Apples Betriebssystem OS X 10.9 alias "Mavericks" steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Das Update soll auf Macbooks um eine Stunde verlängerte Browsing-Sessions und um eineinhalb Stunden längere Videoabende mit einer Akkuladung ermöglichen.
Microsoft hat mit Windows 8.1 die Erfassung von Mausbewegungen verändert. In einigen Spielen resultiert dies in einer starken Eingabeverfälschung, sofern Entwickler nicht auf Directinput zurückgreifen.
Die finnische Unternehmensberatung und Qt-Förderin Digia wird den eingetragenen Verein KDE künftig finanziell unterstützen. KDE ist eines der größten Qt-Projekte und trägt viel Code zu dem Framework bei.
Nach langjähriger Pause ist die Entwicklung des Netfilters Nftables wieder aufgenommen worden. Der Code wird in den Linux-Kernel integriert und dort vermutlich Iptables ablösen.
Gewohnt streitlustig hat Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth die Kritiker des Mir-Projekts als Tea Party der Open-Source-Community bezeichnet. Sie würden jeden neuen Stack aus rein politischen Gründen anfechten. Die Reaktionen kamen prompt.
SAP wird die 3 Milliarden Euro teure Software Business By Design nicht mehr weiterentwickeln. Business By Design und alle anderen Produkte von SAP würden auf die Plattform Hana gehievt, sagte ein Sprecher.
Mit der Screen-Recording-Funktion sollen Cyanogenmod-Nutzer künftig einfach Bildschirminhalte ihres Android-Gerätes abfilmen können. Die Funktion basiert auf dem Airplay-Framework und kann zum Video auch Tonaufnahmen aufzeichnen.
Sicherheitsforscher wollen Truecrypt einer gründlichen Sicherheitsprüfung unterziehen und es auf mögliche Hintertüren überprüfen. Dafür wurden innerhalb weniger Tage 36.000 Dollar an Spenden gesammelt.
Traditionell gibt sich Canonical in den kurzlebigen Zwischenversionen von Ubuntu äußerst experimentell. Diesmal fallen die Neuerungen in der Desktopversion jedoch bescheiden aus. Die Entwickler konzentrieren sich stattdessen auf Ubuntu Touch und Mir, die allerdings noch nicht nutzbar sind.
Mit Veränderungen am XWayland-API werden neue Funktionen eingeführt, die unter anderem Kopien reduzieren und dadurch die Leistung steigern, insbesondere bei Vollbildanwendungen.
Für das Raspberry Pi hat Ninja Blocks eine eigene Erweiterungsplatine konzipiert: das Pi Crust. Es lässt sich auf die GPIO-Schnittstelle aufstecken und hat neben Steckplätzen für Arduino-Shields auch einen ISM-Band-Transmitter.
Die Multimedia-Bibliothek FFmpeg unterstützt nun auch den Video-Kompressionsstandard H.265 alias HEVC. Damit stehen mehrere freie Implementierungen des Standards bereit.
Der Python-Interpreter Pypy erhält einen neuen, inkrementellen Garbage-Collector. Dieser soll vor allem wesentlich kürzere Pausen verursachen und Python dadurch auch für Spiele interessanter machen.
In der aktuellen Version 4.3 der Virtualisierungssoftware Virtualbox lassen sich Gastsysteme per Multitouch steuern. Mit einem neuen virtuellen Treiber können Webcams direkt an Gastsysteme durchgereicht werden.
HTCs Topsmartphone One soll noch in diesem Monat die Aktualisierung auf Android 4.3 und Sense 5.5 erhalten. Damit stehen zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung. Das neue HTC One Max kommt bereits mit dem Update in den Handel.
Windows-Phone-Chef Joe Belfiore äußert sich in einem Interview zur Entwicklung von Microsofts mobilem Betriebssystem. Die größten Herausforderungen seien immer noch die Attraktivität für Entwickler und die mangelnde Verfügbarkeit wichtiger Apps.
Nach einem ausgiebigen Hackathon hat das Opensuse-Team den ersten Release Candidate von Opensuse 13.1 zum Testen freigegeben. Die finale Version soll am 19. November 2013 erscheinen.
Microsoft hat das GDR3-Update für Windows Phone 8 vorgestellt. Mit dem Update werden Smartphones mit größeren Displays und Prozessoren mit vier Kernen unterstützt. Außerdem sollen Detailverbesserungen die Bedienung von Windows Phone 8 verbessern.
Futuremark hat über den Appstore den 3DMark für Windows RT veröffentlicht. Damit ist der Benchmark auf vielen Betriebssystemen lauffähig und ermöglicht Vergleiche unterschiedlicher Plattformen.
Mit der jetzt veröffentlichten Version 4.1 der freien Softwaresammlung für Microsofts SMB-Protokoll lassen sich Daten verschlüsselt zwischen Client und Server übertragen. Außerdem wurde das Kopieren von Dateien in Samba 4.1 deutlich beschleunigt.
Das neue Android-ROM Omni ROM soll die bisherige Nightly-Build-Praxis ändern: Statt möglicherweise instabiler Testversionen sollen Nutzer auch hier immer eine stabile Build erhalten. Die Macher Chainfire, Xplodwild und Dees_Troy bitten dabei explizit um Bug-Reports und Nutzervorschläge.
Das Debian-Team hat das stabile Update 7.2 veröffentlicht. Es beinhaltet sämtliche Sicherheitsaktualisierungen seit der ersten Version, unter anderem den Linux-Kernel 3.2.51. Neue Funktionen gibt es nicht.
