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Cybercrime

GSDI lenkt im Streit um Newsletter-Abmahnungen ein

Abgemahnte brauchen Anwaltsrechnungen nicht zu zahlen. Nachdem die "Gesellschaft zum Schutz privater Daten in elektronischen Informations- und Kommunikationsdiensten e.V." (GSDI) in der letzten Woche diverse Newsletter-Anbieter abgemahnt hatte, verbunden mit einer entsprechenden Anwaltsrechung, lenkt man nun offenbar ein. Um die Diskussion auf das eigentliche Anliegen zu lenken, will die GSDI nun in allen Fällen die Anwaltsgebühren übernehmen, die Abgemahnten bräuchten nicht zu bezahlen.
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Greenpeace besetzt Echelon-Knotenpunkt

Über 100 Umweltaktivisten besetzen Abhörstation der NSA in England. Etwa 100 Greenpeace-Aktivisten haben Teile einer in England stationierten Abhörstation des US-Geheimdienstes NSA besetzt, um gegen das umstrittene Raketenabwehrsystem zu protestieren, für das US-Präsident George W. Bush die Werbetrommel rührt. Menwith Hill ist ein wichtiger Knotenpunkt des ebenso umstrittenen Echelon-Projekts, das zum computergestützten Abhören von internationalen Telefongesprächen, Fax- und E-Mail-Kommunikation dient.

Verbraucherschutz-Verein mahnt Newsletter-Betreiber ab

Informationen müssen auch anonym abrufbar sein. Die Gesellschaft zum Schutz privater Daten in elektronischen Informations- und Kommunikationsdiensten e.V. (GSDI) hat laut eines Berichts von Akademie.de den Newsletter-Anbieter Thorsten Bosse abgemahnt. Der Betreiber der momentan nicht erreichbaren Site Producerworld.de hatte es Neuabonnenten nicht ermöglicht, sich ohne Angabe ihres Names für seinen Marketing-Newsletter einzutragen.

Angebliches McVeigh-Hinrichtungsvideo ein Trojaner

Virenprogrammierer setzten auf morbiden Voyeurismus. Der Antivirenhersteller Sophos warnt vor Websites, die angeben, ein Video der Exekution des Massenmörders Timothy McVeigh zum Download anzubieten. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um einen Trojaner, der den Anwender ausspioniert.
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Die Siedler IV: Neues Volk und neue Missionen angekündigt

Auferstehung der Trojaner und des "Dunklen Volks". Fans von Blue Bytes Wusel-Strategiespiel "Die Siedler IV" erhalten im Juli Nachschub: Dann erwartet sie ein Mission-Pack mit neuen Kampagnen und zahlreichen Extras. Ende des Jahres folgt dann ein Add-On mit einem neuen Siedler-Volk, den Trojanern.

Diablo-Spieler rufen zum Protest gegen Blizzard auf

Unterschriften-Sammlung gestartet. Nachdem Blizzard wie berichtet allen Diablo-Spielern neue Nutzungsbedingungen aufgezwungen hat, die dem Unternehmen umfangreiche Zugriffsrechte auf persönliche Daten der Spieler einräumen, formieren sich jetzt die ersten Proteste im Netz. Die bemängelten Nutzungsbedingungen treten mit Installation des aktuellen Patch V1.06 und der Anmeldung zum Online-Spiel auf dem firmeneigenen Battle.net-Server in Kraft.
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Diablo 2: Werden Online-Spieler ausspioniert?

Neuer Patch bringt zweifelhafte Neuerungen mit sich. Wer zuletzt als treuer Anhänger des populären Rollenspiels Diablo 2 ein paar vergnügliche Online-Stunden auf dem von Hersteller Blizzard bereitgestellten Server Battle.net verbringen wollte, durfte feststellen, dass Blizzard mit Veröffentlichung des neuen Upgrade-Patches grundlegend die Nutzungsbedingungen geändert hat - nicht unbedingt zum Vorteil des Spielers.

Neuer Wurm tarnt sich als Partnervermittlungs-Tool

TROJ_Matcher.A löst Massenmails aus. Outlook-Benutzer müssen sich einmal mehr um die Sicherheit ihres Rechners sorgen: Der TROJ_Matcher.A getaufte "Virus" (eigentlich ein Wurm) ist zu erkennen an der Betreffzeile "Matcher" und dem Dateianhang "MATCHER.EXE", das einmal ausgeführt sich selbstständig an alle Einträge im Outlook-Adressbuch verschickt.
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Wurm Badtrans gefährdet E-Mail-Kommunikation

Wurm und Trojaner im Paket. Der Anti-Viren-Hersteller Kaspersky Labs warnt vor dem neuen Wurm "Badtrans", der alle ungelesenen Nachrichten im E-Mail-Postfach beanwortet und außerdem einen Trojaner ins Windows-System einschleust. Die Wurm-Komponente kann dabei die E-Mail-Kommunikation schnell zum Erliegen bringen.

NAI Labs und die NSA entwickeln sicheres Linux

US-Geheimdienst fördert Security-Enhanced Linux. NAI Labs, eine Division von PGP Security, arbeiten zusammen mit der National Security Agency (NSA) und anderen Partnern an einem "Security-Enhanced Linux" (SELinux). Über die nächsten zwei Jahre wird die NSA hierfür 1,2 Millionen US-Dollar an NAI Labs zahlen, die die Sicherheit des Open-Source-Betriebssystems verbessern sollen.

Kostenlos Chatten über ISDN

Freeware Linefire ab sofort als Download erhältlich. Ab sofort bietet der Programmierer Aron Spohr eine Windows-Freeware namens Linefire zum Download an, womit man zwischen Euro-ISDN-Anschlüssen Text-Nachrichten via PC austauschen kann, ohne dass dafür Gebühren anfallen.

Sicherheitsloch im Internet Explorer gestopft

IE startet Datei-Anhänge von HTML-E-Mails bei inkorrekten MIME-Headern. Microsoft stellt jetzt einen Bugfix für ein Sicherheitsloch bei der Anzeige von HTML-E-Mails innerhalb des Internet Explorer zum Download bereit: Demnach konnten Angreifer sich diese Sicherheitslücke zu Nutze machen, um Datei-Anhänge an HTML-E-Mails auszuführen, indem inkorrekte MIME-Header verwendet wurden.

Norton Internet Security 2001 in neuer Version

Symantec zeigt auf der CeBIT auch eine überarbeitete Personal Firewall. Symantec überarbeitete sein Sicherheitspaket Norton Internet Security 2001 und hievt das Programm auf die Versionsnummer 3.0. Die gleiche Versionsnummer trägt auch die Personal Firewall, die ebenfalls auf der CeBIT gezeigt wird.

Update: Bundeswehr will keine MS-Software

Angst vor amerikanischer Spionage. Aus Angst vor Spionage durch US-Geheimdienste wollen das Auswärtige Amt und die Bundeswehr Sicherheitslücken schließen. Das berichtet der Spiegel in der aktuellen Ausgabe. In Computern, die in sensiblen Bereichen eingesetzt werden, will die Bundeswehr künftig keine Software der Firma Microsoft mehr verwenden. Die Bundeswehr hat dies mittlerweile offiziell dementiert.

Zeitung: USA bauen Internet-Schutzschild auf

Bush plant angeblich "virtuelles" Pendant zum Raketenabwehrsystem (NMD). Die USA entwickeln neben dem Raketenabwehrsystem National Missile Defense (NMD) derzeit auch einen Internet-Schutzschild gegen Angriffe von außen, das berichtet das Handelsblatt. Man wolle so öffentliche und private Netzwerke in den Vereinigten Staaten gegen Angriffe schützen.

Explorer-Markenrechtsstreit: Berufung zurückgewiesen

OLG Düsseldorf lässt Symicron abblitzen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Berufung in Sachen der Marke Explorer zurückgewiesen. Das Gericht nahm zur markenrechtlichen Argumentationen keine Stellung, sondern entschied nach kurzer Beratung, die Berufung der Symicron GmbH, die durch den Anwalt von Gravenreuth vertreten wird, abzuweisen.

