• IT-Karriere:
  • Services:

Kaspersky: "Phishing-Angriffe sind nachweislich erfolgreich"

Weil immer wieder ahnungslose Nutzer auf Phishing-Angriffe hereinfallen, nimmt ihre Zahl stark zu. Phishing-Angriffe ließen sich leicht organisieren und seien nachweislich erfolgreich, so Kaspersky.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky-Gründer und -Chef Eugene Kaspersky
Kaspersky-Gründer und -Chef Eugene Kaspersky (Bild: Alexey Sazonov/AFP/Getty Images)

Nach Angaben des russischen IT-Sicherheitsunternehmens nehmen Phishing-Angriffe stark zu, weil sie leicht durchzuführen und erfolgversprechend sind. Das sagte Nikita Shvetsov, Deputy CTO (Research) bei Kaspersky Lab. "Phishing-Angriffe lassen sich leicht organisieren und sind nachweislich erfolgreich. Cyberkriminelle setzen daher zunehmend auf diese Art von illegaler Betätigung. Gemäß den Zahlen unseres Kaspersky Security Networks haben sich die Phishing-Angriffe innerhalb eines Jahres fast verdoppelt, was diesen Trend bestätigt."

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth
  2. MLP Finanzberatung SE, Wiesloch bei Heidelberg

Die meisten Phishing-Attacken richten sich gegen Nutzer in Russland, den USA und Indien. Deutschland liegt mit 6,2 Prozent auf Rang vier, gefolgt von Vietnam, Großbritannien, Frankreich, Italien, China und der Ukraine. Das ergab die von Kaspersky Lab vorgestellte Studie (PDF) "The Evolution of Phishing Attacks 2011-2013". Insgesamt sahen sich in Deutschland 2,3 Millionen Anwender zwischen Mai 2012 und April 2013 mit Phishing-Angriffen konfrontiert, ein Plus von über 100 Prozent.

Weltweit hat sich die Zahl der gefundenen betrügerischen Webseiten und Server gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht. Das gilt besonders für Deutschland mit einem Plus von 219 Prozent. 56 Prozent der Server mit betrügerischen Webseiten, von denen die Phishing-Angriffe ausgingen, liegen in zehn Ländern. Führend sind dabei die USA (18,7 Prozent) und Großbritannien (6,7 Prozent). Deutschland folgt mit 6 Prozent auf Platz drei.

Beim Phishing ahmen Cyberkriminelle populäre Webseiten nach, um ahnungslosen Nutzern auf täuschend echt gefälschten Seiten Zugangsdaten und Passwörter zu entlocken.

"Der Umfang und das Ausmaß der verschiedenen Phishing-Angriffe, die wir im Rahmen unserer Studie entdeckt und ausgewertet haben, zeigt, dass Phishing nicht mehr nur eine Methode von vielen ist, mit der sich Betrüger bereichern wollen. Vielmehr handelt es sich inzwischen um eine eigenständige und deutlich sichtbare Bedrohung", erklärte Shvetsov.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der von Phishing betroffenen Anwender um 87 Prozent. Zwischen Mai 2012 und April 2013 sahen sich weltweit 37,3 Millionen Anwender mit Phishing-Angriffen konfrontiert. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 19,9 Millionen Nutzer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Dark Souls 3 Digital Deluxe für 14,99€, Hitman 2 Gold für 23,99€, Assassin's Creed...
  2. 399,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  3. (aktuell u. a. Evnbetter LED-Streifen in verschiedenen Ausführungen ab 33,90€, Beyerdynamic...
  4. (u. a. Farming Simulator 19 für 17,99€, The Surge 2 für 39,99€, The Guild 2 Gold Edition für...

larasa 03. Jul 2013

also ich hatte noch keine propleme mit kasperky Anti-Virus

Torwächter 21. Jun 2013

Mmmmh.... so gut, dass du dich "manuell einloggen" hast müssen, anstatt einfach mal in...

Torwächter 21. Jun 2013

Das sind dann die Leute, die dann mitleidig schauen und weinen "Ja aber ich kenn mich...

/mecki78 21. Jun 2013

Die Regierung würde wahrscheinlich etwas sagen, wie "Phishing ist für uns leider...

Eheran 21. Jun 2013

So ging es mir auch ;)


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /