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Studie: Cybermafia bei Online-Verbrechen auf dem Vormarsch

McAfee: Hacker sind out, IT-Söldner sind in

McAfee kommt in einer aktuellen Studie zur Online-Kriminalität zu alarmierenden Ergebnissen. Dem Papier zufolge organisieren sich Kriminelle bei Internetverbrechen immer besser und kaufen auch gezielt Know-how dafür ein.

Artikel veröffentlicht am ,

McAfee ließ die Studie durch den Computerkriminologen Dr. Peter Troxler von der ETA Zürich durchführen. Troxler sprach dazu mit Strafverfolgungsbehörden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den Niederlanden. Zudem stellte er "eigene Recherchen" an, wie McAfee mitteilt. Troxler machte seine Untersuchungen im zweiten Halbjahr 2004.

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Zwei Trends kristallisierten sich für den Forscher dabei heraus: die Bildung einer "Cybermafia" und das "IT-Söldnertum". Mit dem ersten Begriff beschreibt Troxler eine organisierte Kriminalität, die im Internet immer schneller um sich greift. Statt einzelnen Hackern oder Script-Kiddies würden sich immer mehr Banden bilden, die straff organisiert Verbrechen wie Betrug, Erpressung und Diebstahl begehen. Die Zahl der Delikte steige dabei rapide. So soll sich in Russland die Zahl der Internetverbrechen von 2002 auf 2003 auf über 7.000 Fälle verdoppelt haben. Allein im ersten Halbjahr 2004 zählten die russischen Behörden dann schon 4.995 gemeldete Delikte.

Dabei würden sich Kriminelle immer öfter gegen Geld das Know-how von meist sehr jungen IT-Experten sichern, berichtet Troxler. In einem Fall vom Frühjahr 2004 hatte mutmaßlich der Brite Peter White alias "iss" sein Bot-Netzwerk für 28.000 Dollar pro Monat angeboten - vornehmlich zur Verwendung als Spam-Versand. Botnets charakterisiert die Studie als größte Bedrohung und schlagkräftigste neue Waffe der Kriminellen. Etwa 25 neue Bots sollen jeden Tag neu entstehen, bisher geht McAfee von einer Million PCs aus, die unter fremder Kontrolle stehen und in Botnets organisiert sind.

Daneben dehnen sich die Online-Verbrechen auch auf "social engineering" aus, berichtet die Studie. Vor allem Aktienbetrug sei dabei immer beliebter. Die Betrüger manipulieren zum Beispiel mit gefälschten Unternehmensmeldungen in Anlegerforen den Kurs. Ein besonders krasses Beispiel ist die Leiharbeitsfirma "Concorde America", deren Kurs sich im August 2004 innerhalb von zwei Wochen knapp verdreifachte, wie bei StockPatrol nachzulesen ist. Die Studie warnt, dass sich moderne Online-Kriminalität in den nächsten zwölf Monaten massiv ausweiten könnte. Insbesondere Wirtschaftsspionage durch Botnets sieht Troxler als neue Gefahr. [von Nico Ernst]



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Dong 14. Feb 2005

Hi, auch sehr zu empfehlen: "Kuckucksei" von Clifford Stoll, dem Mann, der "Karl Koch...

schokosteak 14. Feb 2005

eher Don Coaxial schokosteak

Schubidu 12. Feb 2005

Mann, was ist das denn für ein alter Hut. Besonders der Aktienbetrug durch die Mafia via...

iggy 12. Feb 2005

DoS-Attacken können schwer im Keim erstickt werden, wenn es sich um DDoS-Attacken...


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