Microsoft zeigt sich lernfähig - Netz wird umgebaut

Auch am Freitag fiel Microsofts Website kurzfristig aus. Nach der letzten Woche, in der Microsofts Website gleich zweimal für mehrere Stunden eine Auszeit nahm, will Microsoft jetzt Lehren aus den DOS-Attacken ziehen. Auch am Freitag legten Angreifer Microsofts Website zweimal mit Denial-of-Service-Attacken auf Microsofts Netz kurzzeitig lahm.

Microsoft wurde Opfer von Denial-of-Service-Attacken

Erneut waren Microsofts Router nicht erreichbar. Am Morgen des 25. Januar wurde Microsoft Opfer einer Denial-of-Service-Attacke, die auf die Router der Redmonder verübt wurde. Infolgedessen war der Zugriff auf einige Microsoft-Webseiten einschließlich Microsoft.com und MSN.com nicht möglich.
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Spieletest: No One Lives Forever + Gewinnspiel

Stimmungsvoller Shooter im 60er-Jahre-Ambiente. Frauen an die Macht: Nach Lara Croft aus Tomb Raider und Julie Strain aus Heavy Metal FAKK 2 schickt sich mit Cate Archer nun eine weitere virtuelle Grazie an, die Herzen der PC-Spieler im Sturm zu erobern. Diesmal dürften dabei insbesondere Spionage- und Thriller-Freunde auf ihre Kosten kommen.

Borland - Hintertür in Datenbanken steht seit Jahren offen

Interbase enthält Hintertür - Passwort für jeden einsehbar. Borland hat seine Datenbank Interbase seit Jahren mit einer Hintertür ausgestattet, die es jedem erlaubt, über den Port 3050 lokal oder per remote auf die Datenbank zuzugreifen. Das dazu benötigte Passwort steht klar im Quelltext, der als Open Source einsehbar ist.

Computer Associates warnt vor "Tqll-A"-Wurm

Wurm installiert Trojaner auf infizierten Rechnern. Computer Associates warnt zu Jahresbeginn vor einem neuen Wurm namens "Tqll-A" bzw. "VBS/Tqll-A", der einmal mehr User von Microsoft Outlook gefährdet. Allerdings sei der Wurm nicht sonderlich gefährlich, so CA.

Speedlink GmbH gewinnt in Sachen "FTP-Explorer"

Fahnung im Netz mit Fangprämien für "Explorer"-Software von Symicron. Die Speedlink GmbH hat heute, nach eigener Aussage, im Verfahren gegen die durch den Rechtanwalt Freiherr von Gravenreuth vertretete Symicron GmbH einen Sieg verbuchen können. Das Landgericht Berlin habe nach nur zwölfminütiger Verhandlung der negativen Feststellungsklage von Speedlink gegen Symicron in Sachen FTP-Explorer-Abmahnung stattgegeben.

MovieExplorer in MovieXone umbenannt

Einstweilige Verfügung wegen Markenverletzung. Die Software-Firma AIST benannte heute seine beiden kürzlich erschienenen Videoschnitt-Produkte aus der Software-Reihe MovieExplorer in MovieXone um. Grund dafür war eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Köln vom 7. Dezember, die sie heute per Fax erhalten haben. Die Firma Symicron sieht durch die Verwendung des Namens "MovieExplorer" ihre Namensrechte an der Marke "Explorer" verletzt.

Trend Micro warnt vor Trojaner "Troj_Shockwave.A"

E-Mail-Wurm in Europa noch wenig verbreitet. Der Trojaner "Troj_Shockwave.A" nutzt den Mail-Client MS Outlook, um sich selbst über das Adressbuch an alle darin enthaltenen Einträge zu versenden und zu verbreiten. Dabei versendet der E-Mail-Wurm auch den Datei-Anhang "creative.exe" mit einer Größe von 36,864 Bytes, der die eigentliche Schadroutine enthält.

Baden-Württemberg: Kampf gegen Provider und Sex-Seiten

Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik will gegen Provider vorgehen. Nicht nur nach Ansicht des auch für die Jugendpolitik des Landes Baden-Württemberg zuständigen Sozialministers Dr. Friedhelm Repnik hat das Internet auch seine Schattenseiten. Die Zahl jugendgefährdender Inhalte nehme zu und müsse bekämpft werden - notfalls auch durch Bußgelder.

