen.

Allerdings hätten sie die Befürchtung, dass Hacker die alte und die neue Windows-Version vergleichen könnten, um daraus Hinweise auf die Fehler zu bekommen.

Die beiden Google-Mitarbeiter raten daher, den Adobe Reader sparsam einzusetzen oder zumindest keine PDFs aus unbekannten Quellen damit zu öffnen. Außerdem sollten Plugins im Browser vorübergehend deaktiviert werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. 16,82€
  3. 31,99€
  4. 33,49€

SSD 17. Aug 2012

Wie? PDF ist kein offenes Dateiformat? Alles reverse engineered oder wie? Also ich kenne...

sofias 17. Aug 2012

Acrobat (ja, nicht nur der Reader) gehört komplett eingestampft, stattdessen können sie...

Satan 17. Aug 2012

Der Punkt ist ja vor Allem, dass so ziemlich sämtliche Reader unter Linux a) recht...

noneofthem 16. Aug 2012

1. Wieso wird bei einer News über den Adobe Acrobat Reader das Flash Logo angezeigt? 2...


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /