Mit einem Android-Smartphone hat Sicherheitsexperte Hugo Teso demonstriert, dass die Kommunikationssysteme im Luftverkehr unsicher sind. Er kaperte darüber ein Flugzeug in einem Flugsimulator und steuerte es mit einer eigens geschriebenen App.
Microsoft hat einen Sicherheitspatch für Windows zurückgezogen, weil nach der Installation Probleme bei den Nutzern aufgetreten sind. Wer den Patch bereits eingespielt hat, sollte ihn wieder deinstallieren, empfiehlt Microsoft.
Kaspersky Lab hat einen Cyberspionage-Feldzug enttarnt. Eine möglicherweise aus China stammende Gruppe hat in den vergangenen Jahren vor allem Onlinespieler angegriffen. Es gab aber auch Angriffe auf Onlinespielepublisher. Die Winnti genannte Gruppe ist weiter aktiv.
Drei junge Briten haben zugegeben, als Mitglieder des Kollektivs Lulzsec Distributed-Denial-of-Service-Attacken und Computereinbrüche auf Unternehmen und Behörden durchgeführt zu haben, darunter Sony, Nintendo und 20th Century Fox sowie die CIA.
Hacker versuchen, mit Malware fremde Rechner zur Erzeugung von Bitcoins zu missbrauchen. Die Schadsoftware wird bislang über Skype verbreitet. Sehr subtil gehen die Hacker dabei aber nicht vor.
American Megatrends hat in einer offiziellen Mitteilung die Echtheit des Ende vergangener Woche gefundenen UEFI-Quellcodes samt privatem Schlüssel bestätigt, gibt aber zugleich Entwarnung.
Der Sicherheitsforscher Adam Caudill ist über einen offenen FTP-Server in Taiwan gestolpert, der neben diversen privaten Daten auch den Quellcode von UEFI-Firmware von American Megatrends samt dem privaten Schlüssel zum Signieren enthalten hat.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen verstärkt beobachtet, dass Schadsoftware über Werbebanner auf etlichen populären deutschen Webseiten ausgeliefert wird. Nutzer sollten ihre Windows-Rechner schleunigst aktualisieren.
Das gemeinsame Forschungszentrum von Polizei und Geheimdiensten, SFZ TK, untersucht detailliert die Verschlüsselung beim Cloud Computing. Die Ergebnisse werden laut Bundesregierung nicht veröffentlicht.
Die Beschwerde einer spanischen Linux-Gruppe gegen Microsoft bei der EU wegen Secure Boot schade der Open-Source-Community mehr als sie nütze, schreibt Secure-Boot-Experte Matthew Garrett. Denn sie lenke vom eigentlichen Problem ab: den vollkommen geschlossenen Systemen.
Bei Facebook wird zum Osterfest statt Glückwünschen eine Schadsoftware verbreitet. Die Nachricht enthält den Text "Your Photos? Lol" und einen Link, hinter dem sich ein Verschlüsselungstrojaner verbirgt.
Der DDoS-Angriff auf die Spamhaus-Server soll so massiv gewesen sein, dass das weltweite Internet davon betroffen war. Tatsächlich waren die Angriffe zwar grafisch sichtbar, Ausfälle dürfte es aber kaum gegeben haben.
Einen massiven DDoS-Angriff auf das Spamhaus-Projekt hat Cloudflare mit Hilfe von Anycast abgewehrt. Die Umverteilung der DNS-Anfragen soll jedoch Dienste wie Netflix beeinträchtigt haben. Grund des Angriffs war das Blacklisting des Webhosters Cyberbunker durch Spamhaus.
Bei den Sony-Modellen Xperia Z und Xperia T lässt sich die Displaysperre des Android-Smartphones umgehen. Ein Unbefugter erhält dann vollen Zugriff auf das Gerät, kann Daten ausspähen oder auch Schadsoftware installieren.
Seit einigen Tagen ist vermehrt sogenannte Ransomware in Umlauf, die Opfer zur Zahlung von Lösegeld auffordert. Dabei behauptet die Schadsoftware, die Computersperrung sei durch das Bundeskriminalamt veranlasst worden. Auf die Lösegeldforderung sollten Opfer aber keinesfalls eingehen.