CapiDog soll vor 0190-Viren schützen

Überwachung der Telefonverbindungen zur Kostenabwehr. In der letzten Zeit wurden vermehrt Fälle bekannt, bei denen ein Virus bzw. ein so genanntes trojanisches Pferd heimlich über das DFÜ-Netzwerk eine 0190-Nummer anwählte und so auf der nächsten Telefonrechnung zu unerwarteten Gebühren führte. Durch ein kleines Überwachungstool soll dem unerlaubten und kostenintensiven Verbindungsaufbau nun ein Riegel vorgeschoben werden.

Privates Surfen im Büro kostet jährlich 104 Milliarden Mark

Beschäftigte durchschnittlich 3,2 Stunden pro Woche privat online. Rund 135 Millionen DM im Jahr kostet nach Expertenschätzung die Moorhuhnjagd in deutschen Büros - Peanuts, wie der Düsseldorfer IT-Dienstleister Sterling Commerce ausgerechnet hat. Danach kostet das private Surfvergnügen jährlich 104 Milliarden DM, schreibt das Wirtschaftsmagazin Bizz in seiner neuen Ausgabe.

PalmOS/Phage - erster PalmOS-Virus aufgetaucht

Virus vernichtet Palm-Applikationen. Das McAfee AVERT (Anti-Virus Emergency Response Team) hat gestern den ersten Virus für PalmOS entdeckt. Im Gegensatz zum Trojaner LibertyCrack Trojan verhält sich das auf den Namen PalmOS/Phage getaufte Virus destruktiv.
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Freedom for Links ruft zur Netz-Demonstration auf

Heute beginnendes Gerichtsverfahren gegen SELFHTML-Betreiber als Auslöser. Am heutigen Mittwoch, dem 20. September 2000, findet am Landgericht Düsseldorf die Gerichtsverhandlung um eine negative Feststellungsklage von Stefan Münz gegen die Ratinger Symicron GmbH statt. Münz betreibt die Website SELFHTML und wurde zuvor von Symicrons Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth abgemahnt, da er ein FTP-Programm verlinkt hat, das in Deutschland das Markenrecht der Ratinger Firma Symicron verletzen soll. Der Verein Freedom for Links will deshalb heute mit Hilfe eines Streikaufrufs auf den Fall aufmerksam machen.
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Symantec: Schutzschild für mobile Computer

Symantec Desktop Firewall 2.0 für Unternehmen. Symantec stellt jetzt mit seiner Desktop Firewall 2.0 eine zentral administrierbare Firewall für Mobilrechner vor, die in diesen Tagen in Deutschland ausgeliefert wird. Die Symantec Desktop Firewall 2.0 überwacht alle ein- und ausgehenden Verbindungen und stellt anhand vorgegebener oder frei definierbarer Regeln sicher, dass nur erwünschte Inhalte auf den Rechner gelangen beziehungsweise ihn verlassen.

Umfrage: 40 Prozent riskieren für Moorhuhnspielen den Job

Computer Channel warnt vor unerlaubten Spielen im Büro. Für die Moorhuhnjagd im Büro riskieren mehr als 40 Prozent der Spiele-Fans ihren Job oder nehmen arbeitsrechtliche Konsequenzen in Kauf, ist das Ergebnis einer Internet-Umfrage mit mehr als 5.000 Teilnehmern, die bei der Erhebung des Computer Channels teilgenommen haben.

AddCom muss Privatnutzer-Flatrate einstellen

Internet Service Provider erhält Abmahnung von einem Konkurrenten. Die AddCom AG muss auf Grund einer Abmahnung durch einen Konkurrenten seine "Flatrate-Private" zum 30. September 2000 einstellen, da diese nur zu bestimmten Uhrzeiten galt und der Begriff Flatrate somit nicht angemessen war. Daher bietet AddCom den bestehenden 10.000 Nutzern der Flatrate-Private einen Umstieg auf eine neue "24-Stunden-Flatrate" für 79 Mark pro Monat.

Internet-Zugang im Büro kann den Job kosten

CMG: Klare Betriebsregeln für Internetbenutzung notwendig. Wer freien Internet-Zugang im Büro hat und die falschen Seiten im World Wide Web aufruft, riskiert seinen Job, warnt die E-Business-Beratungsgesellschaft CMG. Nach Recherchen des Unternehmens gewähren ca. 60 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz freien Zugang zum Web.

CMG zieht Abmahnung wegen Samba zurück

Bankensoftware contra Open-Source-Tool. Nachdem gestern einige Newsdienste von einer "Abmahnwelle gegen Open-Source-Netzsoftware Samba" durch die Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Systemintegrationsgesellschaft CMG berichteten, nimmt die CMG Deutschland GmbH nun heute offiziell zu dem Sachverhalt Stellung.

ASP-Konsortium will gegen die Marke "ASP" vorgehen

ASP-Konsortium e.V. für freie Nutzung des Begriffs "ASP". Unternehmen im ASP-Bereich erhielten in den vergangenen Wochen ein Schreiben durch den "Besitzer" der Marke "ASP" das ihnen die Nutzung des Kürzels "ASP" untersagt, erklärte das ASP-Konsortium. Daher will der Zusammenschluss von ASP-Anbietern nun zum Schutz der freien Verfügbarkeit des Begriffs ASP die Löschung des Begriffs "ASP" beim Deutschen Patent- und Markenamt beantragen.

Phonoindustrie will Download von Napster verbieten

Ultimatum für deutsche Websites. Offenbar hat die deutsche Landesgruppe der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) versucht, die kurzzeitig gültige einstweilige Verfügung gegen Napster zu nutzen, um auch hier zu Lande aufzuräumen. So erhielten die Betreiber mehrerer deutscher Websites (u.a. gnutella.de, mpex.net, zdnet.de, mp3-world.net) am letzten Freitag die Aufforderung von Clemens Rasch, dem Justiziar der IFPI Deutschland, alle Links auf napster.com bis zum Sonnabend dem 29.07 um 17.00 Uhr zu löschen. Sollte dies nicht geschehen, droht die IFPI in ihrem Schreiben weitere rechtliche Schritte an.

LetsBuyIt - Einstweilige Verfügung gegen Stufenpreismodell

Landgericht Hamburg bestätigt einstweilige Verfügung gegen LetsBuyIt.com. Das Landgericht Hamburg hat heute eine einstweilige Verfügung gegen LetsBuyIt.com in Deutschland bestätigt. Damit gerät das Stufenpreismodell von LetsBuyIt.com hier zu Lande in dieser Form in Gefahr. Wird die jetzt bestätigte einstweilige Verfügung zugestellt, was bisher nicht geschehen ist, "könnte es notwendig werden, die Online-Dienste ganz oder teilweise, zumindest zeitweilig, möglicherweise sogar dauerhaft, zu verändern, einzuschränken oder einzustellen", darauf verweist LetsBuyIt.com bereits in seinem 'Unvollständigen Verkaufsprospekt'.

Explorer-Streit: c't will gegen Serienabmahnung vorgehen

Einstweilige Verfügung gegen c't. Mittlerweile ist die bereits gestern von Freiherrn von Gravenreuth angekündigte einstweilige Verfügung der Symicron GmbH gegen den Heise-Verlag zugegangen. Demnach ist es dem Verlag in Zukunft untersagt, "die Kennzeichnung 'Explore2fs' und/oder 'HFVExplorer' im geschäftlichen Verkehr für eine Software auf einer CD-ROM als Beilage zur Zeitschrift zu benutzen". Der Verlag nimmt dies bis zu einer gerichtlichen Klärung gelassen hin, erscheint doch die nächste Ausgabe bereits am Montag.

c't wehrt sich gegen Abmahnung wegen "Explorer"

Negative Feststellungsklage und Löschung der Marke beantragt. Das Computermagazin c't legte der aktuellen Ausgabe 14/00 eine CD-ROM bei, auf der sich unter mehr als 350 Programmen auch die beiden Systemtools "HFVExplorer" und "Explore2fs" befanden. Nachdem die Ratinger Firma Symicron GmbH eine Marke auf den Namen Explorer angemeldet hat, versuchte nun der Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth eine Lizenzvereinbarung durchzusetzen.