Wenige Änderungen am Wayland-Protokoll zeugen von der mittlerweile erreichten Stabilität. Der Compositor Weston erlaubt hardwarebeschleunigte Aufnahmen und unterstützt offiziell Libybris zur Nutzung von Android-Treibern.
Der Linux-Mint-Desktop Cinnamon löst sich von Gnome-Bestandteilen und soll so einfach parallel zur Gnome-Shell installierbar werden. Dadurch soll die Oberfläche auch leicht in anderen Distributionen zur Verfügung gestellt werden können.
Der Erfolg von Googles Bug-Bounty-Programmen soll ausgeweitet werden. Geld gibt es aber nicht für Security-Fixes und Bugs, sondern für sicherheitsrelevante Umbauarbeiten an kritischer Software wie OpenSSH, BIND, Zlib oder dem Linux-Kernel.
Das X.org-Team weist auf einen Fehler in der Speicherverwaltung hin. Eigentlich ein üblicher Bug, doch dieser existierte über 20 Jahre und ist vermutlich in allen derzeit verwendeten X.org X-Servern vorhanden.
Microsoft hat ein Update für Windows 7 veröffentlicht, das der bequemen Bereinigung der Systempartition dient. Der Nutzer kann damit alte Patches und Updates löschen, so dass dem Nutzer mehr Platz auf der Systempartition zur Verfügung steht.
Die erste Alpha des freien Onlinespeichers Owncloud 6 steht zum Testen der neuen Funktionen bereit. Das Entwickeln von Apps soll einfacher sein und die Vorgänge in der Cloud besser überwacht werden können.
Mit Capo 3 können Musiker Lieder aus der iTunes-Bibliothek analysieren und langsam abspielen lassen. Neu ist eine Automatik, die Akkorde direkt als Diagramm anzeigt. Ob das zuverlässig funktioniert, hat Golem.de ausprobiert.
Vor eineinhalb Jahren wurde von Pessimisten der Niedergang des Qt-Frameworks prophezeit. Das Interesse der Industrie ist aber ungebrochen und Qt wächst weiter, was die überwältigende Teilnehmeranzahl der Qt Developer Days in Berlin bezeugt.
Das BSI hat Mindeststandards für sichere SSL-/TLS-Verbindungen herausgegeben. Bislang hält sich keine einzige Behörde daran - nicht einmal das BSI selbst. Die Empfehlungen enthalten außerdem sachlich falsche Informationen.
Das BSI fordert, in den Regierungsstellen TLS 1.2 mit Perfect Forward Secrecy einzusetzen. Bis alles umgestellt ist, ginge auch noch übergangsweise TLS 1.0, wenn Maßnahmen gegen bekannte Angriffe ergriffen würden.
HP hat zusammen mit Google ein neues Chromebook samt witzigem Werbespot vorgestellt. Das 11,6-Zoll-Gerät nutzt einen ARM-Prozessor von Samsung und ähnelt auch sonst stark dem Series 3 des Mitbewerbers, verzichtet jedoch auf dessen Plastikchassis.
Mit Ozone arbeiten Intel-Entwickler an einem Wayland-Port von Chromium. Nun hat das Team weitere Informationen zum Projekt, Dokumentation und Anleitungen veröffentlicht.
Nach zahlreichen Meinungsverschiedenheiten funktioniert die Youtube-App für Windows Phone 8 dank eines Updates wieder. Allerdings reduziert Microsoft die App darauf, einen Link im Browser aufzurufen.
Die Entwickler des Messaging-Systems Whatsapp haben schwerwiegende Fehler bei der Implementierung des Verschlüsselungssystems gemacht. Möglicherweise lassen sich dadurch Nachrichten durch Angreifer entschlüsseln.
Mit der Chrome-Erweiterung Beeline Reader soll das Lesen von Onlinetexten erheblich schneller gehen. Die kostenlose Ergänzung für den Browser färbt dazu den Text mit Farbverläufen ein. Es ist erstaunlich, wie gut das Lesen auf dem Bildschirm dadurch klappt.
Mit der nächsten Mesa-Version im November könnten OpenGL 3.2 und 3.3 unterstützt werden. Die Entwickler arbeiten auch an der Unterstützung für OpenGL 4, was aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Desktop-Webbrowser können in Windows 8 in einem speziellen Modus laufen, was Google ausnutzt, um Chrome derart in die Modern-UI alias Metro zu integrieren, dass diese wie Chrome OS wirkt. So kann zudem der Windows-Store umgangen werden.
Nachdem Apple den Golden Master von OS X Mavericks verbreitet hat, wenden sich die Entwickler nun den nächsten großen Projekten zu, die OS X 10.10 und iOS 8 heißen sollen.
Mit Appseed sollen sich funktionierende Oberflächenprototypen aus Zeichnungen entwickeln lassen, die der Benutzer mit seinem Smartphone abfotografieren muss. Eine Bilderkennung wandelt Strichzeichnungen in Knöpfe und Formulare um.
Der aktuelle Linux-Beta-Treiber von Nvidia unterstützt das EGL-API. Dieses ist Voraussetzung für die Verwendung der Displayserver Wayland und Mir. Offiziell unterstützt wird aber weiterhin nur X11.
Mit der Beta von Chrome 31 treibt Google den Umbau seines Browsers Chrome zur plattformübergreifenden App-Plattform weiter voran. Aber auch für die normale Webnutzung enthält die Chrome 31 Beta Neues.
Sollte Canonical die Mir-Entwicklung weiter mit dem Fokus auf Ubuntu for Phones voranbringen, wird XMir immer problematisch bleiben, meint der Kernel-Entwickler Matthew Garrett. Das Unternehmen könnte XMir aber auch gleich einstellen.