Prism: Amazon will Kunden im Kampf gegen Spähanfragen unterstützen

US-Cloud-Anbieter stehen nach dem Prism-Skandal unter Druck. Amazon will Anfragen von Geheimdiensten jedoch nicht widerstandslos hinnehmen.

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Prism: Amazon will Kunden im Kampf gegen Spähanfragen unterstützen
(Bild: Amazon.com)

Der US-Konzern Amazon will seine Kunden aktiv dabei unterstützen, Datenanfragen von Regierungsbehörden gerichtlich abzuwehren. Sollte eine entsprechende Anfrage vorliegen, wolle das Unternehmen den Kunden informieren, der seine Daten bei Amazons Cloud-Dienst gespeichert habe, sagte Terry Wise von Amazon Web Services laut IT-World.com.

Amazon werde den Kunden dabei unterstützen, juristisch gegen eine rechtsverbindliche Anweisung zur Herausgabe von Daten vorzugehen. "Der Datenschutz ist eines der wichtigsten Dinge bei Amazon", begründete Wise am Mittwoch auf einer Debatte zu Cloud Computing die Entscheidung. Er riet seinen Kunden jedoch, bereits vor der Abspeicherung in einem Cloud-Dienst die Daten zu verschlüsseln. Amazon habe keinen Zugriff auf die Verschlüsselung und könne daher nur die verschlüsselten Daten an die Behörden übergeben.

Nach dem Bekanntwerden der US-Spionageprogramme Prism ist auch der Datenschutz bei Cloud-Diensten zum Thema geworden. US-Konzerne befürchten nun, dass ausländische Kunden aus Angst vor der Überwachung ihre Daten außerhalb der USA abspeichern.

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tibrob 21. Jun 2013

Ich war ausgehend von der Berichterstattung der letzten Wochen eigentlich der Annahme...

tibrob 20. Jun 2013

Ich dachte in Bezug auf zu kompliziert da eher an Truecrypt und Co., sprich: selbst...

VeldSpar 20. Jun 2013

nö. es gibt sowas wie den NSL für amerikaner, und den FISA-C für alle anderen. da...



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