Zivile Hacker sollen im Krieg als Kombattanten eingestuft und dürften in der Folge auch physisch angegriffen und sogar getötet werden. Das steht in einem Strategiepapier für die Nato, das die künftigen Regeln im Cyberkrieg definieren soll.
Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat vor einem Berufungsgericht Recht gegen den US-Geheimdienst CIA bekommen. Die CIA muss Aufzeichnungen zu Drohnenangriffen vorlegen. Es ist aber nicht gesagt, dass diese auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen.
Die Teilnehmer der IT-Sicherheitskonferenz Troopers13 sehen sich als Kämpfer an zwei Fronten. Die Gegner: Kriminelle im Netz und diejenigen, die Angst schüren, um daraus Profit zu schlagen. Sie wollen aufklären statt aufregen.
Apple hat mit Mac OS X 10.8.3 ein Update für sein aktuelles Betriebssystem Mountain Lion veröffentlicht. Es enthält einige kleine neue Funktionen, beseitigt aber vor allem diverse Fehler. Darunter ist ein peinlicher Bug, der Apps mit der Eingabe von 8 Zeichen zum Absturz bringt.
Die Opposition hat kritisiert, dass der Gesetzentwurf gegen unseriöse Geschäftspraktiken nicht weit genug gehe. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger lobt dagegen ihre eigene Vorlage zu Abmahnungen.
WLAN-Betreiber können nicht darauf hoffen, von der Bundesregierung aus der Störerhaftung genommen zu werden. Eine "gesetzliche Regelung zur Beschränkung des Haftungsrisikos für WLAN-Betreiber" sei weder "geeignet" noch "erforderlich", teilte sie dem Bundesrat mit.
Per Telnet lassen sich zehn Drucker der Serie Laserjet Pro von Hewlett-Packard fernsteuern, ohne dass dafür ein Passwort nötig ist. Das US-Cert warnt vor der Lücke, sie ist laut HP durch neue Firmware zu beheben.
Update Wer wegen Filesharings abgemahnt wurde, befürchet Abmahnungen weiterer Musikverlage. Daher verschicken viele ungefragt Unterlassungserklärungen an Rechteinhaber und versprechen, deren Musikstücke nicht zu teilen. Ein Empfänger fühlte sich davon "belästigt" - zu Unrecht, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat.
Eine Anzahl von Unternehmen soll für flächendeckende Überwachung des Internets, Erstellung von Nutzerprofilen, Blockade von Webseiten und die Suche nach einzelnen Stichwörtern verantwortlich sein. Andere setzen auf Trojaner, um Einzelne gezielt zu überwachen. Reporter ohne Grenzen nennt Namen der beschuldigten Firmen.
Ein Trojaner steckt in gefälschten Zahlungsaufforderungen von Groupon Deutschland und die Angreifer kennen die vollen Namen der Angeschriebenen. Groupon prüft "auf Hochtouren" mögliche Angriffe auf seine Server und die Computer seiner Partner.
Cebit 2013 G Data bringt erstmals Virenscanner mit eigener Scan-Engine namens Closegap auf den Markt. Bisher verwendeten die G-Data-Produkte die Scan-Engines anderer Hersteller. Das Konzept der zwei Scan-Engines wird beibehalten.
Eigentlich soll die neue Standard-Sicherheitseinstellung von Java für mehr Sicherheit sorgen, da nur noch signierte Java-Programme im Browser ohne Sicherheitswarnung ausgeführt werden. Doch nun ist ein erster signierter Java-Exploit aufgetaucht.
Cebit 2013 Die Telekom visualisiert auf ihrer neuen Website Sicherheitstacho Netzwerkangriffe in Echtzeit. Das Unternehmen verzeichnet allein bis zu 450.000 Angriffe pro Tag auf seine Locksysteme.
