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Qt: Digia wird KDE-Förderer

Die finnische Unternehmensberatung und Qt-Förderin Digia wird den eingetragenen Verein KDE künftig finanziell unterstützen. KDE ist eines der größten Qt-Projekte und trägt viel Code zu dem Framework bei.
/ Jörg Thoma
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Digia unterstützt KDE finanziell. (Bild: KDE)
Digia unterstützt KDE finanziell. Bild: KDE

Ab sofort zählt Digia zu den Förderern(öffnet im neuen Fenster) der gemeinnützigen Organisation KDE und wird den eingetragenen Verein auch finanziell stärker unterstützen. Das KDE-Team ist aktiv an der Entwicklung des Qt-Frameworks beteiligt, das Digia Ende 2011 von Nokia übernommen hat. Bislang zählte Digia zu den Unterstützern des KDE-Projekts.

Mit den von Digia bereitgestellten finanziellen Mitteln werden die Kosten für die Server des KDE-Projekts und für Konferenzbesuche abgedeckt. Außerdem soll damit Freiwilligen die Möglichkeit gegeben werden, selbst Konferenzen abzuhalten und an Messen teilzunehmen. Digia hatte zusammen mit KDE die Qt Contributors Summit 2013 in Bilbao organisiert. Schließlich können mit Digias Beiträgen auch etwaige juristische Kosten abgedeckt werden.

Geld für eine offene und freie Zukunft

Als Förderer zeige Digia seine Verpflichtung für eine offene und freie Zukunft des Qt-Frameworks, sagte Lydia Pintscher, die Vizepräsidentin des KDE-Vereins. In Zukunft könne KDE mit der finanziellen Unterstützung sowohl mehr Code zum Qt-Framework beitragen als auch das Qt-Projekt organisatorisch besser unterstützen. Digia fördere KDE, damit dessen Community weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung und Weiterentwicklung des Qt-Frameworks spielen könne, sagte Qt-Chef Lars Knoll.

Neben Digia gehören(öffnet im neuen Fenster) auch Google, Suse und das deutsche Unternehmen Bluesystems zu den Förderern des KDE-Projekts.

Dass das Interesse der Industrie an dem Qt-Framework ungebrochen ist, zeigte sich jüngst an der überwältigenden Teilnehmerzahl der Qt Developer Days in Berlin. Das KDE-Projekt war maßgeblich an der weiteren Unterstützung des Qt-Frameworks beteiligt. Dessen Mitglieder machten mit der Entwicklung an Qt gelassen weiter, auch nachdem sich Nokia vom dem Framework abgewandt hatte.


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