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Prism: Amazon will Kunden im Kampf gegen Spähanfragen unterstützen

US-Cloud-Anbieter stehen nach dem Prism-Skandal unter Druck. Amazon will Anfragen von Geheimdiensten jedoch nicht widerstandslos hinnehmen.
/ Friedhelm Greis
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Bild: Amazon.com

Der US-Konzern Amazon will seine Kunden aktiv dabei unterstützen, Datenanfragen von Regierungsbehörden gerichtlich abzuwehren. Sollte eine entsprechende Anfrage vorliegen, wolle das Unternehmen den Kunden informieren, der seine Daten bei Amazons Cloud-Dienst gespeichert habe, sagte Terry Wise von Amazon Web Services laut IT-World.com(öffnet im neuen Fenster).

Amazon werde den Kunden dabei unterstützen, juristisch gegen eine rechtsverbindliche Anweisung zur Herausgabe von Daten vorzugehen. "Der Datenschutz ist eines der wichtigsten Dinge bei Amazon", begründete Wise am Mittwoch auf einer Debatte zu Cloud Computing(öffnet im neuen Fenster) die Entscheidung. Er riet seinen Kunden jedoch, bereits vor der Abspeicherung in einem Cloud-Dienst die Daten zu verschlüsseln. Amazon habe keinen Zugriff auf die Verschlüsselung und könne daher nur die verschlüsselten Daten an die Behörden übergeben.

Nach dem Bekanntwerden der US-Spionageprogramme Prism ist auch der Datenschutz bei Cloud-Diensten zum Thema geworden. US-Konzerne befürchten nun, dass ausländische Kunden aus Angst vor der Überwachung ihre Daten außerhalb der USA abspeichern.


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