Norton Personal Firewall 2000 vorgestellt

Brandschutzmauer für den Privat-PC. Einen Schutz gegen Hackerangriffe aus dem Internet will die Software Norton Personal Firewall 2000 bieten. Damit sollen unzulässige Zugriffe auf Windows 95, 98, 2000 und NT geblockt werden und die Vertraulichkeit persönlicher Daten wie Kreditkartennummern oder Zugangspasswörter gesichert und die Anonymität beim Surfen gewahrt bleiben.
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Strato gehackt - Website lahm gelegt (Update)

"Frauen und Admins zuerst". Durch einen "Bösen Cracker" wurde am Wochenende die Homepage von Strato lahm gelegt. Statt der Selbstdarstellung des größten Deutschen Domain-Hosters erwartet den Surfer die aufrüttelnde Erkenntnis: "Oh mein Gott, wir wurden gehackt, Frauen und Admins zuerst."

VBS_Stages.A - Neuer E-Mail-Virus im Umlauf

Trojaner: Als Textanhang getarnter Wurm. "VBS_Stages.A" kommt mit einem Scrap-Anhang (Shell Scrap Object oder SHS) namens LIFE_STAGES.TXT.SHS per E-Mail. Er versendet sich nach Ausführung über Microsoft Outlook und soll bereits den Mailbetrieb in einigen US-Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen haben. Er kann mit folgenden Betreffzeilen auftauchen: "Funny", "Fw: Funny", "Life stages text", "Funny text" oder "FW:Funny text".

Symantec demonstriert Anti-Virus-Technologie für PalmOS

Micro-Engine soll Viren auf Handhelds identifizieren. Symantec kündigte gestern erstmals die Entwicklung einer Anti-Virus-Technologie für die PalmOS-Plattform an. Die Lösung basiert auf Symantecs Anti-Virus-Engine, die für den effizienten Einsatz auf Handhelds optimiert wurde.

SMS-Wurm als neueste Variante der Outlook-Infektionen

Spanisches SMS-Gateway missbraucht. Täglich erscheint ein neuer Outlook-Wurmvirus und beschäftigt Systemadministratoren, Antivirenhersteller und PR-Agenturen. Diesmal kommt die Visual-Basic-Script-Pest vermutlich aus Spanien und schickt über ein Internet-Gateway SMS-Nachrichten in die Welt. Nebenbei löscht er bei einem Neustart des Rechners ungesicherte CMOS-Speicher und macht somit den Computer unbrauchbar.

"FTP-Explorer"-Serienabmahnung gegen Homepagebesitzer

Nach Strafanzeige jetzt auch Klage gegen Abmahnung eingereicht. Nach der Strafanzeige wegen der "FTP-Explorer"-Abmahnwelle per Serienbrief hat die Speedlink GmbH heute beim Landgericht Berlin auch eine negative Feststellungsklage eingereicht. Damit soll nun zivilrechtlich festgestellt werden, dass die "FTP-Explorer"-Abmahnungen rechtsmissbräuchlich erfolgten.

Speedlink erweitert Strafanzeige gegen Gravenreuth

Streit um "Explorer" weitet sich aus. Nachdem Speedlink am 18.4.2000 bei der Staatsanwaltschaft München Strafanzeige gegen Freiherrn von Gravenreuth wegen versuchten Betruges gestellt und diese mit einer Gegenstrafenazeige wegen "falscher Verdächtigung" und "übler Nachrede" gestellt hat, erweitert Speedlink die eigene Anzeige nun auf "Verdacht des vollendeten Betruges und der Gebührenüberhöhung".

Eckpunktepapier für Sicherheit im Internet vorgelegt

Innenministerium will Schutz vor Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacken. Die von Bundesinnenminister Otto Schily ins Leben gerufene Task Force "Sicheres Internet" hat einen Katalog von Sofortmaßnahmen vorgelegt, mit denen die Sicherheit im Internet erhöht werden soll. Damit sollen Angriffe gegen die Verfügbarkeit von Diensten im Internet erschwert oder ganz abgewehrt werden können.