Apples Betriebssystem OS X 10.9 alias "Mavericks" steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Das Update soll auf Macbooks um eine Stunde verlängerte Browsing-Sessions und um eineinhalb Stunden längere Videoabende mit einer Akkuladung ermöglichen.
Mac OS X 10.9 wird am 22. Oktober veröffentlicht.Bild:
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Apple hat Mac OS X 10.9 veröffentlicht. Das Betriebssystem ist ganz aufs Energiesparen ausgelegt und soll die Akkulaufzeit von mobilen Macs deutlich erhöhen. Dazu werden Techniken wie Timer Coalescing eingesetzt. Diese Funktion soll dafür sorgen, dass die CPU möglichst viel Zeit im stromsparenden Idle-Modus verbringt. Die Timer der geöffneten Apps werden dabei synchron gehalten, so dass alle im Takt Prozessorleistung anfordern.
Bild 1/114: Die nächste Mac-OS-X-Version heißt...(Apple/Screenshot: Golem.de)
Bild 2/114: Die nächste Mac-OS-X-Version heißt... (Apple/Screenshot: Golem.de)
Bild 3/114: Die nächste Mac-OS-X-Version heißt... (Bild: Apple)
Bild 107/114: Neue Maps-App (Apple/Screenshot: Golem.de)
Bild 108/114: Neue Maps-App (Bild: Apple)
Bild 109/114: Neue Maps-App (Apple/Screenshot: Golem.de)
Bild 110/114: Neue Maps-App (Bild: Apple)
Bild 111/114: iBooks für Mac OS X (Apple/Screenshot: Golem.de)
Bild 112/114: iBooks für Mac OS X (Bild: Apple)
Bild 113/114: iBooks für Mac OS X (Apple/Screenshot: Golem.de)
Bild 114/114: iBooks für Mac OS X (Bild: Apple)
Auch beim Abspielen von Videos soll Strom gespart werden, indem Rechenzeit auf die GPU verlagert wird. Beim Websurfen mit Safari werden die geöffneten Fenster auf einzelne Prozesse verteilt. Rechenzeit wird von verdeckten Fenstern weggenommen. Die App-Nap-Funktion setzt Apple auch bei anderen Apps ein, die gerade nicht genutzt werden. Dabei wird der energieintensive Zugriff auf die CPU, das Netzwerk und die Festplatte reduziert.
Geizig will Mavericks auch mit dem RAM umgehen. Dazu hat Apple die Funktion "Compressed Memory" entwickelt, die selten genutzte Speicherinhalte komprimiert. Das System entpackt sie natürlich wieder, wenn sie benötigt werden. So soll der virtuelle und weniger performante Speicher seltener benötigt werden.
Apple hat außerdem die iOS-Anwendung "Karten" auf den Desktop geholt und ermöglicht so Routenplanungen, 3D-Überflüge und das Recherchieren im Kartenmaterial. Außerdem können Routen an iOS-Geräte weitergegeben und dort benutzt werden. Auch der Finder wurde überarbeitet. Neben einem Interface mit Tabs wie in einem Browser hat er auch Tags erhalten. Der dadurch mögliche Einsatz von Schlagwörtern vereinfacht die Organisation von Dateien über viele Verzeichnisse hinweg.
Weitere Neuerungen wie Passwörter in der Cloud und kleine Änderungen bei Nachrichten und iBooks werden in unserem Hintergrundartikel beleuchtet.