Abo
  • IT-Karriere:

Web-Infrastruktur: Google sponsert Sicherheit von Open-Source-Software

Der Erfolg von Googles Bug-Bounty-Programmen soll ausgeweitet werden. Geld gibt es aber nicht für Security-Fixes und Bugs, sondern für sicherheitsrelevante Umbauarbeiten an kritischer Software wie OpenSSH, BIND, Zlib oder dem Linux-Kernel.

Artikel veröffentlicht am ,
Google bezahlt sicherheitsrelevante Patches in kritischer Software.
Google bezahlt sicherheitsrelevante Patches in kritischer Software. (Bild: Google)

Die Sicherheit seiner eigenen Produkte lässt sich Google bereits seit einiger Zeit etwas kosten. Über verschiedene Programme verteilt das Unternehmen Geld an externe Entwickler für erfolgreiche Angriffe und Hinweise auf Exploits in Googles Webdiensten oder für Fehler und dazugehörige Patches im Browser Chrome. Wegen des großen Erfolgs der Programme möchte Google nun auch finanzielle Anreize für die Verbesserung der Sicherheit von Software setzen, die entscheidend für die Internet-Infrastruktur des Anbieters ist.

Geld für kritische Projekte

Stellenmarkt
  1. AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Dresden, Leipzig
  2. UDG United Digital Group, Ludwigsburg, Herrenberg, Hamburg, Karlsruhe, Mainz

Doch anders als bisher soll das Geld nicht für das Auffinden und Beheben von Fehlern ausgezahlt werden. Vielmehr sollen Patches honoriert werden, die nachweislich einen erheblichen und proaktiven Einfluss auf die Sicherheit der von Google benannten Projekte haben. Dazu zählt Google unter anderem das Absichern von Memory-Allocatoren, Verbesserungen in der Privilege Separation, das Aufräumen in Ganzzahlarithmetiken oder auch das Entfernen von fehleranfälligen Codedesigns.

Vorerst zahlt Google für Patches an OpenSSH, OpenSSL, BIND, ISC DHCP, ZLib, den Parsern für PNG, JPEG, GIF, kritischen Teilen des Linux-Kernels wie KVM sowie Chromium und der Webengine Blink. Später sollen auch Patches für Webserver wie Apache und Nginx, SMTP-Dienste, OpenVPN oder auch GCC, LLVM und die Binutils bezahlt werden.

Erst Patch, dann Geld

Die Belohnungen, die zwischen 500 und 3.133,70 US-Dollar liegen sollen, möchte Google aber erst zahlen, nachdem die Patches in das betreffende Projekt aufgenommen wurden und die Google-Entwickler diese samt eingeschickter detaillierter Erklärung beurteilt haben. Vorgenommen werden die Beurteilungen von Mitgliedern in Googles Security-Team.

Teilnehmen kann jeder, das schließt explizit auch Hauptentwickler und Maintainer der benannten Projekte ein. Weitere Details finden sich auf der Webseite des neuen Programms.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Egon E. 11. Okt 2013

Lies doch bitte den Artikel. So funktioniert das nicht. Hier wird es etwas genauer...


Folgen Sie uns
       


Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht

Impressionen von der Demonstration am 23. März 2019 gegen die Uploadfilter in Berlin.

Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
    Urheberrechtsreform
    Was das Internet nicht vergessen sollte

    Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
    2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
    3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
    Falcon Heavy
    Beim zweiten Mal wird alles besser

    Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

    1. SpaceX Dragon-Raumschiff bei Test explodiert
    2. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
    3. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers

      •  /