Bradley Manning hat vor einem US-Militärgericht zugegeben, dass er die Quelle von Wikileaks gewesen ist. Er habe mit den Dokumenten eine Debatte über die US-Politik anzetteln wollen, sagte er. Durch sein Geständnis drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.
Der in Assemblersprache geschriebene Backdoor-Trojaner Miniduke greift mit professionell erstellten PDF-Dateien an, die die Adobe-Reader-Versionen 9, 10 und 11 betreffen und deren Sandbox umgehen. Die Malware wehrt Analysewerkzeuge ab.
Die Schadsoftware Stuxnet war offensichtlich früher aktiv als bisher angenommen: Experten des Softwareherstellers Symantec haben eine Version von Stuxnet aus dem Jahr 2007 entdeckt.
Unter dem Namen SSHD-Spam-Exploit ist ein Rootkit in Umlauf, das Linux-Server in Spam-Schleudern verwandelt. Zugriff verschaffen sich die Angreifer offenbar über einen Keylogger.
Die erfolgreichen Angriffe auf Facebook und Apple erfolgten über die Website iPhoneDevSDK, ein populäres Forum für iOS-Entwickler. Ian Sefferman, Betreiber der Seite, erläutert, wie es dazu kam.
Nach Facebook wurde auch Apple Opfer eine Angriffs. Über eine Sicherheitslücke in Java verschafften sich die Angreifer Zugriff auf die Rechner einiger Apple-Mitarbeiter. Apple hat ein entsprechendes Java-Update veröffentlicht.
Die Webseite sparkasse.de hat am Montag, dem 18. Februar 2013 über einige Stunden Schadsoftware verteilt. Viele Details nennt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband jedoch nicht.
Anonymous will den International Day for Privacy mit der Operation Big Brother unterstützen und kündigt Enthüllungen im Internet über staatliche Überwachung an. Der Protesttag richtet sich besonders gegen Indect.
Facebook-Mitarbeiter sind vor einigen Wochen mit einem bis dato unbekannten Java-Exploit angegriffen worden. Nutzerdaten waren aber nicht betroffen und Oracle wurde über die Schwachstelle informiert. Infolgedessen erschien der Java-Notfallpatch, den Java-Anwender unbedingt installieren sollten.
Die Zeit wird knapp. Noch vor den Wahlen will die Bundesregierung Abmahnkosten wegen Urheberrechtsverstößen im Internet deckeln. Von einem Scheitern will man in der Koalition nichts wissen.
Ein neu entdeckter Bot arbeitet im Arbeitsspeicher und ist damit weitaus schwerer aufzuspüren. Die Infizierung erfolgt aber auf herkömmliche Weise. Noch handelt es sich um einen Prototyp.
Eine Gruppe Osteuropäer, die eine sogenannte Ransomware in Umlauf gebracht hat, ist in Spanien und Dubai verhaftet worden. An den Ermittlungen war ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft beteiligt.
Union und FDP streiten um einen Gesetzentwurf, der Abmahnungen bei Filesharing deckeln soll. Er war fertig, gefiel aber der Industrie nicht. Nun wird der Schutz gesenkt.
Update Das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) arbeitet demnächst mit einer gekapselten Version von Java. Damit löst das Oberverwaltungsgericht Münster für Anwälte, Bundes- und Landesgerichte einige Probleme, denn bisher kümmerte sich das OVG nur unzureichend um die Sicherheit seiner Nutzer.
Am 19. Februar 2013 will Oracle einen zweiten Patch für Java veröffentlichen. Für diesen Termin war ursprünglich der vorgezogene Patch geplant gewesen, in ihm fehlen aber noch einige Fixes.
Den Iranern ist es offensichtlich gelungen, Daten aus der 2011 entführten US-Drohne zu gewinnen: Das Staatsfernsehen zeigte Videoaufnahmen, die mutmaßlich aus der Drohne stammen.
Kaspersky Lab macht Angaben über den Umfang der weltweiten Attacken auf Onlinegamer, die besonders im Fokus von Phishing- und andern Angriffen stehen. Diese Erfahrung hat fast jeder schon einmal machen müssen, der etwa World of Warcraft ausprobiert hat.